Montagsfrage: Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Hallo meine Lieben,
irgendwie bin ich noch total müde und würde mich am liebsten wieder ins Bett legen. Nur das geht heute einfach nicht, ein Kaffee wird es also richten müssen.
Heute will ich nicht lange um den heißen Brei herum reden und werde die Montagsfrage gleich beantworten, denn mir sitzt die Zeit im Nacken, ich muss bald los und wollte vorher noch unbedingt diesen Beitrag fertig schreiben, ob mir das gelingt?

Montagsfrage: Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Unterbrechungen sind immer unschön, aber unter ein paar Voraussetzungen eigentlich nicht schlimm.
Wenn zum Beispiel in einer besonders spannenden Szene etwas von mir will, dann gebe ich ihm zu verstehen, dass er einen Moment warten soll. Meist tut er das, denn als Buchhändler und Leser weiß er, was ich da gerade durchmache.
Bei meiner Tochter ist das natürlich anders, wenn sie etwas von mir möchte, dann mache ich das meist sofort und lege das Buch weg, wobei ich eher selten lese, wenn sie da und wach ist.
In Bus und Bahn behalte ich immer meine Haltestellen im Auge, sodass ich frühzeitig an einer geeigneten Stelle das Buch unterbrechen kann, denn mitten in einer Szene aussteigen finde ich doof. Muss das Buch für eine längere Zeit in meiner Tasche verschwinden, versuche ich möglichst am Ende eines Kapitels zu unterbrechen.
Pausen, die länger als zwei oder drei Tage sind, sind bei mir eher selten. Wenn es aber dazu kommt, komme ich eigentlich recht gut wieder in die Geschichte, da ich ja am Ende eines Kapitels aufgehört habe zu lesen.

Was ich überhaupt nicht leiden kann ist, wenn mein Ex anruft und mich am Telefon zu sülzt und ich dadurch aus der Geschichte falle. Man kann ihn auch nicht abschütteln und wenn man es versucht, dann ruft er ein paar Stunden wieder an. Also bleibt mir meist nichts anderes übrig, als sein Gesabbel zu ertragen und später versuchen dieses Gesabbel wieder aus meinem Kopf zu bekommen.

Und ihr so? Habt ihr Probleme mit Unterbrechungen beim Lesen?

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5 comments

  1. wortmagieblog says:

    Huhu 🙂

    Ich mache das ähnlich, wenn ich mit den Öffentlichen unterwegs bin: ich manage mein Lesetempo so, dass ich an günstigen Stellen unterbrechen kann. Dadurch bin ich vorbereitet und habe kein Problem damit, das Buch erst mal wegzulegen. Unerwartete Unterbrechungen hingegen sind eine Herausforderung für meine Nerven. 😀

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

  2. Moni2506 says:

    Oh man, du hast anscheinend einen nervigen Ex-Freund.
    Ich selber komme mit Unterbrechungen gut zurecht, da ich lange Jahre mit der Bahn gefahren bin. Zu der Zeit habe ich auch bei jedem Halt geguckt, wo ich bin.

    LG, Moni

    • Jean Parker says:

      Ja, er ist wirklich nervig. Meist ruft er unter dem Vorwand unserer gemeinsamen Tochter an, nur um mich dann mit seinen Problemen vollzusülzen. Um die Kleine geht es selten und das macht mich so wütend…
      Ja, Bahnfahren trainiert das mit Unterbrechungen klarkommen wirklich sehr gut. Kann ich nur jedem empfehlen, der es lernen möchte. Ich bin nun unter die Autofahrer gegangen und vermisse es jetzt schon ein bisschen.
      LG, Jean

  3. Daniela says:

    Ich bin auch meist eher ein „Kurzleser“, wie eben zum Beispiel in der Bahn. Dadurch dass ich dann aber spätestens am nächsten Tag (oder wenn es besonders spannend war abends im Bett :D) weiterlese, komme ich damit auch ganz gut klar.

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