Rezension: Diese eine Nacht

Hallo meine Lieben,
vor ein paar Tagen bekam ich von einem kleinen Verlag eine Anfrage, ob ich Interesse daran hätte eines ihrer Bücher zu lesen und auf meinem Blog zu rezensieren. Der Klappentext klang vielversprechend und auch das Cover machten mich neugierig auf die Geschichte, die sich hinter dem Titel Diese eine Nacht verbarg und hier ist meine Rezension zu Arunika Senerath’s Debütroman.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick:

Titel: Diese eine Nacht
Autor: Arunika Senerath
Verlag: mikrotext
Format: Taschenbuch/eBook
Seiten: 224
ISBN: 978-3944543468
Erscheinungstermin: 25. Januar 2017

Teil einer Reihe: Ja, Band 1

Klappentext

Die hübsche Amina verliebt sich in Sten mit den eisblauen Augen. Doch passen sie wirklich zusammen? Denn er gehört einer rassistischen Bewegung an – und sie hasst Vorurteile. Außerdem trägt sie ein schweres Paker einer schlimmen Partynacht während ihrer Schulzeit mit sich herum, in die er irgendwie verwickelt schein.
Ein zeitgenössisches Personal junger Menschen, das in Dresden zwischen Neustadt und Frauenkirchestudiert, liebt, streitet, feiert, hat die junge Autorin Arunika Senerath in ihrem Debütroman entworfen.

Der erste Satz

Amina Salem war zierlich und nicht allzu groß.

Meine Meinung zum Buch

Was mir an dem Buch Diese eine Nacht gefallen hat war, dass die Autorin ein aktuelles Thema aufgegriffen hat. Rassismus, rechte Gesinnung und die Fehler einer einzigen Nacht stehen die ganze Geschichte über im Vordergrund. Außerdem finde ich, dass das Cover gut zu der Geschichte passt.
Dennoch konnte mich Diese eine Nacht überhaupt nicht von sich überzeugen. Der Klappentext verspricht dem Leser eine spannende und konfliktgeladene Atmosphäre, also eine Geschichte die man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Davon merkt man während des Lesens aber nicht viel. Vielmehr hat die Autorin nur an der Oberfläche gekratzt und ging überhaupt nicht ins Detail, somit blieb die Geschichte flach und ohne Spannung.
Die Figuren besitzen keine Seele, aufgrund dessen ich mich nicht mit ihnen identifizieren kann. Armina hat ihr Päckchen zu tragen, dennoch klammert sie sich an Sten, der sie immer wieder von sich stößt, um sich dann wieder mit ihr zu versöhnen. Man sollte meinen, dass eine Figur mit Arminas Hintergrund in der Lage sei abzuschätzen, wann eine Situation oder eine Person ihr nicht mehr gut tut. Armina ließ sich aber immer wieder auf Sten ein, egal was gerade erst zwischen ihnen vorgefallen war.
Der Schreibstil ist etwas holprig, was die Geschichte leider nicht verbessert. Der Stil bringt keine Emotionen rüber und macht es dem Leser schwer sich auf die Story einzulassen, die ohnehin viel zu schnelllebig ist. Immer wieder wurden Szenen nur angekratzt, der Leser bekam ein paar klitzekleine Informationsbrocken vor die Füße geworfen und schon ging es weiter im Text. Dabei hätte die Storyline einiges zu bieten gehabt.

Fazit:
Diese eine Nacht konnte mich leider überhaupt nicht von sich überzeugen. Eine flache Geschichte, leeren Figuren und eine blasse Handlung, die ich leider nicht empfehlen kann. 2/5 Eulen.

Cover:

Preis/Leistung:

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