Fehler, die du vermeiden solltest, wenn du als Autor Erfolg haben möchtest – Teil 2

Hallo meine Lieben,
in meinem letzten Beitrag ging es darum, was ihr während des Entstehungsprozesses eures Buches vermeiden solltet, wenn ihr damit Erfolg haben wollt. Nun ist das Buch fertig und veröffentlicht, damit beginnt nun der Ernst des Lebens eines jeden Autors.
Marketing – für viele Autoren ein Graus, dabei ist es eigentlich nicht so schwer, wenn man sich einmal ausführlich mit diesem Thema auseinandersetzt und ein paar Punkte beachtet.

5 Fehler, die ihr beim Marketing unbedingt vermeiden solltet, wenn ihr damit Erfolg haben wollt

Was Marketing angeht, habe ich mir einiges angelesen und durch ausprobieren gelernt. Das macht mich noch lange nicht zum Profi, dennoch möchte ich mein Wissen mit euch teilen, vor allem die Basics, die jeder kennen und beherrschen sollte. Deshalb hier meine fünf Todsünden in den Marketingbasics.

Die erste Todsünde – übermäßige Werbung

Werbung kann ziemlich schnell nerven, deshalb solltet ihr euch für diesen Punkt eine gute Strategie überlegen. Es gibt im Marketing nämlich nichts schlimmeres, als potentielle Kunden zu vergraulen, weil man sich nicht mit der Materie auseinandergesetzt hat.
Geht einmal in euch und überlegt, welche Art von Werbung euch im Bezug auf das Produkt BUCH ansprechen würde. Überlegt, was es vielleicht noch nie gegeben hat und setzt es um. Dabei ist es sehr wichtig, es nicht zu oft zu tun, denn viel hilft nicht immer viel. Vor allem wenn es um Werbung für ein Produkt geht.
Ihr wollt verkaufen und dafür müsst ihr eure potentiellen Kunden anfixen, sonst wird das nichts. Neugierig machen, den Wunsch wecken das Produkt besitzen zu wollen und das ganze ohne auf den Zeiger zu gehen. Ist nicht einfach, aber machbar, doch dafür müsst ihr euch mit dem Thema auseinandersetzen und ein bisschen Recherchieren.

Pro Tipp: Am besten fangt ihr mit dem Marketing zwei bis drei Wochen vor dem Erscheinungstermin an. Mit Glück kaufen die ersten Kunden dann bereits am Erscheinungstermin, was euch zu einer Menge Aufmerksamkeit verhelfen kann.

Die zweite Todsünde – Gewinnspiele

Bitte genau lesen!
Gewinnspiele sind ein wichtiges Marketinginstrument, aber man muss sie richtig einsetzen. Viele Autoren übertreiben es und veranstalten andauernd eine Verlosung, nur um ihre Reichweite konstant hochzuhalten, zumindest denken sie das.
Das häufige Veranstalten von Gewinnspielen führt allerdings eher dazu, dass man sich als Autor Geier heranzüchtet, die der Fanseite nur folgen, weil es etwas umsonst gibt. Außerdem würde ich mich freuen, wenn diese Autoren mir einmal erklären würden, was sie davon haben ihre Bücher zu verschenken.
Hin und wieder kann ein gut durchdachtes Gewinnspiel ein wahrer Gewinn sein. Nicht nur für die Reichweite der Fanseite, sondern auch für die Buchverkäufe. Man muss sich aber wie so oft im Leben, mit diesem Thema gründlich auseinandersetzen.
Merkt euch, ein Gewinnspiel kann ein großer Gewinn sein, aber auch alles kaputt machen, wenn es nicht richtig gemacht wird.

Die dritte Todsünde – um Likes betteln

Immer mehr Seitenbetreiber betteln um Likes, in dem sie Freundschaftsanfragen versenden und gleich nach der Bestätigung eine Likeaufforderung per PN versenden.
Was soll damit erreicht werden? Bei mir löst so ein Vorgehen nur den Impuls aus, die betroffene Person wieder aus meiner Freundesliste zu entfernen. Man kann das auch ansprechender machen.
Bitte liebe Autoren, kommt erstmal mit den Leuten ins Gespräch und wenn sie Interesse an euren Büchern zeigen, könnt ihr immer noch den Link zu eurer Fanseite, eurem Blog oder direkt zum Buch verschicken.
Außerdem habt ihr das gar nicht nötig, denn mit guten Inhalten gefüllt, wird eure Seite von ganz alleine Fans sammeln und das sind dann echte, die sich wirklich für euch interessieren.

