Mein Blog und ich – Warum ich über Bücher blogge

Hallo meine Lieben,
kennt ihr schon die Facebookseite Blogs for Blogs? Wenn nicht, dann schaut sie euch mal an, denn dort werden die Beiträge der teilnehmenden Blogs geteilt, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Gewinnspiele, Blogparaden wie diese, Rezensionen und viel mehr ist dort zu finden und wir freuen uns immer über Musik.
Wenn du mit deinem Blog dabei sein möchtest, dann schreib mir eine kurze Mail und ich füge dich zu unserer Gruppe dazu und schon bist du ein Teil von Blogs for Blogs.
Mein Blog und ich – Warum ich über Bücher blogge ist die erste Blogparade und wird sicherlich nicht die letzte sein. Wer mitmachen möchte ist herzlich dazu eingeladen und brauch nur den Titel und den Link zur Facebookseite von Blogs for Blogs übernehmen. Den Link deshalb, damit viele Menschen von unserem Projekt erfahren und ein Teil davon werden können. Nun komme ich aber zu meinem Beitrag zur Blogparade.

Mein Blog und ich – Warum ich über Bücher blogge

In einem Beitrag zur Montagsfrage vom Buchfresserchen hatte ich diese Frage bereits einmal beantwortet gehabt. Wobei es dort eher darum ging, wie wir zum Bloggen gekommen sind.

Über Bücher blogge ich, weil sie ein fester Bestandteil meines Lebens sind. Ich lese wahnsinnig gerne und schreibe selbst Bücher, weshalb sollte ich dann nicht über dieses Thema bloggen? Es bietet sich einfach an und ein anderes Thema könnte ich mir beim besten Willen auch nicht vorstellen.
Bücher schaffe es und aus unserem Alltag zu befreien und uns für eine Weile von unseren Sorgen und Problemen zu lösen, die uns sonst bis in unsere Träume verfolgen. Zumindest ist das bei mir so. Wenn ich traurig bin oder ich einfach mal wieder eine Menge Stress habe, setze ich mich hin und lese. Es ist magisch, wie schnell es mir wieder besser geht.
Lesen bildet – das ist nicht gelogen, denn gerade Autoren sollten viel lesen. Autoren die nicht lesen sind einfach schlechter, denn das Lesen von Büchern verbessert die Sprache und die Ausdrucksweise und das kann einem Buch, an dem man schreibt nur gut tun, wieso weigern sich so viele Autoren zu lesen wenn es doch bildet? Kann und will ich nicht verstehen. Kinder sollten auch viel lesen und deshalb freut es mich auch so sehr, dass meine kleine Maus schon jetzt Bücher liebt und sie sich gerne ansieht.

Ich blogge also über Bücher, weil sie zu meinem Leben gehören und du? Wieso bloggst du über dein Thema?

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Follow Friday – Vorsätze für 2017

Guten Morgen meine Lieben,

es ist wieder einmal Zeit für den Follow Friday vom Blog Fiktive Welten, heute mit der ersten Frage des Jahres. Es geht, wie soll es anderes sein, um unsere Vorsätze für das neue Jahr.

Wie sehen eure guten Vorsätze für 2017 aus oder setzt ihr bei dieser Tradition aus, weil sie nach einigen Tagen / Wochen eh schon wieder über den Haufen geworfen sein werden?

Wie meine Vorsätze genau aussehen, kannst du meinem letzten Beitrag entnehmen. Dazu sagen muss ich allerdings, dass dies nicht alles ist was ich mir für das neue Jahr vorgenommen habe, halt nur das, was direkt etwas mit dem Blog zu tun hat. Alles andere ist irrelevant und/oder mein Geheimnis. Einhalten möchte ich sie auf jeden Fall, vor allem die Challenges sind ein großer Posten in 2017 für mich und ich freue mich wirklich wahnsinnig auf all die tollen Bücher.

