Cover, das Schaufenster zum Buch

write-1292839Der erste Eindruck zählt – so ist es nicht nur beim Vorstellungsgespräch oder beim Kennlernessen bei deinen eventuell bald Schwiegereltern, sondern auch bei Büchern. Wenn das Gewand nicht passt, dann hast du es schwer dein Gegenüber dennoch von dir zu überzeugen.
Also muss das Cover perfekt sein und zum Buch passen, es heißt also nicht umsonst, dass das Cover das Schaufenster zum Buch ist und mit diesem wollen wir uns in diesem Artikel beschäftigen.

Gleich vorneweg: Ich bin keine gelernte Coverdesignerin, sondern kann hier nur mein Wissen widergeben, welches ich mir angeeignet habe. Was du davon mitnimmst, umsetzt und noch einmal gründlich recherchierst ist deine Sache. Ich möchte dir nur ein paar Denkanstöße geben, die dir helfen sollen das passende Schaufenster für dein Buch zu finden.

Das erste was ein potenzieller Leser sieht, wenn er eine Buchhandlung betritt oder bei Amazon stöbert, ist das Cover deines Buches. Und damit wären wir wieder beim ersten Eindruck, der einfach passen muss.
Stell dir vor, dein Buch liegt mit einhundert anderen Büchern deines Genres auf einem Tisch und soll eine Jury überzeugen, was sehen sie? Natürlich das Cover mit dem Titel, da gibt es keinen Klappentext den sie sich ansehen können, der das ganze noch einmal rausreißen kann. Und weißt du wo es genauso ist? Bei Amazon. Da sieht dein Leser den Titel deines Buches, ein Cover in Briefmarkengröße und die Anzahl der Rezensionen und den Schnitt davon. Das Cover ist an dieser Stelle entscheidend, wenn es nicht passt, dann ruft der Kunde nicht die Produktseite auf und du hast verloren. Du hast nur diese eine Chance, denn beim nächsten Mal wird er doch schon gar nicht mehr beachten.

Deshalb nutze die 1-2-3-Regel

Diese Regel sagt aus, wie ein Cover sich zusammensetzen sollte, gibt dabei aber keine Anleitung, sondern nur Tipps, was du haben solltest und was nicht. Im Idealfall ist diese Regel deine Eintrittskarte mit dem guten ersten Eindruck, den du brauchst, um irgendwann einmal vielleicht ein Beststellerautor zu sein.
– Verwende nicht mehr als 1 Motiv oder eine gute Collage
– nutze nicht mehr als 2 verschiedene Grundfarben
– maximal 3 Schriftarten

Wenn du diesen Grundsatz beherzigst, hast du schon mal einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht, was das perfekte Cover für dein Buch betrifft.
Nun muss ich dich allerdings enttäuschen, denn du kannst dich nicht alleine nach diesem Grundsatz richten, sondern musst auch noch einige andere Punkte beachten. Da wäre nämlich noch die Tatsache, dass die meisten Onlineshops die Buchcover nur in Briefmarkengröße anzeigen. Bedeutet für dich, dass das Cover deines Buches auch in diesem kleinen Format gut aussehen sollte und man vor allem möglichst viel davon erkennt, denn sonst kannst du dich schon vom potenziellen Bestseller verabschieden. Der nächste Punkt ist, eigentlich selbstredend, dass der Inhalt deines Buches und das Cover zusammenpassen. Sonst sammelst du vielleicht viele Leser, doch die werden nicht sonderlich begeistert sein, wenn ihnen ein Liebesroman versprochen wird, sich aber ein Thriller sich hinter den Klappen versteckt. Außerdem  solltest du auf einen weißen Hintergrund beim Cover verzichten oder einen farbigen Rand haben, denn die Onlineshops haben hauptsächlich weiße Hintergründe.
Diese Punkte solltest du also auch bedenken, wenn es um den richtigen Auftritt geht und um diesen hinzubekommen hast du nun zwei Möglichkeiten.

1. Möglichkeit: Mach es selbst

Mit ein bisschen Verständnis für das Thema, ein wenig Hintergrundwissen und Basiskenntnisse in Photoshop kannst du dein eigenes Cover zusammenstellen.
Beherzigst du dabei die 1-2-3-Regel und die anderen Hinweise die ich dir mit auf den Weg gegeben habe, dann ist die Hürde nicht mehr ganz so groß und sollte sich auch von einem Laien überwinden lassen.

2. Möglichkeit: Lass einen Profi ran

Wenn du dir unsicher bist oder von vornherein sagst, dass nur ein Profi gute Cover gestalten kann, dann such dir einen guten, der sein Handwerk versteht. Leider sind viele Laien im Internet unterwegs, die Cover anbieten, diese aber wenig professionell sind. Wie du den richtigen Designer für dein Cover findest und woran du ihn erkennst, erkläre ich in einem anderen Beitrag noch einmal genauer…
Lässt du einen Profi ran, kannst du noch einmal zwischen zwei Möglichkeiten wählen:

1. ein maßgeschneidertes Cover

Ein maßgeschneidertes Cover entsteht nach deinen Wünschen und wird individuell angefertigt, dementsprechend kostet es auch eine Stange Geld. Doch wenn du den richtigen Designer an der Hand hast, dann wird sich diese Investition definitiv lohnen.

2. ein Premade-Cover

Premade-Cover sind vorgefertigte Cover, an denen sich nicht viel ändern lässt. Ein paar Kleinigkeiten sicherlich, aber im großen und ganzen steht es. Im Vergleich zum maßgeschneiderten Cover ist diese Option deutlich günstiger.

Wie du es am Ende machst ist natürlich deine Entscheidung. Ich kann dir nur raten auf dein Bauchgefühl zu hören und dich für den Weg zu entscheiden, bei dem du dich am wohlsten fühlst.

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