Blogparade – Ich, meine Welt & das Universum

Hallo meine Lieben,
vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag von vor ein paar Tagen, in dem ich zu der Blogparade Ich, meine Welt & das Universum aufgerufen habe. Und hier kommt nun mein eigener Beitrag, unter dem ihr die euren verlinken könnt, wenn ihr wollt.
Ihr seid alle herzlich eingeladen die folgende Frage zu beantworten. Noch bis zum 30. April läuft die Blogparade und wenn ihr wollt, verlinke ich euren Beitrag am letzten Tag meines Bloggeburtstags, sodass wir uns dort noch einmal darüber austauschen können. Hier nun die Frage, die ihr in eurem Beitrag beantworten sollt, okay, eigentlich sind es drei Fragen.

Was macht eure Welt aus?

Was meine Welt ausmacht? Eine wirklich schwierige Frage, wenn man nicht weiß, worauf man sich beziehen soll. Momentan fühlt mein Leben sich ziemlich trostlos an, was vor allem an meiner momentanen Situation liegt. Ohne Job steht man irgendwie am Rande der Gesellschaft und wird kaum wahrgenommen.
Meine beste Freundin hat sich seit eineinhalb Jahren nicht mehr bei mir gemeldet, was ich ziemlich schade fand. Das war in etwa die Zeit als ich mir eingestehen musste, dass man sich mit Hartz IV keine Freunde leisten kann, die gerne weggehen. Das habe ich ihr nie gesagt, sondern immer versucht ein Treffen irgendwie gewuppt zu bekommen, selbst wenn ich dafür ein paar Tage weniger zu essen hatte. Allerdings scheint es fast so, als wäre dies nie genug gewesen. Seit dem sitze ich vollkommen ohne Freunde da und habe außer meinem Partner kaum jemanden, dem ich mich anvertrauen kann.

Um dem Strudel der psychischen Belastung zu entkommen, habe ich nun entschieden, dass ich mich noch im Laufe dieses Jahres selbstständig machen möchte. Es ist mein Ziel, mir ein eigenes Business aufzubauen, von dem ich vielleicht irgendwann einmal Leben kann. Auf meinem Weg könnt ihr mich gerne begleiten, denn bald wird es jeden Sonntag neben dem Buchgeplauder eine neue Kategorie geben. In der ich euch dann über meinen Weg in die Selbstständigkeit auf dem Laufenden halte und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mich begleitet.

Was hat euch zu dem gemacht, was ihr heute seid?

Ich denke, dass der Kummer und die psychische Belastung der Arbeitslosigkeit mich in meinem Entschluss bestärkt hat. Wenn ich einmal darüber nachdenke, wie oft ich vom Amt Unterstützung bei der Arbeitssuche bekommen habe, dann kann ich dies an nur einer Hand abzählen.
Seit drei Jahren bewerbe ich mich nun auf die unterschiedlichsten Stellen. Meist bekomme ich Absagen, doch viel häufiger bekomme ich erst gar keine Antwort auf meine Bemühungen. Wie ich das finde, behalte ich an dieser Stelle lieber für mich. Das will ich mir nicht länger gefallen lassen und werde deshalb meine berufliche Zukunft in die eigenen Hände nehmen. Was soll mir denn passieren? Schlimmer kann es echt nicht mehr werden.

Ihr seht also, dass eine zermürbende Arbeitslosigkeit einem Menschen auch Kraft schenken kann, statt sie ihm zu rauben. Ich musste mich auch erst aus einem Loch herauskämpfen, doch nun stehe ich oben und blicke nach vorn, denn ein zurück soll es für mich nicht mehr geben.

Welche Botschaft würdet ihr einer außerirdischen Lebensform senden, wenn ihr die Gelegenheit dazu hättet?

Wenn ihr eine schlaue Lebensform seid, dann rate ich euch, unseren Planeten nicht zu besuchen. All das Elend, welches ihr hier vorfinden würdet, wird euch die Tränen in die Augen treiben.
Soziale Ungerechtigkeit wohin man schaut, jeder scheint sich selbst der nächste zu sein. Kriege zwischen Nationen, die andere Vorstellungen haben, wenn es um die Auslebung ihrer Religion geht und das ganze Glaubensgeplänkel überhaupt. Soll nicht jeder an den Gott glauben, für den er sich entschieden hat oder eben gar nicht erst glauben? Muss jeder Mensch im Einheitsbrei rühren, nur weil die Gesellschaft das gerne so hätte? Ich würde gerne mein Leben auf die Art und Weise leben, wie ich mich damit am wohlsten fühle. Das Leben ist viel zu kurz, als das man es mit einem Job verschwenden sollte, der einem keinen Spaß macht.
Bitte sagt mir, dass es dort draußen Planeten gibt, auf denen es anders aussieht. Die für all die Probleme der Erde eine Lösung gefunden habe, auf denen das Leben lebenswert ist. Bitte lasst mich nicht in dem Glauben sterben, dass es nicht auch anders laufen kann

Habt ihr Lust bekommen an meiner Blogparade teilzunehmen? Dann habt ihr noch bis zum 30. April die Gelegenheit dazu. Verlinkt gerne eure eigenen Beiträge in den Kommentaren, dann kann ich sie im Hauptbeitrag verlinken und konservieren.