Der Blog ist einer der wichtigsten Punkte auf meiner Liste, weil er direkt etwas mit meinem Plan der Selbstständigkeit zu tun hat. Genaues kann ich an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten. Nur so viel, es könnte spannend werden.
Der Blogroman ist mir auch wichtig, auch wenn er nicht in der Liste meiner Vorsätze steht. Allerdings ist es mit dem Schreiben bei mir immer so eine Sache. Setze ich mich zu sehr unter Druck, dann funktioniert es leider nicht. Deshalb habe ich mir vorgenommen ihn zwar schreiben zu wollen, aber nicht als festen Punkt auf meiner Liste verankert.

Und wie sieht es bei dir aus? Wie sind deine Vorsätze für 2017 oder hast du gar keine?

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Autoreninterview – Kea von Garnier

Guten Morgen meine Lieben,
ich hoffe ihr habt alle gut geschlafen, denn ich möchte euch heute eine ganz tolle Autorin vorstellen.
Ich weiß es ist noch früh am morgen, aber heute ich nun einmal Dienstag und das bedeutet, dass heute auch ein neuer Beitrag meines Autoren-ABCs kommt und damit dieses tolle Interview nicht mit diesem kollidiert, kommt das Interview ganz früh am morgen.
Noch immer freue ich mich wahnsinnig darüber das Buch Schmetterlingswinter rezensieren zu dürfen und euch heute die Autorin dieses Buch vorstellen zu dürfen. Kea hat sich Zeit für ein kurzes Interview genommen und meine Fragen ausführlich beantwortet. Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Interview nimmst. Magst du uns ein bisschen was über dich erzählen?
keaIch bin Kea, Grafikerin, Schriftstellerin, zweifache Katzenmama und leidenschaftliche Bloggerin auf hello mrs eve und thirtyplus. Morgens um 7 starte ich mit einem Web-Meditations-Seminar in den Tag. Ich liebe Spaziergänge im Wald, singe meistens beim Arbeiten vor mich hin und studiere aktuell neben meiner Selbstständigkeit ein zweites Mal: Philosophie und Literatur. Gemeinsam mit meiner Freundin Rebecca habe ich vor kurzem DIE SALONS ins Leben gerufen, eine Plattform für Frauen, die sich der Kunst, Literatur, Musik und Philosophie verschrieben haben und die Lust haben, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. All diese Herzensprojekte unter einen Hut zu bekommen, ist manchmal gar nicht so leicht, zumal ich Zeit meines Lebens an einer starken Angst- und Panikstörung leide. Aber meine Lieblingsthemen geben mir gleichzeitig eben auch die Kraft und Inspiration, immer weiter zu machen.

Du hast einen Blog, worüber schreibst du und wie bist du dazu gekommen?
Ursprünglich war hello mrs eve nur mein digitales Schlüsselloch, eine Art Foto-Album mit Bildern aus meiner Wohnung. Als ich dann das erste Mal beim Treffen der Wohn-Community solebich dabei war, war ich plötzlich von „echten“ Bloggern umgeben und merkte: Hey, da steckt ja noch viel mehr drin! So wurde ich also mit dem Bloggerfieber infiziert und schrieb ein Jahr lang über Interior Design, mit dem Schwerpunkt auf dem skandinavischen Stil. 2016 habe ich mich aus ethischen Gründen dafür entschieden, nur noch über nachhaltige Inneneinrichtung zu bloggen. Gleichzeitig habe ich immer mehr eigene Texte veröffentlicht, Geschichten, Essays, Lyrik. So kam dann auch die Unterzeile „poetry & furniture“ zustande. Seit kurzem nehme ich auch Stellung zu gesellschaftlich-politischen Themen, weil ich der Meinung bin, dass wir uns ein Schweigen nicht mehr leisten können. Seit 2015 blogge ich außerdem auf thirtyplus für weibliche Selbstbestärkung – weil ich finde, dass Frauen ab 30 zu sehr auf anti aging und angeblich nachlassende Attraktivität reduziert werden.

