Interview Nico Abrel

Hallo meine Lieben,

lange habe ich mich nicht gemeldet, aber heute habe ich ein Interview für euch. Bitte entschuldigt die Aufmachung, ich habe es am Handy erstellt. Aber ich werde es noch etwas aufhübschen, wenn ich es endlich mal wieder an meinen Laptop schaffe.

Du hast ein neues Buch veröffentlicht und sicherlich mit gewaltig Gegenwind zu kämpfen, nachdem heraus gekommen ist das du abgeschrieben hast. Wie gehst du damit um? Hattest du Angst vor den Reaktionen der Leser?

Was damals geschehen ist, kann ich natürlich nicht mehr rückgängig machen. Ich weiß, dass das damals ein enormer Fehler war. Aber das damals war der Nico von 2015, jetzt bin ich älter und habe aus meinen Fehlern gelernt. Ich versuche, die überraschend wenigen Hater-Kommentare an mir abprallen zu lassen und mich auf das Positive zu konzentrieren. Nämlich auf die zahlreichen Stimmen, die mir den Rücken stärken.
Ich hatte unglaubliche Angst vor dem Release. Ich wusste einfach überhaupt nicht, wie meine Community auf das Buch reagieren würde, zumal ich in einem Video meine Vergangenheit offen gelegt habe. Aber was dann passiert ist, war eines der vielen Beispiele dafür, dass ich schlichtweg die beste Community habe, die sich ein YouTuber/Autor wünschen kann.

Menschen ändern sich und lernen aus ihren Fehlern. Und da bin ich keine Ausnahme.

Hast du damals darüber nachgedacht, was es für Konsequenzen haben könnte?

Damals … ich will mich nicht aus der Sache herausreden, aber ich wusste schlichtweg nicht mehr, dass Auszüge von Stephenie Meyer in meinem damaligen Buch steckten. Zwischen schreiben und veröffentlichen lag mindestens ein Jahr. Hätte ich damals noch gewusst, dass Twilight in meinem Buch steckt, wäre es nie so weit gekommen. Aber wie gesagt … ich will mich nicht herausreden. Das war allein mein Fehler. Aber dementsprechend habe ich nicht über die Konsequenzen nachgedacht, weil ich einfach nicht daran gedacht habe, jemals ein Buch zu veröffentlichen.

Glaubst du an zweite Chancen und wie möchtest du die Leser zurückgewinnen, die du damals verloren hast?

Zweite Chancen sind relativ und hängen immer von der Person selbst ab. Ich selbst bin kein Mensch, der nach einem Fehler sofort die Schotten dichtmacht, aber das ist jedem selbst überlassen. Natürlich weiß ich, dass der Fehler damals einen enormen Kratzer hinterlassen hat, der immer eine Narbe bleiben wird. Aber ich kann nichts weiter tun, als zu schreiben und zu wissen, dass jede einzelne Zeile von mir und meinen Gedanken ist und zu hoffen, dass sich mit der Zeit die Wellen glätten werden.

Kommen wir nun zu deinem aktuellen Buch. Magst du den Lesern kurz erzählen worum es in deinem neuen Buch geht und wie du auf die Idee zu dieser Geschichte gekommen bist?

In meinem Buch geht es um Skye, die in New Ainé lebt – in der Stadt, die nach der ultimativen Zerstörung des dritten Weltkrieges aufgebaut wurde. Dort ist es nach dem Strukturieren strengerer Regeln und Ordnungen nun üblich, dass am siebzehnten Person eines Bürgers der auszuübende Beruf vom System selbst bestimmt wird. Übt man diesen Beruf nicht aus, stirbt man, da man eine Last für das System darstellt und nicht an einem Strang zieht. Skye wird ein Beruf zugeteilt, mit dem sie alles andere als zufrieden ist und der sich wie ein Netz aus Angst über sie legt. Und als ihr etwas zu Ohren kommt und etwas über das System und New Ainé erfährt, was nicht für ihre Ohren bestimmt ist, ändert sich plötzlich alles…

Auf die Idee bin ich im Laufe des Deutschunterrichts in der Schule gekommen. Dort haben wir zu dem Zeitpunkt die Epoche „Aufklärung“ durchgenommen, in der es grob gesagt darum geht, den Mund aufzumachen und anfangen soll, selbst zu denken, als immer nur den Regeln der Höhergestellten zu folgen. Und da ich schon immer eine Dystopie schreiben wollte, habe ich eins und eins zusammengezählt und das Ganze mit sowohl privaten Erlebnissen als auch persönlichen Zukunftsängsten versehen. Und so entstand Rising Sparks, und gleich danach der zweite Band Flying Sparks.

