Gebrannte Kinder – Schicksale die unter die Haut gehen

Diese Rezension ist Teil meines Beitrags zur Blogtour „Gebrannte Kinder“. Für das Rezensionsexemplar möchte ich mich bei der Autorin Inca Vogt herzlich bedanken.

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Klappentext:
41YnaLdurSL„Dreckskerl“ murmelte er, schichtete Bretter über das primitive Grab und kicherte: „Den Letzten beißen die Ratten.“

Der erfolgreiche Kindertherapeut David wird von unheimlichen Flashbacks heimgesucht und hält sich für den brutalen Mörder, der Kinderschänder in Serie mit dem Unendlichkeitszeichen brandmarkt.

Ist er der „Rächer“, dem die junge Journalistin Toni bei ihren Recherchen gefährlich nahe kommt? Oder treibt ihn jemand bewusst in den Wahnsinn?

 

 

 

 

Das Cover ist erst einmal recht schlicht gehalten und verrät nichts über die Geschichte. Dennoch lädt es dazu ein das Buch in die Hand zu nehmen und sich näher damit zu befassen.
Der Schreibstil ist angenehm und bildgewaltig, was den Leser die grausamen Bilder der Geschehnisse vors innere Auge malt, also nichts für Menschen mit schwachen Nerven. Zu Beginn ist die Story ein wenig lahm und braucht für meinen Geschmack etwas zu lang, bis sie endlich in Fahrt kommt. Doch als es dann endlich losging fesselte auch mich die Geschichte und überwältigte mich mit den Bildern, die sich in meinem Kopf bildeten.
Doch worum geht es in dem Buch „Gebrannte Kinder“ eigentlich?
Die Story handelt von einem Racheengel, der sich an seinen Peinigern rächt, indem er sie umbringt. Jede Tat ist dabei auf das jeweilige Opfer und dessen Taten in der Vergangenheit zugeschnitten, doch das kommt erst nach und nach ans Licht. Das erhöht die Spannung nochmal auf eine angenehme Art und Weise, da man bereits während des Lesens rätselt, weshalb das Opfer sterben musste.
Dadurch, dass es mehrere Handlungsstränge gibt, erhält man immer wieder Informationen, die sich langsam zu einem Bild zusammenfügen, dennoch kommt die Überführung des Täters am Ende ziemlich überraschend und es kommt anders, als man denkt.

Fazit:

Der Thriller kann definitiv mit seinen Brüdern und Schwestern aus dem Genre mithalten und muss sich nicht verstecken. Allerdings fand ich den Einstieg ziemlich langatmig, was dazu führt, dass das Buch 4 von 5 Eulen bekommt. Eine Wertung mit der es sich absolut nicht verstecken brauch.

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