Rezension: Helix – sie werden uns ersetzen

Es ist wieder einmal Zeit für eine neue Rezension. Schon vor ein paar Tagen habe ich Helix – Sie werden uns ersetzen beendet, komme aber leider erst jetzt dazu es zu rezensieren. Vor allem weil ich dieses Buch erst einmal sacken lassen musste, wenn auch nicht im positiven Sinne.
Zunächst möchte ich mich bei blanvalet und dem Bloggerportal von Random House für das Rezensionsexemplar des Buches Helix – Sie werden uns ersetzen.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Titel: Helix – Sie werden uns ersetzen
Autor: Marx Elsberg
Verlag: blanvalet
Format: Hardcover/eBook
Seiten: 648
ISBN: 978-3764505646
Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2016

Klappentext

Der US-Außenminister stirbt bei einem Staatsbesuch in München. Während der Obduktion wird auf seinem Herzen ein seltsames Zeichen gefunden – von Bakterien verursacht? In Brasilien, Tansania und Indien entdecken Mitarbeiter eines internationalen Chemiekonzerns Nutzpflanzen und –tiere, die es eigentlich nicht geben kann. Zur gleichen Zeit wenden sich Helen und Greg, ein Paar Ende dreißig, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können, an eine Kinderwunschklinik in Kalifornien. Der Arzt macht ihnen Hoffnung, erklärt sogar, er könne die genetischen Anlagen ihres Kindes deutlich verbessern. Er erzählt ihnen von einem – noch inoffiziellen – privaten Forschungsprogramm, das bereits an die hundert solcher »sonderbegabter« Kinder hervorgebracht hat, und natürlich wollen Helen und Greg ihrem Kind die besten Voraussetzungen mitgeben, oder? Doch dann verschwindet eines dieser Kinder, und alles deutet auf einen Zusammenhang mit sonderbaren Ereignissen hin – nicht nur in München, sondern überall auf der Welt …

Der erste Satz

Dann stand nur noch das Rednerpult auf der Bühne des voll besetzten Hörsaals, und der US-Außenminister lag reglos daneben.

Meine Meinung zum Buch

Ich bin enttäuscht, hatte mehr erwartet. Vor allem weil ich gehört hatte, dass Blackout und Zero gute Bücher seien, die den Leser fesseln können. Helix kann dies leider nicht.
Wie man bereits den Rezensionen auf Amazon entnehmen kann, schafft es Helix nicht eine konstante Spannung aufzubauen, die den Leser durch die Geschichte trägt. Mit vier Handlungssträngen hat der Autor versucht die Geschichte rund um die Desingerbabys, genmanipulierten Reis und gepimpte Ziegen Stück für Stück aufzubauen und Spannung zu erzeugen – Versuch gescheitert… Zwar haben die meisten Kapitelenden einen Cliffhanger, der bei bereits vorhandener Spannung dafür sorgt diese zu halten, aber wo nichts ist kann auch nichts sein – Spannung also Mangelware.
Hinzu kommen dann noch Sätze, die mehr als komisch sind – aber nicht im Sinne von lustig. „“Scheiße hat den Ventilator erreicht“, textete Jessica an Colin.“ ist nur ein Beispiel von vielen. So eine gequirlte Sch*** wie ich teilweise lesen musste, darf einfach nicht sein. Weitere Beispiele sind in den Rezensionen auf Amazon zu finden.
Außerdem stören die teilweise, sich immer wieder wiederholenden Diskussionen in denen mit Fachwissen um sich geworfen wird. Einmal, zweimal, vielleicht sogar dreimal wären in Ordnung gewesen, aber immer wieder das Gleiche lesen zu müssen wird auf Dauer langweilig. Jedes Mal wenn das Thema mit der Genmanipulation auftauchte gab es eine Erklärung. hätte nicht sein müssen.

Fazit:
Es fehlt an Substanz die den Roman voranbringen würde, endlose Diskussionen und mangelnde Spannung machen es nicht besser. Kein Tiefgang – Langeweile pur.
Ich habe mich durch dieses Buch gequält, oft sehr gelangweilt und über Ausdrucksweisen gestaunt, die einfach nur traurig sind. Dieses Buch hätte ein gründliches Lektorat gut gebrauchen können, davon merkt man nämlich leider nichts. Man kann es nicht einmal auf den Übersetzer schieben, denn es gab keinen.  Alles in allem 2/5 Eulen, denn es ist noch deutlich Luft nach oben.

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Cover:

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Preis/Leistung:

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