Patrick S. Nonn

Unter welchem Namen schreibst du?
Ich habe mich in der Buchhändlerschule mal mit einer Lektorin unterhalten und die war genau wie ich der Ansicht, dass man als Patrick Sandro Nonn kein Pseudonym benötigt. Also beschloss ich unter meinem realen Namen zu schreiben.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Das war eine ganz pragmatische Überlegung, die beinhaltete eigentlich nur die Kernfrage: Mit welchem Kreativberuf, könnte ich die meiste Kohle machen, wenn ich Erfolg hätte. Als Antwort kam nur die Schriftstellerei in Frage.

Seit wann schreibst du ernsthaft?
Ernst war es mit mit dem Erzählen von Geschichten schon mit 11 Jahren, dass ich es mir als Beruf vorstellen konnte, kam dann mit 16 Jahren.

Warum schreibst du?
Weil ich es liebe Geschichten zu erfinden und neue Welten zu erschaffen. Solange ich zurückdenken kann, war es immer mein Ziel Leute zu unterhalten.

In welchen Genres bist du unterwegs?
Ich interessiere mich für Krimis und Thriller, für das Phänomen Liebe, Science Fiction und Fantasy. Mit Historischen Romanen hab ich es nicht so.

Woher nimmst du deine Ideen?
Darauf würde ich am liebsten mit einem Beispiel antworten, denn Kreativität ist schon ein „Komisches Viech“. Ich hole am besten mal ein Stück aus.
Eines schönen Tages stellte Maria Simon in der Harald Schmidt Show ihren damals neuen Film „Lichter“ vor, während sie sich mit ihrem halunkigen Gastgeber unterhielt hatte ich zuerst den Eindruck, sie wäre etwas Begriffsstutzig. Dann habe ich aber gemerkt, die taxiert ihr gegenüber ganz genau, weil sie genau wusste, wie flott ihr Gegenüber das was man sagte, als Witzchen gegen einen verwendete. Und in diesem Moment der Erkenntnis plotte mir sowohl der Storyentwurf und der Titel „Noras einhundertacht Arten zu sterben“ ins Gehirn.

Wobei kannst du am besten entspannen?
Bei einer Tasse Kaffee und einem guten Buch oder bei einem spannenden Krimi.

Gleichst du mit Hobbies die Schreiberei aus?
Ich habe meine große Liebe zur Literatur gleich zweifach zum Beruf gemacht. Da braucht man keine weiteren Hobbies.

Welches Buch war das erste, dass du geschrieben hast?
Das war der „Abschiedsbrief an die Liebe“, den ich in meiner Zeit in Miltenberg in der Rohfassung schrieb. Damals noch von Hand auf einen Collegblock in meiner Lieblingspizzerie Arcobaleno.

Arbeitest du an mehreren Projekten gleichzeitig?
Jaaaaaaaaa… Es passiert mir regelmäßig, wenn ich an einem Buch schreibe das mir eine neue Story einfällt. Dann lege ich das alte beiseite und beginne mit dem neuen.

Wie gehst du beim Schreiben vor?
Methodisch: Storyboard, Figurenentwicklung und los gehts.

Wie motivierst du dich, wenn es mal nicht so gut läuft?
Mit Kaffee.

Warum ein Verlag?
Ich rechne mir mehr Chancen aus mein Buch an den Mann zu bringen, wenn es bei einem Verlag untergekommen ist. Mag auch daran liegen, dass ich ausgebildeter Buchhändler bin.

Kannst du dir vorstellen mit anderen Autoren zusammenzuarbeiten?
Ja klar, selbstverständlich.

Hast du Angst vor Ideenklau?
Da ich meine Ideen weitestgehend für mich behalte, eher weniger. Und wer selber keine Ideen hat, soll sich gefälligst von allem Schreibwerkzeug fernhalten.

Was hältst du von eBook-Piraten?
Gar nichts.

Könntest du dir vorstellen vom Schreiben zu leben? Würdest du es wollen?
Ich arbeite daran.

Dein Buch wird verfilmt, würdest du dir den Streifen ansehen?
Ja klar, Neugier siegt. Muss doch schauen, ob sie es richtig gemacht haben. Außerdem möchte ich beim Drehbuch schreiben dabei sein.

Was bedeutet Erfolg für dich?
Der schönste Erfolg ist für mich, wenn ein Leser mich für meine Bücher lobt. Auch wenn es nur ein Zweizeiler ist.

Was versprichst du dir von dem Projekt „Self Publisher – Gemeinsam sind wir stark“?
Wie der Name es schon sagt, eine starke Gemeinschaft die sich gegenseitig unterstützt und wenn jemand Fragen hat, sich bei mir meldet.

Was würdest du jemandem raten, der ebenfalls mit dem Schreiben beginnen möchte?
Kreativität und Inspiration sind schön und gut, aber genau wie die Malerei ist die Schriftstellerei ein Kunsthandwerk, dass es erfordert das dazugehörige Handwerkszeug kennt.

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