Autor sein – Was es bedeutet zu schreiben

write-1292839Mit diesem Beitrag startet eine neue Blogartikelreihe hier auf Jean Parker’s World, die nicht nur Autoren dabei helfen soll sich und ihre Bücher voranzubringen, sondern auch den Lesern und Bloggern wertvolle Einsichten in das Schreibhandwerk liefert.
Jede Woche Dienstag wird unter dem Schlagwort Autoren-ABC ein neuer Beitrag erscheinen, der zum einen auf der Startseite zu sehen sein wird und in der Unterkategorie Autoren-ABC, die du so findest:

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Mit dem Beitrag Autor sein – Was es bedeutet zu schreiben steigen wir in die Artikelreihe ein, da ich denke, dass dies gleich zu Beginn einmal abgeklärt werden sollte.
An dieser Stelle muss ich allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass alles was ich hier schreibe meine subjektive Meinung und mein Wissen widerspiegelt. Ich bin nicht allwissend und auch noch lange kein Alter Hase im Schreibgeschäft, dennoch habe ich mir einiges an Wissen angeeignet und würde mich darüber freuen, wenn du dein Wissen beisteuerst, wenn an einer Stelle etwas ergänzt werden sollte.

Autor sein – Was es bedeutet zu schreiben

Schreiben ist etwas das man erlernen kann und damit meine ich nicht die Fähigkeit Buchstaben aneinanderzureihen und sich damit auszudrücken, sondern das Schreiben von Romanen, Kurzgeschichten, Sachbüchern, Gedichten etc. In der Schule wird mit dem Erlernen des Alphabets und der eben dieser im vorigen Satz erwähnten Fähigkeit der Grundstein des Ganzen gelegt.
Neben der Fähigkeit sich schriftlich auszudrücken, werden noch eine ganze Reihe weiterer Eigenschaften gefordert, die ein potentieller Schreiberling und Bestsellerautor mitbringen sollte. Dazu gehören unteranderem ein gutes Durchhaltevermögen, eine große Portion Fantasie, Sitzfleisch, die Bereitschaft andere Dinge schleifen zu lassen und und und. Diese Liste lässt sich noch ewig weiterführen, doch ich fasse einmal die wichtigsten Punkte zusammen.

Was es bedeutet zu schreiben

Durchhaltevermögen beweisen
Immer wieder löscht man ganze Absätze, weil sie den Roman nicht voranbringen, stundenlang werkelt man an dem allesentscheidenden Satz, um ihm am Ende des Tages wieder zu löschen und es am nächsten Tag noch einmal zu probieren. Nichts funktioniert auf Anhieb, man probiert die unterschiedlichsten Formulierungen bis man die vermeintlich richtige gefunden hat, um sie dann in der ersten Überarbeitung wieder zu löschen, weil sie doch nicht passt.
Jetzt nicht alles hinzuschmeißen ist die Kunst, die jeder Autor beherrschen sollte. Deshalb rate ich jedem angehenden Autor sich zu überlegen, ob er das nötige Durchhaltevermögen besitzt, was man sich durchaus mit viel Disziplin aneignen kann und damit wären wir beim nächsten Punkt.

Ach, heute habe ich keine Lust zu schreiben und morgen auch nicht, vielleicht nächste Woche…
Wenn du nur hobbymäßig schreibst, dann ist diese Aussage überhaupt kein Problem, doch wenn du die Absicht hast zu veröffentlichen, dir eine Fanbase aufzubauen und eventuell, gegebenenfalls irgendwann einmal vom Schreiben leben oder einen Teil deines Unterhalts bestreiten möchtest, dann musst du solche Sätze aus deinem Wortschatz streichen.
Disziplin ist genauso wichtig wie Durchhaltevermögen, wenn du deinen Traum vom eigenen Buch in die Tat umsetzen möchtest. Natürlich hat man nicht immer Lust, ist vom Tag abgeschafft oder hat einfach mal schlechte Laune, doch wie bei jedem anderen Job heißt es auch hier – Pobacken zusammenkneifen und ran an den Speck, auch wenn es schwerfällt. Aber bitte nicht übertreiben, sonst sind wir nämlich sehr schnell beim nächsten Punkt…

Ich fühle mich blockiert…
Kann und wird dir passieren, so geht es jedem Autor irgendwann in seinem Schaffen, denn Schreiben ist nun einmal nichts was auf Knopfdruck funktioniert, da kann man noch so viel Disziplin haben.
Zu viel Druck kann dich blockieren, deshalb solltest du dir immer wieder Pausen gönnen, doch dabei niemals das Ziel aus den Augen verlieren. Disziplin bedeutet nämlich nicht aus Teufel komm raus den Roman fertig zu bekommen, sondern immer wieder und regelmäßig daran zu arbeiten, aber es nicht zu übertreiben – sonst ist eine Schreibblockade das Ergebnis und nicht der fertige Roman, den du so gerne in Händen halten würdest.

Allein allein…
Wer ernsthaft schreibt und das Ziel verfolgt regelmäßig einen neuen Roman zu veröffentlichen, um seine Leser regelmäßig mit neuem Lesestoff zu versorgen, wird wahrscheinlich ziemlich bald allein allein sein…
Warum? Weil die meisten Menschen aus deinem Freundeskreis es nicht verstehen werden was dir das Schreiben bedeutet und irgendwann einfach aufhören werden dich zu fragen ob du mit ins Kino willst. Lass es nicht soweit kommen, gönn dir Pausen, geh aus und hab Spaß, sonst hast du ziemlich schnell keine Freunde mehr und/oder eine dicke Schreibblockade am Hals und das willst du beides nicht.

Natürlich ist dies nicht alles was es bedeutet zu schreiben, doch wenn dir etwas fehlt was unbedingt erwähnt werden sollte, dann raus damit und ich ergänze es. 🙂

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