Digby #01 – Tot ermittelt es sich schlecht

Zu Beginn erst einmal vielen Dank an vorablesen.de und Oettinger für das Rezensionsexemplar von „Digby #01“.

20160325_192607.jpgBei dem Buch, welches ich rezensieren werde, handelt es sich um den Debütroman der Autorin Stephanie Tromly und zu diesem Einstand kann ich sie nur beglückwünschen. Selten habe ich einen so guten Debütroman gelesen.

Der Klappentext:

Beschossen. Inhaftiert. Gekidnappt. – Ein ganz normaler Tag mit Digby

Dass man bei Digby mit allem rechnen muss, war Zoe von dem Moment an klar, als sie seine Bekanntschaft machte. Nicht klar war ihr, dass mit ihm von einer gefährlichen Situation in die nächste schlittern würde. Denn Digby setzt alles daran, den Fall seiner kleinen Schwester, die vor acht Jahren entführt wurde, aufzuklären. Wie er es allerdings genau anstellt, dass Zoe sich immer wieder für seine privaten Ermittlungen einspannen lässt? Keine Ahnung. Nur eines weiß sie sicher: Ein Plan B wäre jetzt gerade wirklich gut…

Der Klappentext an sich macht schon Lust darauf dieses Buch zu lesen, doch hat man erst einmal die ersten Seiten hinter sich gebracht, fällt es schwer dieses Buch wieder aus der Hand zu legen.
Schon das erste Kapitel vermittelt dem Leser einen Eindruck davon, wie messerscharf der Verstand des sechzehnjährigen Digbys ist, der seine vor acht Jahren verschwundene Schwester sucht.
Er ist ein ganz besonderes Kaliber und man muss ihn einfach gern haben. Man schließt ihn schnell ins Herz, kann aber auch Zoe verstehen, dass sie manchmal an ihm verzweifelt. Sein größtes Talent ist es, sich und Zoe von einer Katastrophe in die nächste zu manövrieren. Allerdings gelingt es ihm jedes Mal einen Ausweg zu finden und ihre Köpfe zu retten.
Dieses Buch besticht nicht nur durch seine Spannung, die sich vom ersten bis zum letzten Wort kontinuierlich durch das gesamte Werk zieht, sondern auch dem Humor, der es dem Leser ermöglicht auch einmal aufzuatmen ohne das dabei die Spannung flöten geht.

Den Inhalt des Buches möchte ich nur sehr knapp wiedergeben, um nicht doch noch ungewollt zu spoilern und den zukünftigen Lesern so nicht das Lesevergnügen zu zerstören.
Das Buch beginnt mit dem Satz: Am Anfang mochte ich Digby erstmal nicht, klar.
Dieser Satz zieht den Leser perfekt in die Geschichte, denn durch den Klappentext wissen wir, dass Zoe (also die Person, aus deren Sicht dieses Buch geschrieben ist) mit Digby zusammenarbeitet, also möchte man nun wissen, wie es weitergeht und spätestens am Ende dieses „Kapitels“ oder „Vorwortes“ wird man dieses Werk nicht mehr aus der Hand legen können.
Digby und Zoe lernen sich kennen, als er aus heiterem Himmel plötzlich an ihrer Tür klingelt. Sie versucht ihn erst einmal los zu werden mit den ältesten Tricks, die Kinder/Jugendliche anwenden, wenn sie alleine zuhause sind. Doch Digby ist nicht dumm und kommt sehr schnell hinter ihre Lüge.
Fortan kann sie ihn nicht mehr abschütteln und verfängt sich immer mehr in seinem Netz, wobei dies nun wirklich nicht negativ gemeint ist. Jedenfalls schafft Digby es, sie auf seine Seite zu ziehen, sodass sie ihm hilft mehr über das Verschwinden seiner kleinen Schwester heraus zu finden, dass sie allerdings einen vollkommen anderen Fall lösen, lässt darauf schließen, dass es noch mindestens ein weiteres Buch geben wird.

Fazit:

Ich kann es jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen. Der Klappentext ist gut gemacht, kann den Inhalt aber nicht ansatzweise wiedergeben.
Alles im allen ist dieses Buch etwas für unterhaltsame Stunden und deshalb vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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