#SaveLudwig – Warum wir Buchhandlungen brauchen

Hallo meine Lieben,
heute macht eine ganz besondere Blogtour auf meinem Blog halt. Vielleicht habt ihr schon etwas von #SaveLudwig gehört, wenn nicht, dann kann ich euch nur die bereits erschienen Artikel empfehlen, die ich euch am Ende meines Beitrages verlinken werde.

Der eine oder andere von euch wird sie sicherlich kennen, die Buchhandlung Ludwig am Kölner Hauptbahnhof. Ich muss leider gestehen, dass ich sie noch nie von innen gesehen habe und hoffe, dass ich irgendwann noch einmal die Gelegenheit dazu bekommen werde. Allerdings sieht es momentan so aus, als müsste die Buchhandlung für die Innere Sicherheit weichen.
Sicherheit ist wichtig, gerade an einem Bahnhof, aber muss dafür wirklich ein Stück Geschichte weichen? Kann nicht ein Kompromiss gefunden werden, der alle Beteiligten zufriedenstellt? Ich bin sicher, dass es eine andere Möglichkeit geben wird? Wenn ihr wissen wollt, was genau ich meine, dann empfehle ich euch die anderen Beiträge dieser besonderen Blogtour zu lesen. Denn bei mir geht es heute darum, warum Buchhandlungen so unglaublich wichtig sind.

#SaveLudwig
Warum wir Buchhandlungen brauchen

Buchhandlungen halten nicht nur immer frisches Lesefutter für uns Bücherwürmer parat, sondern sind auch eine Begegnungsstätte für Lesesüchtige.
Viele meiner Bekanntschaften habe ich in Buchhandlungen gemacht, weil man sich dort zwangsläufig halt trifft, wenn man auf der Suche nach einem neuen Begleiter für trübe Abendstunden ist. Es entwickeln sich manchmal sehr vielversprechende Gespräche, aus denen durchaus mehr werden kann. Zwar habe ich bisher noch nicht meinen Traummann dort getroffen, dafür aber sehr viele andere Menschen, die sehr interessant waren.
Ich finde, dass kaum ein anderes Medium so viele Möglichkeiten bietet ins Gespräch zu kommen, wie das Buch. Man kann über die diskutieren, sie zerreißen, loben oder tadeln, es findet sich einfach immer ein Thema über das man sprechen kann.
Des weiteren bilden Bücher. Sie lassen die Phantasie wachsen, schenken Kindern Flügel und nehmen selbst Erwachsenen für ein paar Stunden die schwere Last des Alltags von den Schultern. Wo kämen wir denn hin, wenn eine Buchhandlung nach der nächsten verschwindet.
Zugegeben, ich kaufe hin und wieder gerne mal ein Buch bei Amazon, zum einen weil ich es liebe Post zu bekommen die nicht aus einer Rechnung besteht und zum anderen, weil ich mich gerne mit Büchern beschenke. Den Großteil meiner Bücher kaufe ich aber in der Buchhandlung, weil ich die Atmosphäre liebe, die dieser Ort verströmt. Dort fühle ich mich wohl und verstanden, Bücher urteilen nicht, erlauben sich kein Urteil. Sie unterhalten und nehmen uns mit auf eine Reise und das liebe ich an ihnen.
Es ist unglaublich schön, es sich in seiner Lieblingsbuchhandlung bequem zu machen und in das neuste Exemplar der Lieblingsreihe zu schmöckern oder stundenlang durch die Regale zu streifen, immer auf der Suche nach einem neuen Lieblingsbuch. Viele dieser Highlights hätte ich wahrscheinlich verpasst, wenn ich mich immer nur auf Amazon und den Klappentext beschränkt hätte.

Buchhandlungen sind so viel mehr als Läden die Bücher verkaufen, sie sind unser Heimathafen, der immer für uns da ist, auf den wir uns immer verlassen können. Ein Ort an dem man Freunde und Freude finden kann. #SaveLudwig.

Weitere Artikel dieser Blogtour

Die Geschichte der Buchhandlung Ludwig

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Rezension – Der Prinz der Elfen

Hallo meine Lieben,
hier habe ich die zweite Rezension aus dem Mai für euch. Der Prinz der Elfen habe ich als Rezensionsexemplar von cbt bekommen und dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Titel: Der Prinz der Elfen
Autor: Holly Black
Verlag: cbt
Format: Hardcover/eBook
Seiten: 407
ISBN: 978-3-570-16409-9
Erscheinungstermin: 03. April 2017

Teil einer Reihe: Nein

Klappentext

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Der erste Satz

Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas.

