Buchgeplauder – Mein Blog, ich und die Rezensionsexemplare – Wieso ich keine Unterschiede mache

Hallo meine Lieben,
es ist wieder eine Woche ins Land gegangen und damit wird es wieder Zeit für mich Buchgeplauder. Dieses Mal geht es um den Umgang mit Rezensionsexemplaren und ich bin schon auf eure Meinung zu diesem Thema gespannt. Hinterlasst mir gerne einen Kommentar und erzählt mir, wie ihr mit Rezensionsexemplaren umgeht.

Es ist mir jetzt schon ein paar Mal passiert, dass ich mich für die vergebenen Sterne, oder in meinem Fall, Eulen, rechtfertigen musste. Man fragte mich, ob ich eigentlich immer etwas zu meckern hätte und Bücher gerne schlecht bewerte. Ich frage mich dann immer, habe ich das überhaupt nötig? Was habe ich davon ein Buch schlecht zu bewerten? Glauben die etwa, dass ich Geld dafür bekomme ein Buch schlecht zu bewerten? Ich weiß es nicht, aber es würde mich auf jeden Fall brennend interessieren.

Unvoreingenommene Bewertungen für jedes Buch

An jedes Buch gehe ich unvoreingenommen heran. Bevor ich mit dem Lesen beginne, kenne ich meist nur den Klappentext und das Cover. Ich lese keine Rezensionen auf Amazon oder Blogs und ich informiere mich auch sonst nicht groß über das Buch. Ich treffe nur auf der Grundlage des Klappentextes und des Covers meine Entscheidung für oder gegen dieses Buch. Wenn ein Buch mich mit seinem Klappentext nicht überzeugen kann, dann schaue ich mir die schlechten Rezensionen auf Amazon stichprobenartig an, aber auch die guten und entscheide dann, ob ich diesem Buch eine Chance gebe.
In beiden Fällen bilde ich mir während des Lesens meine eigene Meinung und schreibe diese in meinen Rezensionen nieder. Jedes Buch hat also die gleiche reale Chance von mir fünf Eulen zu bekommen und das gilt für alle meine Bücher, sein es nun zur Verfügung gestellte Exemplare oder welche, die ich selbst gekauft habe.

Bei mir gibt es keine Sympathiepunkte!

Es gibt bei mir auch keine Sympathiepunkte. Mir ist der Mensch der das Buch geschrieben hat egal, was zählt ist die Geschichte, deren Ablauf und deren Umsetzung. Wie der Autor sich mir gegenüber verhält, spielt in meinen Bewertungen keine Rolle. Allerdings braucht niemand glauben, dass ich ein weiteres Buch von einem Autor kaufe oder annehme, der mich beschimpft oder mir vorwirft ich würde nicht fair sein bei meinen Bewertungen.

Also liebe Autoren und Verlage, bei mir könnt ihr euch sicher sein, dass ich eure Bücher lesen und bewerten werde, wie sie es verdient haben, nämlich voller Hingabe für das Geschriebene und Gedruckte Wort und vor allem vollkommen unvoreingenommen.

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3 comments

  1. Denise Thoma says:

    Hallöchen,
    wenn mich ein Autor anschreibt und dabei wirklich nett und einfach sympathisch ist, kann ich (zumindest von mir) nicht behaupten, dass ich vollkommen unvoreingenommen an das Buch rangehe. Unterbewusst lässt man sich ja doch leichter beeinflussen.
    Trotzdem zählt für mich auch das Buch an sich. Kann sein, dass es mir einfach besser gefällt, wenn ich schon positiv rangehe, weil die Autorin so nett war. Aber in der Rezension schreibe ich dann auch wirklich meine Meinung. Ich habe Rezensionsexemplare schon gut und auch schon schlecht bewertet.
    Für mich spielt es auch keine Rolle, wie das Buch zu mir gekommen ist. Und ich finde es schade, dass sich Buchblogger da immer rechtfertigen müssen.
    Musste ich selbst zum Glück noch nie.

    Liebste Grüße
    Kate ♥

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