Montagsfrage: Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

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Guten Abend meine Lieben,
ich bekenne mich schuldig. Ich bin heute später dran als sonst, aber ich habe die letzten Stunden fleißig am ersten Kapitel meines Blogromans geschrieben. Allerdings bin ich noch nicht ganz fertig.
Kommen wir zurück zur Montagsfrage. Dies ist die letzte für dieses Jahr, denn das Buchfresserchen nimmt sich ein paar Tage frei. An dieser Stelle wünsche ich dir schon einmal schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Feier schön und vor allem erhol dich gut.
Für die letzte Montagsfrage in 2016 habe ich mir aus der Liste der vorangegangenen Fragen eine herausgesucht, die oft heiß diskutiert wird und zu der ich mich gerne an dieser Stelle äußern möchte. Eigentlich hatte ich dazu erst am Sonntag in meinem Buchgeplauder etwas sagen wollen, nutze nun aber die sich mir bietende Gelegenheit.

Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

Keinen, denn wenn ich ein Buch lesen möchte zahle ich den geforderten Preis. Denn alles auf diesem Planeten hat seinen Preis, den man zahlen muss, wenn man es besitzen möchte. Wieso sollte dies bei Büchern anders sein?
Gerade bei eBooks und Büchern von Selfpublishern gibt es immer wieder heiße Diskussionen zum Thema Preisgestaltung. Ein Thema, welches eigentlich nicht diskutiert werden müsste und dennoch kommt man nicht umhin zu versuchen die Leser aufzurütteln.
Ich finde es traurig, dass beinahe alle Selfpublisher ihre Bücher für 99ct anbieten müssen, damit sie überhaupt gekauft werden. Viele Leser argumentieren entweder damit, dass Selfpublishing-Bücher schlechter als die aus einem Verlag sind, was nicht zwangsläufig stimmt oder damit, dass es sich bei einem eBook nur um eine Datei handelt. Stimmt, es ist nur eine Datei, aber in deren Erstellung steckt auch eine Menge Arbeit.
Der Autor hat ein Buch geschrieben, dass es als Print und als eBook zu kaufen gibt. Beim Printexemplar sind die Diskussionen leiser sind, dennoch vorhanden. Allerdings wird beim gedruckten Buch damit argumentiert, dass man etwas in der Hand hat und das man es sich ins  Regal stellen kann. Geht mit einem eBook nicht, dennoch ist es dasselbe Buch und hat die gleiche Arbeit erfordert.
Wieso darf ein Print also 9,99€ und mehr kosten, aber ein eBook im Besten Fall gerade mal 99ct? Fangt endlich an auch Autoren gerecht für ihre Arbeit zu entlohnen. Für einen Kaffee gebt ihr oft mehr aus, als für ein eBook und das finde ich traurig. So empfinde ich nicht nur so, weil ich selbst schreibe, sondern weil es eine Tatsache ist.

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