Das Cover hast du selbst gestaltet. Wie hast du das gemacht?  Hast du dir das Coverdesignen selbst beigebracht? Wenn ja, wie hast du das gemacht?

Das Cover habe ich selbst gestaltet, ja – da lasse ich keinen anderen ran! Das Designen übe ich eigentlich schon hobbymäßig über zehn Jahre aus. Angefangen habe ich mit sturem Nachmachen von YouTube Tutorials, bis ich dann Verbindungen herstellen konnte und immer selbstständiger wurde. Also ich habe keinen Kurs besucht oder dergleichen – das, was ich heute kann, sind einfach Erfahrungswerte, die sich über die vielen Jahre hinweg angesammelt haben.

Nimmst du dir bewusst Zeit zum Schreiben oder schreibst du immer dann, wenn deine Zeit es zulässt? Hörst du dann Musik oder hast Rituale, die du zum Schreiben brauchst?

Mal so und mal so. Also die ersten 100 Seiten habe ich immer wieder hier und da geschrieben, wie ich Zeit hatte. Und als für mich feststand, dass ich das will und wieder ein Buch für andere lesbar machen möchte, habe ich jeden Tag circa 20 Seiten geschrieben, bis das Buch fertig war. Mit der entsprechenden Motivation ist eben alles möglich 🙂

Ich höre immer Musik. Ich glaube, ich kann ohne gar nicht wirklich schreiben. Aber meistens nur Soundtracks aus diversen Filmen und ohne Lyrics – ich glaube, das würde mich dann doch zu sehr ablenken.

Und zu guter Letzt planst du bereits weitere Projekte? 

Wenn es nach dem Planen ginge, würde ich bis 2020 durchgehend schreiben. Was auf alle Fälle noch Realität wird, ist natürlich der zweite und somit Finale Band zu Rising Sparks, dazu eine Kurzgeschichte, die nach Band 1 spielt, die im Februar 2018 erscheint und im Winter desselben Jahres erscheint eine weitere Kurzgeschichte, die nach Band 2 spielt.

Des Weiteren erscheint 2019 ein weiterer Roman aus der „Rising Sparks“-Welt, der jedoch 25 Jahre in der Zukunft spielt und eine komplett andere Handlung auffasst und lediglich in derselben Welt spielt.

Und … naja… ich wollte schon immer einen New Adult bzw. LGBT Roman schreiben. Den Plot und das Cover habe ich dafür auch schon, fehlt nur noch die Zeit 🙂

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Rezension – Chosen: Das Erwachen

Hallo meine Lieben,
hier meine letzte Rezension für den Juli: Der zweite Band der Chosen Dilogie – Chosen: Das Erwachen. Wenn ihr euch jetzt fragt, weshalb ich dieses Buch gelesen habe, wo mir der erste Teil schon nicht so sehr gefiel, gebe ich euch gerne eine Antwort. Ich wollte nur wissen, wie die Geschichte ausgeht.  Schande über mich, aber manchmal ist die Neugier größer.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Titel: Chosen: Das Erwachen
Autor: Rena Fischer
Verlag: Planet!
Format: Hardcover/eBook
Seiten: 496
ISBN: 978-3522505567
Erscheinungstermin: 20. Juni 2017

Teil einer Reihe: Ja, der zweite Band der Chosen Dilogie

Der Klappentext

Romantasy trifft X-Men: Eine packende Geschichte um Liebe und Verrat

Emmas Vater Jacob ist tot – ermordet von ihrer großen Liebe Aidan. Glaubt Emma. Doch das stimmt nicht. Emmas Erinnerungen wurden nämlich von Farran, dem Schulleiter des Elite-Internats, manipuliert. Jacob ist nicht tot, im Gegenteil, er will Emma aus Farrans Fängen befreien. Wird es ihm gelingen? Kann er Emma, die in die Emotionen anderer eintauchen kann, dazu bringen, die dunklen Machenschaften ihres vermeintlichen Mentors zu durchschauen?

