Warum ich bei Facebook noch einmal von Null beginne

Hallo meine Lieben,
ich habe mich schon ewig nicht mehr gemeldet. Der Grund dafür ist privat und ich kann nicht darüber sprechen, weil ich die Auswirkungen des darüber Sprechens schon zu spüren bekam.
Heute melde ich mich aber nicht nur deswegen zurück, auch wenn ich wieder regelmäßiger bloggen möchte, sondern weil ich meine Fanseite auf Facebook gelöscht habe. Ich habe sie radikal zur Löschung freigegeben, ohne irgendetwas zu speichern und vor dem Löschungstod zu retten. Diese Entscheidung war zu Beginn der Überlegungen nicht leicht, doch je länger ich darüber nachdachte, desto leichter wurde es am Ende diesen Schritt zu gehen.

Als ich 2011 mit dem Schreiben anfing, entwickelte sich in mir der Drang die Menschen um mich herum auf dem Laufenden zu halten. Anfangs hatte ich eine Homepage, die ich mir mit einem Baukasten zusammengeschustert habe. Erst später kam die Facebookseite dazu, als ich die ersten Rückmeldungen in meinem Gästebuch hatte und sich der Wunsch entwickelte mehr Menschen erreichen zu können. Damit begann die Ära der Fehler und Fehltritte und davon gab es einige.

Die Ära der Fehler und Fehltritte auf Facebook…

…begann eigentlich damit, dass ich an Like for Like Aktionen teilnahm, weil ich dachte, dass man das so macht. Ich habe mir nichts dabei gedacht und auch nicht über die Konsequenzen nachgedacht. Damals zählte nur Likes zu bekommen, weil eine 100 besser aussieht, als eine 10 es tut. Das auf lange Sicht eine 10 bei weitem besser ist, als eine 100, wenn sich von diesen 100 nur 10 für den Inhalt interessieren. Das die Reichweite darunter leiden würde, war mir damals einfach nicht bewusst.
Ich war voller Tatendrang, wollte viele Menschen erreichen, wie war erst einmal egal. Ich glaubte wirklich, dass sich all die Liker für meinen Kram interessierten und es nicht nur für Likes taten. Das es aber nicht so war, merkte ich es Jahre später.

Nun habe ich eine Facebookseite mit etwas mehr als 900 Likes, aktiv sind davon allerdings nur eine Handvoll. Es ist frustrierend und deshalb fange ich noch einmal bei Null an und versuche es dieses Mal besser zu machen. Denn auch wenn ich viele Fehler gemacht habe, sehe ich es nicht unbedingt als Fehler, sondern als eine Quelle des Wissens aus der ich nun schöpfen kann.

Wer mir folgen möchte, kann dies auf meiner Facebookseite gerne tun. Ich würde mich natürlich freuen, wenn wir uns auf diversen Ebenen austauschen würden.

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Fehler, die du vermeiden solltest, wenn du als Autor Erfolg haben möchtest – Teil 2

Hallo meine Lieben,
in meinem letzten Beitrag ging es darum, was ihr während des Entstehungsprozesses eures Buches vermeiden solltet, wenn ihr damit Erfolg haben wollt. Nun ist das Buch fertig und veröffentlicht, damit beginnt nun der Ernst des Lebens eines jeden Autors.
Marketing – für viele Autoren ein Graus, dabei ist es eigentlich nicht so schwer, wenn man sich einmal ausführlich mit diesem Thema auseinandersetzt und ein paar Punkte beachtet.

5 Fehler, die ihr beim Marketing unbedingt vermeiden solltet, wenn ihr damit Erfolg haben wollt

Was Marketing angeht, habe ich mir einiges angelesen und durch ausprobieren gelernt. Das macht mich noch lange nicht zum Profi, dennoch möchte ich mein Wissen mit euch teilen, vor allem die Basics, die jeder kennen und beherrschen sollte. Deshalb hier meine fünf Todsünden in den Marketingbasics.

