Das Impressum – nervig aber nötig

imprint-1213043Jeder der eine öffentliche Seite betreibt, sei es nun auf Facebook, eine Website oder ein Blog, muss ein Impressum vorweisen können. Viele verzichten darauf, weil sie ihre Privatadresse nicht öffentlich im Internet für jeden einsehbar stehen haben wollen oder weil sie schlichtweg nicht wissen, dass ein Impressum Pflicht ist.
Kommt ein gewerblicher Hintergrund dazu, dann sind weitgehendere Angaben von Nöten, als sie es für einen Blog, den jemand als Hobby betreibt von Nöten sind. Mit diesem Thema setze ich mich allerdings an einer anderen Stelle fort, dass würde hier zu weit gehen. Wen es interessiert, sollte die Kategorie „Ich hab die Schnauze voll – Ich mach mich selbstständig“ im Auge behalten, denn dort wird dieser Artikel zu gegebener Zeit zu finden sein. Doch kommen wir zurück zum eigentlichen Thema, dem Impressum für Seiten, Websites, Blogs und Co.

Was gehört unbedingt ins Impressum?

Name
Das Impressum muss den vollständigen Namen des Seitenbetreibers, also dem Verantwortlichen enthalten. Das bedeutet, du musst deinen Vor- und Nachnamen im Impressum veröffentlichen, hast du weitere Namen, dann auch diese. Viele kürzen ihren Vornamen ab, dass ist aber nicht erlaubt, der Name muss ausgeschrieben werden.

Adresse
Leider glauben viele, dass eine Mailadresse ausreichen würde, das stimmt nicht. Diese muss zwar angegeben werden, reicht aber als alleinige Kontaktaufnahmemöglichkeit nicht aus. Die vollständige Postadresse deiner Wohnung oder deines Hauses muss rein, ein Postfach darf nicht angegeben werden.

Schnelle Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme
Unter diese Kategorie fallen die Mailadresse, die vorhanden sein muss und die Telefonnummer. Für letzteres kann wahlweise auch ein Kontaktfeld eingerichtet werden, darüber solltest du dann aber auch erreichbar sein.

Steuernummer
Wenn du eine Umsatzsteuernummer besitzt, weil du die Seite zum Beispiel gewerblich nutzt, dann musst du deine Umsatzsteuernummer angeben. Sie nicht anzugeben führt wie bei allen anderen Punkten dazu, dass du eine Abmahnung erhalten kannst

Es ist dringend anzuraten ein vollständiges Impressum anzulegen, denn im schlimmsten Fall kann eine hohe Geldstrafe auf dich zu kommen (bis zu 50.000€), was zwar nur selten vorkommt, doch es kann jeden treffen.
Ich betreibe nun schon seit 6 Jahren Websites, natürlich mit vollständigem Impressum und wurde in diesem Zeitraum von niemandem gestalkt, bekam keine Fanpost, keine obszönen Anrufe oder sonstige Mitteilungen, die nicht erwünscht waren und solange du dir nichts zu Schulden kommen lässt, brauchst du auch keine Angst davor haben deine Daten im Impressum stehen zu haben.

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