Das fulminante Finale zu „Chosen – Die Bestimmte“.

Der erste Satz

„Schreib es auf“, hat er gesagt, „und dann beginnen wir neu.“

Meine Meinung zum Buch

Chosen: Das Erwachen kann mit den Schwächen des ersten Teils durchaus mithalten, denn es sind dieselben. Schade eigentlich, denn ich hatte gehofft, dass es besser wird. Wie beim ersten Teil musste ich einige Abschnitte erneut lesen, um ihren Sinn erfassen zu können.
Der Schreibstil war ähnlich schwach und half der Geschichte nicht aus sich herauszukommen, ebenso die Protagonistin Emma, die mir auch in diesem zweiten Teil noch immer unsympathisch war und es wahrscheinlich immer bleiben wird. Allzu viel habe ich an dieser Stelle nicht zu sagen, denn Eingangs erwähnte ich es bereits, ich las dieses Buch nur, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Einzig das Ende konnte mich überraschen und lässt mich trotz aller Schwächen mit einem zufriedenen Gefühl zurück.

Fazit:
Ein schwacher zweiter Band, einer schwachen Dilogie, die ich nicht empfehlen kann. Aber ebenso kann ich auch nicht von ihr abraten, denn es war nicht alles schlecht. Holt euch weitere Meinungen, wenn ihr euch unsicher seid. Drei Eulen von mir, weil nicht alles schlecht war.

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Rezension – Chosen: Die Bestimmte

Hallo meine Lieben,
mit der Rezension zu dem Buch Chosen: Die Bestimmte beginnt der Endspurt, denn sie ist meine vorletzte Rezension für euch. Im Juli habe ich nämlich nur fünf Bücher geschafft, wobei ich darauf mächtig stolz bin, da ich mit ihnen meinem SuB den Kampf ansagen konnte. „Nur“ muss ich allerdings sagen, da ich mit fünf Büchern nicht allzu viele Punkte für mein Distrikt sammeln kann… Aber jeder Punkt ist wertvoll.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Titel: Chosen: Die Bestimmte
Autor: Rena Fischer
Verlag: planet!
Format: Hardcover/eBook
Seiten: 464
ISBN: 978-3522505109
Erscheinungstermin: 17. Februar 2017

Teil einer Reihe: Ja, Band 1 einer Dilogie

Klappentext

Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch dieses Internat ist nicht das, was es zu sein scheint. Alle Schüler haben paranormale Fähigkeiten: Der charismatische Aidan kann Feuer und Wasser tanzen lassen, und Emma findet heraus, dass sie die Gefühle anderer Menschen erspüren kann – sie ist eine Emotionentaucherin. Gerade als sich Emma und Aidan annähern, taucht plötzlich Jared auf, ein ehemaliger Internatsschüler, und weiht sie in ein düsteres Geheimnis des Internats ein. Emma weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Auf einmal bricht eine Rebellion los, und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod!

Der erste Satz

„Du hast versprochen, daran zu arbeiten“, sagt er vorwurfsvoll.

Meine Meinung zum Buch

Chosen: Die Bestimmte hat einige Schwächen, die meine Bewertung deutlich verschlechtern. Der Schreibstil erscheint mir nicht rund und die Erzählart ist mir an einigen Stellen zu gehetzt. Immer wieder musste ich Abschnitte erneut lesen, um ihren Sinn erfassen zu können. Dies tut dem Lesefluss und damit dem Vergnügen einen großen Abbruch.
Mit der Protagonistin Emma konnte ich mich leider nicht anfreunden. Sie war mir nicht sympathisch und schaffte es die gesamte Geschichte über nicht, mich abzuholen und in ihre Welt zu reißen. Es war nicht so, dass ich dadurch nicht in die Geschichte kam, es erschwerte es mir nur gewaltig, was im Endeffekt keinem Buch gut tut.
Schade eigentlich, denn die Geschichte in ihrer Grundidee hat mir gefallen und ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr aus sich herauskommen würde.

Fazit:
Chosen: Die Bestimmte konnte mich nicht abholen und nicht fesseln. Aber die Grundidee gefällt mir und ich rate euch bei diesem Buch an, euch noch weitere Meinungen zu holen, bevor ihr euch dafür oder dagegen entscheidet. Drei Eulen gibt es von mir, weil man dieses Buch trotz seiner Schwächen lesen kann.

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