Die erste Todsünde – übermäßige Werbung

Werbung kann ziemlich schnell nerven, deshalb solltet ihr euch für diesen Punkt eine gute Strategie überlegen. Es gibt im Marketing nämlich nichts schlimmeres, als potentielle Kunden zu vergraulen, weil man sich nicht mit der Materie auseinandergesetzt hat.
Geht einmal in euch und überlegt, welche Art von Werbung euch im Bezug auf das Produkt BUCH ansprechen würde. Überlegt, was es vielleicht noch nie gegeben hat und setzt es um. Dabei ist es sehr wichtig, es nicht zu oft zu tun, denn viel hilft nicht immer viel. Vor allem wenn es um Werbung für ein Produkt geht.
Ihr wollt verkaufen und dafür müsst ihr eure potentiellen Kunden anfixen, sonst wird das nichts. Neugierig machen, den Wunsch wecken das Produkt besitzen zu wollen und das ganze ohne auf den Zeiger zu gehen. Ist nicht einfach, aber machbar, doch dafür müsst ihr euch mit dem Thema auseinandersetzen und ein bisschen Recherchieren.

Pro Tipp: Am besten fangt ihr mit dem Marketing zwei bis drei Wochen vor dem Erscheinungstermin an. Mit Glück kaufen die ersten Kunden dann bereits am Erscheinungstermin, was euch zu einer Menge Aufmerksamkeit verhelfen kann.

Die zweite Todsünde – Gewinnspiele

Bitte genau lesen!
Gewinnspiele sind ein wichtiges Marketinginstrument, aber man muss sie richtig einsetzen. Viele Autoren übertreiben es und veranstalten andauernd eine Verlosung, nur um ihre Reichweite konstant hochzuhalten, zumindest denken sie das.
Das häufige Veranstalten von Gewinnspielen führt allerdings eher dazu, dass man sich als Autor Geier heranzüchtet, die der Fanseite nur folgen, weil es etwas umsonst gibt. Außerdem würde ich mich freuen, wenn diese Autoren mir einmal erklären würden, was sie davon haben ihre Bücher zu verschenken.
Hin und wieder kann ein gut durchdachtes Gewinnspiel ein wahrer Gewinn sein. Nicht nur für die Reichweite der Fanseite, sondern auch für die Buchverkäufe. Man muss sich aber wie so oft im Leben, mit diesem Thema gründlich auseinandersetzen.
Merkt euch, ein Gewinnspiel kann ein großer Gewinn sein, aber auch alles kaputt machen, wenn es nicht richtig gemacht wird.

Die dritte Todsünde – um Likes betteln

Immer mehr Seitenbetreiber betteln um Likes, in dem sie Freundschaftsanfragen versenden und gleich nach der Bestätigung eine Likeaufforderung per PN versenden.
Was soll damit erreicht werden? Bei mir löst so ein Vorgehen nur den Impuls aus, die betroffene Person wieder aus meiner Freundesliste zu entfernen. Man kann das auch ansprechender machen.
Bitte liebe Autoren, kommt erstmal mit den Leuten ins Gespräch und wenn sie Interesse an euren Büchern zeigen, könnt ihr immer noch den Link zu eurer Fanseite, eurem Blog oder direkt zum Buch verschicken.
Außerdem habt ihr das gar nicht nötig, denn mit guten Inhalten gefüllt, wird eure Seite von ganz alleine Fans sammeln und das sind dann echte, die sich wirklich für euch interessieren.

Die vierte Todsünde – unaufgefordert Rezensionsexemplare versenden

Rezensionen sind wichtig und Blogger sind der beste Weg, um nicht nur Rezensionen, sondern auch Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch um beides zu bekommen, muss man einiges beachten, ansonsten geht das nämlich ziemlich schief.
Es ist nicht leicht den richtigen Blogger für das eigene Buch zu finden, aber sich auf die Suche nach ihm zu machen, wird deine Verkäufe ankurbeln und dich bekannter machen. Aber wie findet man den richtigen Blogger?
Um den richtigen Blogger zu finden, musst du dir erst einmal in Frage kommende Blogs ansehen und herausfinden, ob dein Buch zu diesem Blog passt. Wenn dies der Fall ist, schreibst du den Blogger an, stellst dich und dein Buch kurz vor und fragst, ob er es rezensieren möchte. Sagt er zu, dann schickst du ihm dein Buch, will er nicht, dann akzeptiere das bitte.
Kein Blogger will dich mit einer Absage ärgern, aber wenn ihm dein Buch nicht zusagt, dann musst du das hinnehmen. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Die fünfte Todsünde – schlecht über seine Kollegen reden

Das war noch nie wirklich cool, also lasst das sein. Ihr wollt sicherlich auch nicht, dass man euch hinter eurem Rücken schlecht macht, oder? Nicht? Dann lasst es bleiben. Ihr macht euch damit nämlich keine Freunde.

Was sind eure ultimativen Todsünden beim Buchmarketing? Was stört euch am meisten? Könnt ihr irgendetwas nicht mehr sehen?

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