Hochland – Horror ohne Horror

Zunächst möchte ich mich beim Bloggerportal und der Deutschen Verlags Anstalt für das Rezensionsexemplar des Buches Hochland bedanken, welches mich allerdings überhaupt nicht überzeugen konnte.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick
Titel: Hochland9783421046970_cover9783421046970_cover 51073rpvahl-_sx313_bo1204203200_
Autor: Steinar Bragi
Verlag: DVA
Format: Broschiert
Seiten: 300
ISBN: 978-3-421-04697-0
Erscheinungstermin: 12. September 2016

Der Klappentext

Eigentlich wollten sie nur der Hektik des Großstadtlebens entfliehen und ein paar Tage in der Einsamkeit des kargen isländischen Hochlands campen. Doch als die vier jungen Leute im dichten Nebel von der Straße abkommen und mit ihrem Jeep ein entlegenes Haus rammen, sind sie gezwungen, die Nacht dort zu verbringen.
Die Bewohner, ein verschrobenes altes Paar, verhalten sich seltsam, und schon bald erkennen die Städter mit Grauen, dass ihr vermeintlicher Zufluchtsort zum Gefängnis wird …

Der erste Satz

Die Natur war vollkommen still.

Kurze Zusammenfassung des Inhalts

Zwei Pärchen aus Reykjavík wollen im isländischen Hochland campen und kommen während dichten Nebels von der Piste ab. Erst einmal irren sie ziellos mit ihrem Jeep durch die Sandwüste, denn alle Insassen des Wagens, bis auf den Fahrer sind betrunken oder anderweitig abgelegt. Schließlich wird ihre Irrfahrt durch den Zusammenstoß mit einem Haus, das plötzliche vor ihnen auftaucht beendet.
In dem Haus lebt ein altes Paar, von dem man im Laufe der Geschichte nicht erfährt, in welchem Verhältnis sie zu einander stehen. Hinzukommen dann noch Inzestvorwürfe und Vermutungen, die vollkommen aus der Luft gegriffen sind. Als die Städter sich schließlich auf den Weg machen, um von diesem Ort wegzukommen, wird es immer merkwürdiger. Es geschehen merkwürdige und verschrobene Dinge, die keinen Sinn ergeben und selbst am Ende des Buches wird man als Leser im Dunkeln gelassen, denn man erfährt nicht, was nun genau vorgefallen ist.

Meine Meinung zum Buch

Ich bin von dem Buch Hochland mehr als enttäuscht und empfinde es als eine Frechheit, dieses Buch mit den Büchern von Stephen King zu vergleichen.
Auf den ersten 250 Seiten langweilt man sich beinahe zu Tode, erfährt nur belanglosen Kram aus der Vergangenheit der vier Personen und merkt eigentlich, wie kaputt jeder einzelne von ihnen eigentlich ist. Für die Spannung wird dagegen nichts getan. Auf den letzten 50 Seiten schmeißt der Autor dann mit den billigsten vom Billigsten um sich, was die Horrorelemente angeht und langweilt den Leser damit eigentlich noch mehr, denn noch immer kommt keine Spannung auf. Also sehr enttäuschend das Ganze und wirklich reine Zeitverschwendung.

Fazit:
Dieses Buch ist überhaupt nicht mit den Büchern von Stephen King vergleichbar. Zu keinem Zeitpunkt gab es eine Gänsehaut und wenn ich eine hatte, dann nur, weil ich gefroren habe. Dieses Buch ist mehr als langweilig und deshalb gibt es von mir keine Leseempfehlung. 1/5 Eulen.

Bewertungseule

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