Meine Meinung zu dem Buch

Dies wird wohl das erste und das letzte Buch dieser Autorin sein, wenn ich den Rezensionen auf Amazon Glauben schenken darf, denn mit dem Schreibstil komme ich überhaupt nicht klar. Diese Geschichte hat ein unglaubliches Potential, welches aufgrund der Erzählart und dem Schreibstil auf der Strecke bleibt.
Die Story wird nur angekratzt und besitzt dadurch kaum Tiefe, was dazuführt, dass kaum Spannung aufkommt und das Verlangen das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen kaum vorhanden ist. Ich habe mich also regelrecht durch die Geschichte gequält und nur meine Neugier hat mich bei der Stange gehalten.
Mit den Figuren wurde ich nicht warm, konnte mich nicht mit ihnen identifizieren und vermisse sie auch nicht, nachdem ich das Buch nun wieder ins Regal verräumt habe.

Fazit:
Wer oberflächliche Geschichten mag, wird mit diesem Buch sicherlich glücklich werden, wer allerdings gerne in die Story eintaucht und das Gefühl brauch ein Teil davon zu sein, wird mit diesem Buch keine Freude haben, deshalb nur 2/5 Eulen.

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Rezension – Wir fliegen, wenn wir fallen

Hallo meine Lieben,
ich bin ein unglaublich schlechtes Tribut, denn ich werde meinem Team wieder einmal nicht sonderlich viele Punkte bringen… Im April hatte ich vergessen meine Rezensionen auf meiner Challengeseite zu verlinken und im März hatte ich nicht sonderlich viel gelesen. Im Mai kann ich leider auch nicht sonderlich viel vorweisen, da ich aufgrund meiner privaten Probleme, nur zwei Bücher geschafft habe… Im Juni werde ich aber mehr lesen, dass erste Buch habe ich sogar bereits beendet.

Außerdem kann ich momentan keine Beitragsbilder vorweisen, da ich nicht zum Fotografieren komme, werde es aber nachholen, damit die Rezensionen auch ansprechend sind.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Titel: Wir fliegen, wenn wir fallen
Autor: Ava Reed
Verlag: Ueberreuter
Format: Hardcover/eBook
Seiten: 293
ISBN: 978-3-7641-7072-1
Erscheinungstermin: 17. Februar 2017

Teil einer Reihe: Nein, leider nicht

Klappentext

Eine Nacht unter den Sternen schlafen. Einen Spaziergang im Regenwald machen. Die Nordlichter beobachten … So beginnt eine Liste mit zehn Wünschen, die Phil nach seinem Tod hinterlässt, gewidmet seinem Enkel Noel und der siebzehnjährigen Yara. Phils letztem Willen zufolge sollen sich die beiden an seiner statt die Wünsche erfüllen. Gemeinsam. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Doch ohne es zu wissen, begeben sich die beiden auf eine Reise, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändern wird, sondern an deren Ende beiden klar ist: Das Glück, das Leben und die Liebe fangen gerade erst an.

Der erste Satz

Ich möchte meine Erinnerungen verbrennen.

Zitat

Wenn das Kartenhaus deines Lebens zusammenbricht, liegt es an dir, es wieder aufzubauen – Stück für Stück

Meine Meinung zu dem Buch

Es war viel zu kurz. Die Geschichte um Yara und Noel war für meinen Geschmack viel zu kurz und damit viel zu schnell zu Ende. Gerne hätte ich mit den beiden noch viel mehr Orte besucht und die Welt entdeckt.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten haben die beiden Protagonisten schnell zueinander gefunden und meistern dieses Abenteuer mit Bravour. Sie wachsen an den Aufgaben und finden nicht nur zusammen, sondern auch sich selbst.
Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen, während die Art zu erzählen einen zusätzlich über die Seiten des Buches gleiten lässt. Ich hatte mit dieser Geschichte meinen Spaß und kann sie guten Gewissens weiterempfehlen.

Fazit:
Das Buch Wir fliegen, wenn wir fallen, schafft es nicht nu seine Leser zu unterhalten und zu verzaubern, sondern macht Mit über sich selbst hinauszuwachsen und Probleme zu bekämpfen. 5/5 Eulen.

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