Ich fühle was, was du nicht fühlst – Familiengeschichte einer anderen Generation

Zuerst einmal möchte ich mich bei Heyne und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar des Buches Ich fühle was, was du nicht fühlst ganz herzlich bedanken. Vielen Dank für die Gelegenheit dieses Buch rezensieren zu können.

Die wichtigsten Daten auf einem Blick

Titel: Ich fühle was, was du nicht fühlstimg_20161126_020149.jpg
Autor: Amelie Fried
Verlag: Heyne
Format: Klappbroschur
Seiten: 400
ISBN: 978-3453265905
Erscheinungstermin: 22. August 2016

Klappentext

Die 13-jährige India lebt mit ihren Hippie-Eltern und ihrem Bruder Che in der bürgerlichen Umgebung einer süddeutschen Kleinstadt. Intelligent und mit spöttischem Scharfblick betrachtet sie die Welt der Erwachsenen und durchschaut deren Lebenslügen. Ihr Nachbar, ein Musiklehrer, überredet sie zu Klavierstunden und entdeckt ihre große musikalische Begabung. Während ihre Eltern mit einer Ehekrise beschäftigt sind und Che in die Kriminalität abzudriften droht, entsteht zwischen India und ihrem Lehrer eine einzigartige Verbindung, getragen von der Liebe zur Musik. Doch in einem einzigen Moment zerstört er ihr Vertrauen, und India steht vor einer furchtbaren Entscheidung: Ihr Geheimnis öffentlich zu machen – oder für immer zu schweigen.

Der erste Satz

Dass mit meiner Familie etwas nicht stimmte, hatte ich schon länger vermutet.

Meine Meinung zum Buch

Die Geschichte die uns dieses Buch erzählt, hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es ist nur selten etwas langweilig geworden, da eigentlich immer etwas passierte, was die Geschichte voranbrachte.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen, was diesem Buch und der Story zu Gute kommt. Man beginnt zu lesen und fliegt förmlich über die Seiten, weil der Spannungsaufbau und der Schreibstil super zueinander passen.
Man muss Hippies nicht mögen, um dieses Buch zu lieben, aber sie zu hassen wäre vielleicht schlecht, denn es dreht sich viel um diese Lebensart, denn die junge India wächst nun einmal bei zwei Hippies auf, die überhaupt kein Interesse an ihren Kindern zu haben scheinen. Darauf reagiert vor allem ihr Bruder Che mit mehreren Extremen, die sich die Klinke in die Hand geben. Während er um die Aufmerksamkeit seiner Eltern buhlt, versucht India in der Schule nicht aufzufallen, weil sie anders ist. Sie liebt Zahlen und rechnet immer etwas aus, vor allem in Situationen denen sie gerne entfliehen würde. Die Tatsache, dass sie gut in der Schule ist und ihre Eltern wirklich merkwürdig machen sie zu einer Außenseiterin, die bis auf ihre Freundin aus dem Nachbarhaus niemanden hat.
Als sie schließlich privaten Klavierunterricht nimmt und sich eine merkwürdige Beziehung zwischen ihr und ihrem Lehrer entwickelt, steht sie auf einmal wieder zwischen den Stühlen und muss sich entscheiden – sagt sie etwas oder schweigt sie?

Fazit
Dieses Buch hat mir sehr gefallen, auch wenn es zwischenzeitlich ein paar Schwächen hatte, doch diese fallen nicht allzu sehr ins Gewicht. Die Geschichte rund um India, ihren aufmüpfigen Bruder Che und ihre Hippieeltern hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert und somit kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen. 4/5 Eulen

BewertungseuleBewertungseuleBewertungseuleBewertungseule

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