Vor kurzem ist dein erstes Buch „Schmetterlingswinter“ erschienen. Eine schöne Geschichte. Wie bist du auf die Idee zu diesem Roman gekommen und hast du einen privaten Bezug zu Berlin?
Wie die Idee zu „Schmetterlingswinter“ entstanden ist, das ist eigentlich ein witziger Zufall: Als ich an meiner Master-Thesis saß, belohnte ich mich abends nach einem fleißigen Tag mit einem guten Film. Durch Zufall sah ich kurz hintereinander zwei Filme, die es sofort in meine Top 10 schafften: „Prinzessinnenbad“ , eine Dokumentation über drei junge Mädchen, die in Kreuzberg aufwachsen, sehr direkt, provozierend, hart – und doch immer wieder voller Zartheit und Verletzlichkeit. Der zweite Film war „Bright Star – meine Liebe ewig“, ein sehr poetischer, bildstarker Film über den Dichter John Keats und seine Liebe Fanny – sie züchtet im Film Schmetterlinge in ihrem Schlafzimmer. In meinem Kopf vermischten sich diese beiden Geschichten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können: Die Idee zu „Schmetterlingswinter“ war geboren. Dass mein erster Roman in Berlin spielen muss, war somit klar! Aber auch, weil ich rettungslos in diese Stadt verliebt bin, seit ich sie das erste Mal sah. Von 2015 bis Mitte diesen Jahres lebte ich zeitweise in einer kleinen Zweitwohnung in der Hauptstadt und konnte so viele Eindrücke aus den Straßen Berlins in mein Buch mit aufnehmen.

Sind weitere Romane in Planung? Wenn ja, magst du uns vielleicht schon etwas über dein nächstes Projekt verraten?
Nach dem Buch ist vor dem Buch, nicht wahr? Aktuell sammele ich noch Ideen, es gibt zwei angefangene Manuskripte auf dem Rechner und viele Geschichten in meinem Kopf. Mal schauen, welche ich als nächstes erzählen werde. Bis dahin arbeite ich außerdem an meinem ersten Gedichtband.

Kommen wir nochmal aufs Bloggen zurück. Hast du für Bloganfänger und Leute die mit dem Bloggen anfangen wollen einen Tipp? Vielleicht einen Geheimtipp?
Ich beobachte, dass viele Bloganfänger ihren Blog starten, weil sie sich Erfolg, Geld und Ruhm davon versprechen – ich glaube, besser und sogar erfolgsversprechender ist es, wenn man über etwas schreibt, das einen wirklich begeistert. Die Blogosphäre in Deutschland professionalisiert sich zwar immer weiter, aber es gibt bereits jetzt eine enormen Menge an Lifestyle-Blogs. Sich hier einen Namen zu machen, ist nicht leicht. Natürlich wünsche ich mir auch noch mehr grüne, nachhaltige Blogs und solche, die mehr zum Thema haben, als nur Mode und Make-Up. Da ist noch viel Platz für kritisch denkende Köpfe!

Außerdem ein ganz praktischer Tipp: Beschränke dich auf facebook nicht darauf, deine eigenen Blogposts zu promoten – teile fremden Content, markiere andere BloggerInnen in deinen Beiträgen und komme mit ihnen ins Gespräch. So entsteht ein reger Austausch. Mir wurde mal empfohlen, das Beitrags-Verhältnis von Fremd-Content zur Bewerbung eigener Inhalte sollte 5:1 oder 5:2 sein. So schafft man Interaktion und gewinnt neue LeserInnen.

Möchtest du noch etwas sagen?
Für die Recherche zu meinen Buch habe ich den Schmetterlingsgarten beim Schloss Sayn in Koblenz besucht – ein magischer Ort! Dort habe ich auch dem Schlupf eines Falters zugesehen und war so beeindruckt vom Lebenswillen dieser kleinen Tiere. So lange harren sie in ihrem Kokon aus, kämpfen sich aus ihrer Höhle ins Licht und fliegen los. Wenn ihr die Möglichkeit habt, einen solchen Garten zu besuchen, lasst es euch nicht entgehen!

Am Donnerstag gibt es dann die Rezension zu Schmetterlingswinter, welche ich dann gerne hier verlinke 🙂

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