 

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Rezension: Die Spuren meiner Mutter

Hallo meine Lieben,
heute habe ich wieder zwei Rezensionen für euch im Gepäck, weil ich in den letzten Tagen einfach nicht dazu komme sie sofort abzutippen. Ich werde mich bessern, dass verspreche ich euch! Den Anfang macht das Buch Die Spuren meiner Mutter von Jodi Picoult, für das Rezensionsexemplar dieses Buches möchte ich mich herzlich beim Bloggerportal von Random House und dem Bertelsmann Verlag bedanken.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Titel: Die Spuren meiner Mutter
Autor: Jodi Picoult
Verlag: C. Bertelsmann
Format: Hardcover/eBook/Hörbuch
Seiten: 512
ISBN: 978-3570102367
Erscheinungstermin: 29. August 2016

Teil einer Reihe: Nein, es gibt aber noch zwei Kurzgeschichten

Der Klappentext

Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

Zitat

Früher hatte ich die Größe eines Falken, die Größe eines Löwen, früher war ich nicht der Elefant, der ich offenbar bin.

Der erste Satz

Mit neun Jahren – bevor ich erwachsen war und Wissenschaftlerin wurde – glaubte ich, alles zu wissen, oder wollte wenigstens alles wissen, wobei es zwischen diesen beiden Dingen für mich keinen Unterschied gab.

Meine Meinung zum Buch

Mir hat Die Spuren meiner Mutter sehr gefallen. Der Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen, sodass es Spaß machte dem Verlauf der Geschichte zu spüren.
Ich empfand die Geschichte von der ersten Seite an als lesenswert und spannend, sodass es mir schwerfiel das Buch aus der Hand zu legen und mich mit etwas anderem zu beschäftigen. Die Spannung baute sich auf, nahm ab und baute sich wieder auf, also genau das was ein Buch braucht um den Leser bei der Stange zu halten.
Die Figuren waren mir sehr sympathisch und ich freue mich schon darauf, in den Kurzgeschichten wieder von ihnen zu lesen.

Fazit:
Die Spuren meiner Mutter ist ein spannendes und lesenswertes Buch, welches ich euch ans Herz legen möchte. Es wird euch sicherlich einige spannende Lesestunden bescheren. 5/5 Eulen.

Cover:

Preis/Leistung:

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Nebelschrei – Niemand darf mich finden

Erst einmal vielen Dank an Diana und das Bloggerportal für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar des Buches Nebelschrei.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Titel: Nebelschreiimg_20161203_185246.jpg
Autor: Sam Baker
Verlag: Diana
Format: Taschenbuch
Seiten: 448
ISBN: 978-3-453-35888-1
Erscheinungstermin: 12. September 2016

Klappentext

Nach außen ist Helen eine starke Frau. Niemand ahnt, dass ihr die Erinnerungen an die Hölle, die sie erlebt hat, täglich den Atem rauben. Und dass sie nur knapp dem Tod entkommen ist. Das fast verfallene Anwesen in einer abgelegenen Gegend in Nordengland scheint das perfekte Versteck zu sein. Doch die Dorfbewohner kommen ihr näher, als ihr lieb ist. Denn niemand darf wissen, wo sie ist – vor allem nicht der Mensch, dem sie am meisten vertraut hat …

Der erste Satz

Ich wache davon auf, dass jemand hustet.

Meine Meinung zum Buch

Der Prolog ist spannend und wirft einige Fragen auf, die man als Leser gerne beantwortet haben möchte. Wer ist dort in den Flammen gestorben und wer konnte ihnen entkommen? Wurde das Feuer absichtlich gelegt oder hatte es eine natürliche Ursache, wie zum Beispiel einen Kabelbrand?
Dann steigt man allerdings in die eigentliche Geschichte ein und erfährt erst einmal einen Dämpfer. Man lernt Gil kennen, einen Journalisten der in den Ruhestand geschickt wird und Helen, die sich vor irgendetwas in einem alten heruntergekommenen Haus irgendwo in England versteckt. Zumindest der Handlungsstrang der jungen Frau die versucht sich so unsichtbar wie möglich zu machen, bringt etwas Spannung und weitere Fragen mit sich. Vor wem versteckt sie sich? Und wovor hat sie solch panische Angst? Dennoch dümpelt die Geschichte viel zu lange einfach nur vor sich hin und nimmt keine Fahrt auf, erst im letzten Drittel wird es spannend, wobei es auch dort noch viel zu lasch für meinen Geschmack ist. Trotz der fehlenden Spannung bin ich am Ball geblieben und habe die Geschichte verfolgt und obwohl es streckenweise beinahe still war, konnte Nebelschrei mich fesseln und bekam so die Chance, mir seine Geschichte zu erzählen.

Fazit:
Nebelschrei ist für meinen Geschmack nicht der atemlose Thriller als der er angepriesen wird, dennoch hat dieses Buch es verdient gelesen zu werden und die Leser in seinen Bann zu ziehen.
Ich kann dieses Buch Hardcore-Fans von Thrillern nicht empfehlen, aber allen anderen möchte ich dieses Buch wirklich ans Herz legen, denn es hat mir dennoch gut gefallen. Alles in allem bekommt Nebelschrei 3/5 Eulen und muss sich mit dieser Wertung nicht verstecken.

BewertungseuleBewertungseuleBewertungseule

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