Als wir Schwestern waren – tragische Familiengeschichte

Zu Beginn möchte ich mich bei blanvalet und dem Bloggerportal von Random House für das Rezensionsexemplar des Buches Als wir Schwestern waren bedanken.

Die wichtigsten Daten auf einem Blick

Titel: Als wir Schwestern warenimg_20160717_183924.jpg
Autor: Marie Jansen
Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 382
ISBN: 978-3-7341-0007-9
Erscheinungstermin: 18. Januar 2016

Der Klappentext:

Die Liebe zweier Schwestern. Ein Krieg, der sie trennt. Ein Kind, für das sie alles tun würden.
Hamburg 1916. Viviane und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Viviane schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestütund begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe.

Jahre später lebt Elisabeth in einer unglücklichen, kinderlosen Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich der Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten…

Der erste Satz

Constanze löste den Blick von dem Blatt Papier, welches vor ihr auf dem Schreibtisch lag, und betrachtete ihre Hände.

Zusammenfassung des Inhalts

Simone, die für andere auf Auktionen Gegenstände ersteigert, reist im Auftrag eines mysteriösen C.C’s von Berlin nach Hamburg, um dort zwei Schrankkoffer und einen Sattel zu ersteigern.
Als die Stücke schließlich bei ihr in Berlin ankommen und sich der Auftraggeber noch nicht wieder gemeldet hatte, begann Simone in den Stücken nach Hinweisen zu suchen und stößt dort auf alte Tagebücher und Briefe des ehemaligen Besitzers.
Nach einigen Nachforschungen reist sie nach Frankreich und findet dort tatsächlich die Auftraggeberin und kommt einer alten Familiengeschichte auf die Schliche, einer Geschichte, die mehr mit ihr selbst zu tun hat, als sie vielleicht zu vermuten gewagt hatte.

Meine Meinung zum Buch

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, was es mir leicht machte der Geschichte zu folgen. Die Briefe und Tagebuchauszüge gefielen mir ausgesprochen gut, vor allem weil dadurch ein schöner Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschaffen wurde.
Der Einstieg war mir ein wenig langatmig, außerdem wurde ich nicht wirklich mit Simone warm, was sich aber im Laufe der Geschichte besserte und sie mir immer sympathischer wurde.
Die Geschichte um die beiden Schwestern, die getrennt wurden gefiel mir ausgesprochen gut und ich habe die ganze Zeit über gehofft, dass sie wieder zueinander finden und sich aussprechen können, da es in den Jahren trotz der Trennung oder vor allem gerade deshalb zu Spannungen zwischen ihnen kam.

Fazit:
Ein tolles Buch, dass ich gerne weiterempfehle an alle, die Familiensagen lieben und Geschichten mögen, die während der Zeit der Weltkriege spielen.
Da mir der Einstieg zu langatmig war und ich zu Beginn nicht mit der lieben Simone warm werden konnte, bekommt Als wir Schwestern waren 4/5 Eulen.

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