Montagsfrage: Welches Buch hast du zuletzt aufgrund der Rezension eines anderen Buchbloggers gelesen?

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Es ist wieder Montag und damit wieder Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen. Heute geht es um Bücher, die man aufgrund einer Rezension  gekauft hat.

Welches Buch hast du zuletzt aufgrund der Rezension eines anderen Buchbloggers gelesen?

Ich lege sehr viel Wert auf die Meinung meiner Buchbloggerkollegen, deshalb kommt es sehr häufig vor, dass ich ein Buch kaufe oder anfrage und lese, weil die Rezension zu diesem Buch positiv ausgefallen ist. Aber auch negative Bewertungen können mich dazu bewegen ein Buch lesen zu wollen. Zum größten Teil lese ich diese Bücher, weil ich durch die Rezension darauf aufmerksam wurde und weil es sich dann besser diskutieren lässt.
Das letzte Buch, welches ich nach einer Rezension eines Buchbloggerkollegens gelesen habe, war Black Rabbit Hall von Eve Chase. Die Rezension zu diesem Buch habe ich bei Nicci von Trallafittibooks entdeckt gehabt und nach dem Lesen sofort das Buch über das Bloggerportal angefragt.
Die Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen, vor allem weil mir Familiengeschichten momentan sehr zusagen und ich aktuell davon einfach nicht genug bekommen kann.

Die wichtigsten Daten auf einem Blick: 9783764505608_Cover

Titel: Black Rabbit Hall
Autor: Eve Chase
Verlag: blanvalet
Format: Hardcover
Seiten: 411
ISBN: 978-3-7645-0560-8
Erscheinungstermin: 29. Februar 2016

Der Klappentext:

Der Geruch nach Bienenwachs, das Summen des Globusses, der Geschmack der Vergangenheit, salzig, köstlich auf der Zugenspitze – das ist Black Rabbit Hall

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergeht als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun noch mehr aufeinander verlassen.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus…

Der Klappentext an sich macht schon neugierig auf die Geschichte, die das Buch dem Leser erzählen möchte. Was ist in dieser stürmischen Nacht im Jahr 1968 passiert sein, dass die vier Kinder noch näher zusammenrücken mussten? Und was hat die bevorstehende Hochzeit von Lorna und Jon mit Black Rabbit Hall zu tun?
Fragen über Fragen, die die Geschichte preisgeben muss.

Der erste Satz

Auf dem Klippenvorsprung fühle ich mich sicher, jedenfalls sicherer als im Haus.

Zusammenfassung des Inhalts

Am ersten Tag des Aufenthalts an Ostern 1968, stirbt die vierfache Mutter Nancy Alton bei einem Reitunfall, als sie ihren Sohn Barney während eines Gewitters zurück ins sichere Haus holen wollte.
Nach dieser Tragödie müssen die vier Geschwister (Amber, Toby, Kitty und Barney) näher zusammenrücken und sich damit abfinden, dass ihr Vater Hugo Alton zu Weihnachten Caroline Shawcross und ihren Sohn Lucian auf den Familiensitz einlädt und diese Frau kurz darauf heiratet.
Fortan macht Caroline den Kindern das Leben schwer, wann immer sie die Möglichkeit dazu hat. Dadurch kommt es zu Situationen und Gegebenheiten, die sich über die Zeit hinweg zu streng gehüteten Familiengeheimnissen entwickeln.
Im zweiten Erzählstrang dreht sich alles um Lorna Smith, die mit ihrem zukünftigen Ehemann in Cornwall unterwegs ist, um eine Location für ihre bevorstehende Hochzeit zu finden. Dabei stößt sie im Internet auf das Haus Black Rabbit Hall, dass sie noch aus ihrer Kindheit kennt.
Sie verbringt ein paar Tage auf dem Anwesen der Familie Alton und kommt nach und nach den Geheimnissen, die dieses Haus birgt auf die Schliche.

Meine Meinung zum Buch

13507170_1088776764502123_2394708810488673703_nNachdem der Klappentext schon dafür sorgt, dass die Erwartungen an die Geschichte rund um Black Rabbit Hall in die Höhe schießen. Auch der Prolog, der sich erst zum Ende des Buches auflöst, pusht die Erwartungen noch einmal.
Die beiden zeitlich voneinander getrennten Erzählstränge lösen erst nach und nach die Geheimnisse, die die Familie Alton vor der Außenwelt zu verbergen versucht.
Was mir besonders gefallen hat, war das die beiden Erzählstränge durch unterschiedliche Schriftarten sich voneinander trennen lassen. So bekommt man auch während des Lesens schnell mit, wann man sich in welcher Situation befindet. „Black Rabbit Hall“ ist bisher das erste Buch, dass dies aufweist, zumindest kenne ich das von noch keinem anderen Buch.

Fazit:
„Black Rabbit Hall“ ist ein Buch, dass sich für all die Leser eignet, die verwobene Geschichten mit vielen Geheimnissen lieben. Ein Buch das fesseln kann und dabei noch eine Menge Spaß macht.
Während des Lesens hatte ich unglaublich spannende Stunden, mit viel Spaß, Spannung, Leidenschaft und natürlich Geheimnissen, die sich erst nach und nach auflösen. Dafür gibt es von mir 5/5 Eulen.

BewertungseuleBewertungseuleBewertungseuleBewertungseuleBewertungseule

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5 comments

  1. Sanny says:

    Tod und Spiele von Petra Mattfeldt habe ich aufgrund der Rezension von die Rezensentin, Annette Lunau gelesen. Bereits Sekundentod, der erste Band war spitze. Doch der zweite Band hat sehr viele aktuelle Themen. Ich möchte nicht zuviel verraten, das Buch sollte man lesen!

  2. Leni says:

    Black Rabbit Hall hab ich auch gelesen, ich fands ebenfalls super! Gekauft hab ich es mir aber eher wegen der Geschichte. Drauf aufmerksam wurde ich durch das schöne Cover, ich lese Rezensione zu Büchern meistens erst nachdem ich das Buch gelesen hab, weil es mich interessiert, was andere so darüber denken.
    Liebe Grüße 🙂

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