Die vierte Todsünde – unaufgefordert Rezensionsexemplare versenden

Rezensionen sind wichtig und Blogger sind der beste Weg, um nicht nur Rezensionen, sondern auch Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch um beides zu bekommen, muss man einiges beachten, ansonsten geht das nämlich ziemlich schief.
Es ist nicht leicht den richtigen Blogger für das eigene Buch zu finden, aber sich auf die Suche nach ihm zu machen, wird deine Verkäufe ankurbeln und dich bekannter machen. Aber wie findet man den richtigen Blogger?
Um den richtigen Blogger zu finden, musst du dir erst einmal in Frage kommende Blogs ansehen und herausfinden, ob dein Buch zu diesem Blog passt. Wenn dies der Fall ist, schreibst du den Blogger an, stellst dich und dein Buch kurz vor und fragst, ob er es rezensieren möchte. Sagt er zu, dann schickst du ihm dein Buch, will er nicht, dann akzeptiere das bitte.
Kein Blogger will dich mit einer Absage ärgern, aber wenn ihm dein Buch nicht zusagt, dann musst du das hinnehmen. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Die fünfte Todsünde – schlecht über seine Kollegen reden

Das war noch nie wirklich cool, also lasst das sein. Ihr wollt sicherlich auch nicht, dass man euch hinter eurem Rücken schlecht macht, oder? Nicht? Dann lasst es bleiben. Ihr macht euch damit nämlich keine Freunde.

Was sind eure ultimativen Todsünden beim Buchmarketing? Was stört euch am meisten? Könnt ihr irgendetwas nicht mehr sehen?

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Das Selfpublishing – Fluch und Segen zugleich

Hallo meine Lieben,
für viele Autoren ist das Selfpublishing ein Segen, während er für andere eher einen Fluch darstellt. In diesem Beitrag möchte ich mich deshalb mit einer Frage auseinandersetzen, mit der schon viele Autoren konfrontiert wurden.
Die meisten meiner Kollegen werden wahrscheinlich nur noch mit einem genervten Augenrollen reagieren und diese Frage mit einer kurzen Gegenfrage beantworten.

Bücher schreiben die Menschen schon seit Generationen, doch durch das Selfpublishing ist es heute jedem möglich, sein Buch auf den Markt zu werfen.
Auf der einen Seite feiere ich diese Entwicklung, denn sie ermöglicht es den Menschen ihre Träume zu leben. Aber man muss bedenken, dass jeder Vorteil, auch einen Nachteil mit sich bringt. Und beim Selfpublishing gibt es einen gewaltigen Nachteil, der den gesamten Buchmarkt ins Wanken bringen könnte.

Qualität statt Quantität

Es gibt Menschen, die haben unglaublich viele Ideen und Geschichten im Kopf. Ideen und Geschichten, die sie einfach aufschreiben müssen, weil sie sonst das Gefühl haben zu platzen. Diese Menschen tun dies meist, in dem sie mit dem Schreiben beginnen. Und hier beginnt der Fluch des Selfpublishings.

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich schätze meine Kollegen sehr und unterstütze gerne Jungautoren, die sich an ihr ersten Buch wagen. Allerdings sollten diese sich bewusst machen, dass das Veröffentlichen eines Buches viel Arbeit ist und diese nicht nach dem Schreiben der Rohfassung endet, sondern genau da erst richtig beginnt.

Gerade Jungautoren, die ihr ersten Buch schreiben, unterschätzen den Arbeitsaufwand und veröffentlichen ihr Buch viel zu früh. Diesen Fehler habe ich auch gemacht und ich bereue ihn jeden Tag aufs neue. Ein Buch zu schreiben braucht Zeit, Geduld und vor allem Durchhaltevermögen.
Wer diese Eigenschaften nicht besitzt oder sie sich nicht aneignen möchte, sollte nicht mit dem Wunsch zu veröffentlichen schreiben. Ich sage das nicht, weil ich mich für etwas besseres halte, sondern weil ich es wirklich besser weiß. Schließlich habe ich diesen Fehler selbst gemacht.
Leser verzeihen nicht, deshalb sollte jedes Buch sorgfältig geschrieben und bearbeitet werden, bevor man es auf den Markt wirft. Mit meinem Blog will ich zukünftigen Autoren unter die Arme greifen und immer wieder Tipps geben. Denn vor allem diejenigen, die kein dickes Bankkonto haben, brauchen alle Hilfe die sie bekommen können.

