Fehler, die du vermeiden solltest, wenn du als Autor Erfolg haben willst – Teil 1

Hallo meine Lieben,
jeder Mensch wünscht sich, Erfolg im Leben zu haben, doch die wenigsten schaffen es. Gerade Autoren haben es schwer, denn nicht nur die wachsende Konkurrenz macht es ihnen zusehends schwerer, sondern auch die Stolpersteine, die sie überwinden müssen auf ihrem Weg zum Erfolg.

Man kann beim Schreiben und Veröffentlichen eines Buches unglaublich viel falsch machen. Einige dieser Fehler fallen euch vielleicht auf Anhieb selbst ein, die anderen verrate ich euch. Ich möchte euch mit diesem Beitrag helfen, die fünf häufigsten Fehler von Jungautoren zu vermeiden.
Und ihr könnt mir glauben, ich weiß wovon ich spreche, denn die meisten dieser Fehler habe ich selbst begangen und hasse mich nun ein wenig dafür.

5 Fehler, die du als angehender Autor unbedingt vermeiden solltest

Es liegt immer nur an dir, niemals an den anderen. Wenn du keinen Erfolg hast und deine Ziele nicht erreichst, dann liegt das an dir. Das solltest du dir merken, denn du bist für dein Handeln verantwortlich und somit auch für den Erfolg oder Misserfolg deiner Karriere.

Die erste Todsünde – Ungeduld

Als Autor darf man nicht ungeduldig sein, auch wenn es schwerfällt. Ungeduld kann einem alles kaputt machen und zerstört kleine Erfolge, die ihr euch vielleicht schon erarbeitet habt.
Meine Ungeduld hat dazu geführt, dass ich meine ersten beiden Bücher viel zu früh veröffentlich habe. Dieser Fehler hätte mir alles kaputt machen können, deshalb kann ich von Glück reden, dass kaum jemand diese beiden Bücher gekauft hat und sie mit zwei unterschiedlichen Namen erschienen sind. Ansonsten könnte ich das Schreiben wahrscheinlich komplett bleiben lassen und bräuchte es nicht noch einmal probieren.
Ich glaube mittlerweile sogar, dass meine Schreibblockade mit der ich zu kämpfen habe, sich auf der Angst gründet, wieder diesen Fehler zu machen und ein Buch zu früh auf den Markt zu bringen. Ich hoffe sehr, dass ich diese Angst irgendwann besiegen kann.

Die zweite Todsünde – Selbstvertrauen

Selbstvertrauen, dass ist so eine Sache. Einige Autoren besitzen viel zu viel davon, während andere mit zu wenig durchs Leben gehen. Man darf etwas von sich halten, sollte es aber nicht übertreiben, dass kommt nämlich nie gut an. Allerdings sollte man sich auch mal etwas zu trauen, ansonsten wird man nur ein kleiner Fleck auf dem Markt sein und niemand nimmt einen wahr.
Es ist wichtig einen gesunden Mittelweg zu finden. Einen Weg sich Aufmerksamkeit zu verschaffen, ohne die potentiellen Leser zu verschrecken und ein schlechtes Bild von sich zu zeichnen. Niemand mag arrogante Leute, also willst du wie so jemand rüberkommen? Ich denke nicht, also such nach dem für dich richtigen Weg. Das ist nicht einfach, aber du kannst es schaffen.

Die dritte Todsünde – Durchhaltevermögen

Eigentlich gehört diese Todsünde ein stückweit mir zur ersten, denn wer ungeduldig ist, hat in den meisten Fällen kein Durchhaltevermögen.
Wer ein Buch schreiben und irgendwann einmal veröffentlichen möchte, muss viel Sitzfleisch haben. Und damit meine ich jetzt nicht die Fähigkeit stundenlang irgendwo zu sitzen, sondern den Willen etwas bis zum Ende durchzuziehen und nicht aufzugeben, egal wie steinig der Weg auch sein mag.
Glaubt mir, wenn euer Buch fertig ist, sind alle Strapazen vergessen und wenn erst einmal positive Rückmeldungen kommen, könnt ihr nicht mehr aufhören – Versprochen – ihr werdet Blut geleckt haben. Das Schreiben wird zu einer Droge, wird zu einem festen Bestandteil eures Lebens werden.

Die vierte Todsünde – Geld

Ein Buch schreiben kann ziemlich teuer werden, vor allem wenn man keinen Verlag findet oder sich von Anfang an dagegen entscheidet.
Als Selfpublisher muss man entweder eine Menge Geld in die Hand nehmen oder einen anderen Weg finden, um das Buch zu lektorieren, ihm ein Gewand zu verpassen und es zu vermarkten.
Niemand sagt, dass ein Buch unbedingt von einem professionellen Lektor bearbeitet werden muss. Es wird nur dazu geraten, denn ein gut durchdachtes und bearbeitetes Buch, ist ein gutes Buch. Ihr könnt es auch selber dazu machen, entweder ganz alleine oder mit der Hilfe von Freunden und euren Autorenkollegen.

Die fünfte Todsünde – Konkurrenzdenken

In erster Linie glaubt ihr wahrscheinlich, dass andere Autoren eure Konkurrenz sind. Das mag stimmen, aber sie können so viel mehr sein, doch das muss man erst einmal erkennen.
Der Großteil der Autoren ist wahnsinnig hilfsbereit. Sie beantworten Fragen, helfen dabei ein Buch zu lektorieren, empfehlen Lektoren und Grafikdesigner ohne darüber nachzudenken, dass sie gerade einem Konkurrenten geholfen haben. Für sie seid ihr Kollegen. Lernt das zu schätzen und werdet ebenfalls so, damit erreicht ihr mehr, als wenn ihr nur für euch alleine kämpft.
Gemeinsam sind wir stark – das ist nicht nur ein blöder Spruch, sondern Realität. Denkt mal darüber nach was ihr erreichen wollt. Eine große Leserschaft und gute Kontakte oder eine große Leserschaft und den Hass der anderen Autoren. Es lohnt sich immer auf andere zuzugehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

 

 

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