Follow Friday: Worauf kommt es dir bei Romanfiguren hauptsächlich an?

Hallo meine Lieben,
es ist schon wieder Freitag und damit Zeit für den Follow Friday, der sich dieses Mal mit Romanfiguren beschäftigt.
Meine vergangene Woche hätte besser sein können, denn ich lag hauptsächlich mit einem steifen Nacken im Bett und habe geschlafen. Außerdem verfolgte mich der Unfall in den unterschiedlichsten Ausführungen, fast so, als würde mein Gehirn mich bestrafen wollen… Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat, es ist nämlich ziemlich unangenehm…

Die Frage dieser Woche wurde von Vi vom Blog Gone With The Books vorgschlagen.

Worauf kommt es dir bei Romanfiguren hauptsächlich an?

Eine gute Romanfigur muss ein paar Kriterien erfüllen, um mir zu gefallen. Bei meinen eigenen Figuren achte ich da sehr drauf, denn diese Punkte machen die Figur aus.

Neben der Geschichte, sind die Figuren das wichtigste Element in einem Roman, deshalb müssen sie einige Kriterien erfüllen, um wirklich gut zu sein.

#1 Geschichte

Jede Figur muss eine Geschichte haben, die erklärt, weshalb sie sich so oder so verhält. Man muss sie dem Leser nicht erzählen, aber ihm hin und wieder mal einen Brocken hinwerfen, der ihm zeigt, wieso eine Figur ist, wie sie ist, trägt zu der Authenzität der Geschichte bei.

#2 Charakter

Eine Figur muss einen Charakter haben, leere Hüllen mag niemand. Sie sollten Vorlieben haben und Dinge, die sie nicht ausstehen können. Das hilft dem Leser die Figur zu mögen und sich mit ihr zu identifizieren.

#3 Verwandlung

Eine Romanfigur muss einen Wandel durchleben. Sei es nun vom Draufgänger zum liebenden Partner oder von der grauen Maus zu der Figur, die die Welt rettet. Alles ist möglich, solange der Wandel schlüssig erklärt wird und den Leser nicht überfallt.

Wenn eine Romanfigur diese drei Punkte erfüllen kann, gefällt sie mir am besten. Ich mag es nicht, wenn die Figuren vor sich Hinspielen und man das Gefühl hat, sie wären nur ein paar Worte auf einem Blatt Papier. Bücher in denen dies der Fall sind, können mich einfach nicht fesseln, da kann die Geschichte an sich noch so spannend sein.

Was macht für euch eine gute Romanfigur aus?

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