Die Qualität jedes einzelnen Buches muss stimmen, sie ist wichtiger, als die Anzahl der geschriebenen Seiten oder der Geschichten, die ihr geschrieben habt oder noch schreiben wollt.
Eure Leser werden euch nicht hassen, weil sie drei Monate länger auf ein Buch warten müssen, wenn dessen Qualität sie überzeugt. Die Geschichte muss stimmen und die Umsetzung muss gut sein, ansonsten schießt ihr euch nur ins eigene Bein. Schreiben ist ein Prozess der viel Zeit in Anspruch nimmt. Zeit die man sich nehmen sollte. Deshalb immer Qualität vor Quantität.

Durchhaltevermögen und Sitzfleisch sind das A und O beim Schreiben

Ungeduld – eine Eigenschaft, die kein Autor haben möchte. Meine Kollegen werden bestätigen, dass sie einen schier wahnsinnig machen kann. Sie treibt einen dazu an Dinge zu tun, die einem schaden können, wenn man nicht aufpasst. Zu früh veröffentlichen zum Beispiel.
Es ist eure Pflicht euch diese Eigenschaft abzutrainieren, wenn ihr ein gutes Buch veröffentlichen wollt. Ein Buch ist wie ein guter Wein. Beide brauchen Zeit zum Reifen und diese sollten wir ihnen geben.
Lasst euch niemals dazu verleiten euer Buch zu früh zu veröffentlichen und damit alles kaputt zu machen. Ein Leser der einmal ein schlechtes Buch von euch gelesen hat, wird wahrscheinlich nie wieder eines von euch kaufen. Deshalb macht es euch zum Mantra

„Erst das Buch vollständig überarbeiten und dann veröffentlichen“

Wenn ihr das beherzigt, dann kann eigentlich kaum noch etwas schief gehen. Das Selfpublishing macht es uns einfach viel zu leicht. Es ist viel zu leicht ein Buch auf diesem Weg zu veröffentlichen und deshalb ist es ein Fluch. Es verleitet uns, unserer Ungeduld nachzugeben und viel zu früh ein Buch auf den Markt zu werfen, welches vielleicht noch ein wenig liebevolle Strenge benötigt hätte.
Bitte gebt euch diesem Drang nicht hin, es wird euch nichts bringen, sondern macht euch ggf. alles kaputt. Es werden weitere Beiträge folgen, in denen ich euch Tipps geben werde, mit denen ihr das Beste aus euren Geschichten holen könnt, aber auch Tipps & Tricks gegen die Ungeduld und andere Eigenschaften, die kein Autor gebrauchen kann.

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Wie ihr effizient Werbung macht ohne jemanden auf die Nerven zu gehen

Hallo meine Lieben,
– Werbung ist nicht gleich Werbung – ein schon ziemlich durchgekauter Spruch, dennoch ist er aktuell wie nie zuvor.
Diejenigen von euch, die in diversen Facebookgruppen unterwegs sind werden sie kennen – die Werbespammer. Meist Autoren oder Blogger, die ihren neusten Erguss teilen und der Welt präsentieren wollen.
Es spricht nichts dagegen seine Beiträge oder Bücher zu bewerben, aber es kommt auf die Art und Weise an, mit der man dies tut. Den selben Beitrag mit dem gleichen Text innerhalb von Minuten in 25 Gruppen teilen, kann man machen, sollte man aber nicht.
Spammer sind nicht gerne gesehen, denn sie nerven und meist werden die Beiträge dieser Leute ignoriert und finden kaum interessierte Leser. Von einigen meiner Facebook-Freunde weiß ich, dass sie diese Leute blockieren, weil sie sich belästigt fühlen und damit wären wir auch beim eigentlichen Thema dieses Beitrags.

Wie werbe ich richtig für meinen Blogbeitrag oder mein Buch?

Wie so oft gibt es dafür nicht DEN EINEN WEG mit dem man sein Ziel erreicht, denn bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Du musst dich nicht für einen entscheiden, sondern kannst gerne mehrere nutzen, aber dabei solltest du darauf achten deine potentiellen Leser nicht zu nerven.

Auf sich aufmerksam machen ist wichtig, aber in unserer schnelllebigen Zeit nicht gerade einfach. Vermutlich gibt es deshalb auch so viele Spammer. Die Leute haben Angst nicht wahrgenommen zu werden, also verteilen sie ihre Links großzügig in möglichst vielen Gruppen. Das sie damit meist den Gegenteiligen Effekt erzielen, merken sie erst viel zu spät oder überhaupt nicht.

Doch wie macht man es richtig?

Im vergangenen Jahr habe ich einiges ausprobiert, dabei musste ich einige Schlappen einstecken, konnte aber auch viel lernen. Unter anderem: Was bei anderen funktioniert, muss bei mir nicht zwangsläufig auch funktionieren. Wenn man das beherzigt, hat man schon einen großen Schritt in die richtige Richtung getan.
Den richtigen Weg beim Thema Werbung für sich zu finden setzt voraus, dass man sich mit diesem auseinandersetzt und das man seine Zielgruppe kennt. Meine ist recht groß, denn bisher habe ich mich noch nicht konkret festgelegt. Aktuell blogge ich für Blogger, Leser und Autoren, dementsprechend viele Möglichkeiten habe ich, um meine Beiträge zu bewerben.

Beiträge dort teilen, wo die Zielgruppe präsent ist

Werbung für meinen Blogroman funktioniert nur in Gruppen, in denen Leser vertreten sind. Buchgruppen sind also ideal, wobei Bloggergruppen auch ganz gut gehen.
Beiträge, die sich mit dem Schreibhandwerk beschäftigen, eignen sich für Autoren- und Bloggergruppen. Hier sind Buchgruppen nur bedingt geeignet, auch wenn sich dort Autoren befinden.
Es ist also wichtig seine Zielgruppe zu kennen und zu wissen, in welchen Gruppen diese anzutreffen sind. Es bringt also nichts wild in diverse Gruppen zu teilen.

Die Gruppenbeschreibung und die Regeln lesen

Wenn du erfolgreich für deine Inhalte werben möchtest, dann musst du dich mit den Gruppen und ihren Regeln auseinandersetzen. Nicht jede Gruppe erlaubt Werbung, manche nur an bestimmten Tagen und wieder andere wünschen nur Werbung zu bestimmten Themen.
Diese Regeln solltest du beherzigen, ansonsten bist du schneller aus der Gruppe geflogen, als du Werbung sagen kannst.

Aktiv in der Gruppe mitwirken

Wer nur seine Werbung ablädt und ansonsten nichts von sich hören lässt, wird sich schnell unbeliebt machen. Deshalb sammle nicht zu viele Gruppen an, sondern nur so viele, dass du in allen aktiv sein kannst.
Es verlangt keiner, dass du sofort reagierst, wenn jemand etwas postet. Aber wenn jemand eine Fragestellung postet, dann solltest du dich an der Beantwortung beteiligen und sie nicht ignorieren.

Ansprechende Werbetexte wählen

Wenn du deine Runde drehst und deine Links verteilst, dann solltest du dir vorher ein paar ansprechende Werbetexte für deinen Link überlegen.
Du musst nicht in jeder Gruppe das Rad neu erfinden, aber Copy+Paste sieht niemand gern. Außerdem ist das langweilig und wer klickt schon einen Link an dessen Beschreibung zum Gähnen ist?

Nicht zu viel auf einmal

Innerhalb von Minuten in 25 Gruppen teilen ist nicht sonderlich effizient. Verteile deine Werbeintervalle und bediene immer nur drei bis fünf Gruppen am Tag. Dadurch wirst du besser wahrgenommen, als wenn du alles auf einmal raushaust. Außerdem bist du so jeden Tag in der Pflicht dich um deine Werbung zu kümmern.

Guter Content

Das ist eigentlich das wichtigste. Eine knackige Überschrift und dann ein informativer Text, der deinen Lesern Mehrwert bietet und schon kann es passieren, dass dein Beitrag geteilt wird.

Nutze Pinterest

Pinterest ist eine wahre Schatzkammer. Deine Leser haben die Möglichkeit deine Texte auf ihren Pinnwänden zu verlinken und von dort können sie anderen widerrum auf die eigene Pinnwand pinnen. Deine Werbung wird also zum Selbstläufer, wenn du es richtig machst.

Das waren meine sieben besten Tipps, aber keiner davon funktioniert ohne eine gut durchdachte Strategie. Nun wünsche ich dir viel Spaß dabei eine zu entwerfen und viel Erfolg beim Bewerben deiner Inhalte.

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