Filmrezension – Tschick

Hallo meine Lieben,
heute habe ich mal keine Buch-, sondern eine Filmrezension für euch im Gepäck. Aber nicht für irgendeinen Film, sondern die Buchverfilmung von Wolfgang Herrndorfs Film Tschick.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Titel: Tschick
Regisseur: Fathi Akin
Hauptdarsteller: Tristan Göbel (Maik Klingenberg) & Anand Batbileg (Andrej Tschichatschow aka Tschick)
Filmstudio: Studioccanal
Laufzeit: 89 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Erscheinungstermin der DVD: 09. März 2017

Beschreibung

ZWEI JUNGS. EIN GEKLAUTER LADA. DER BESTE SOMMER VON ALLEN. EINES DER MEISTGELESENEN BÜCHER DER LETZTEN JAHRE KONGENIAL VERFILMT VON ERFOLGSREGISSEUR FATIH AKIN.

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick  auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende Provinz.

Meine Meinung zum Film

Um es in einem Wort zu sagen – Grandios!
Tschick ist einer der besten Filme, die ich bisher sehen durfte. Eine Buchverfilmung, die sich sehen lassen kann und sich auf keinen Fall verstecken muss.
Der Film hat einiges zu bieten, neben Wortwitz und unterhaltsamen Dialogen, bringt Tschick seinen Zuschauern spannende 90 Minuten, die leider wie im Fluge vergehen. Ich hätte Maik und Tschick noch stundenlang zusehen können. Die beiden Figuren besitzen eine schöne Tiefe und ich konnte mich mit beiden identifizieren. Sie sind mir sofort sympathisch gewesen und ans Herz gewachsen.
Die Handlung war vom Anfang bis zum Ende spannend und unterhaltsam. Gerade der Anfang des Films erzeugt sehr viel Spannung, dabei habe ich erst gedacht, was soll das denn jetzt?

Den Trailer findest du hier

Die Filmhomepage findest du hier

Fazit:
Ich werde mir diesen Film auf jeden Fall wieder ansehen und mir auch das Buch besorgen. Tschick eignet sich sehr für einen lustigen und unterhaltsamen Abend mit Freunden, den Kindern oder der Ehefrau oder dem Ehemann. Ich verspreche euch, dass jeder auf seine Kosten kommen wird.
Von mir bekommt Tschick 5/5 Popcorn für diesen starken Auftritt.

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Rezensionen, Lohn der Künstler und Last der Leser – Teil II

Hallo meine Lieben,
im letzten Beitrag habe ich euch erzählt, weshalb es so wichtig ist, dass ihr Rezensionen verfasst. In diesem möchte ich euch erklären, was alles in eine gute und aussagekräftige Bewertung gehört. Vielen Lesern fällt es nämlich unglaublich schwer ihre Meinung in Worte zu fassen und eine gut formulierte Bewertung zu Papier zu bringen. Deshalb hoffe ich, dass euch dieser Beitrag dabei eine Hilfe ist.

Was gehört in gut ausformulierte Rezensionen?

Was ist eine Rezension?

Re-zen-si-on [die] ist ein Artikel, der etwas kritisch beleuchtet. Bedeutet im Klartext, dass man sich in einer Rezension kritisch, aber sachlich über einen Text (meist ein Buch) auslässt und diesen bewertet.
Wie genau man dies macht, werde ich in diesem Artikel erläutern. Natürlich muss ich erwähnen, dass dieser Beitrag nur eine Möglichkeit darstellt eine Bewertung zu verfassen, denn es wird sicherlich noch andere Wege geben.

Bevor ich nun ewig um den heißen Brei herum schreibe, fangen wir einfach an endlich die Thematik zu beleuchten und uns langsam an das Thema heranzutasten.

Welche Fragen sollte man sich während des Lesens des Buches stellen?

Wenn ihr eine gute und ausführliche Rezension verfassen möchtet, dann solltet ihr bereits vor dem Lesen einige Vorkehrungen treffen.
Neben dem Buch das ihr lesen und anschließend bewerten möchtet, solltet ihr euch auf jeden Fall einen Notizblock bereitlegen auf dem ihr euch Notizen machen könnt und um die folgenden Fragen zu notieren.

1. Worum geht es in dem Buch? Welches Genre?

2. Aus welcher Perspektive schreibt der Autor?

3. Wie entwickelt sich die Geschichte?

4. Wie ist der Stil und der Aufbau des Buches?

5. Welche Zielgruppe soll von diesem Buch erreicht werden

Dies sind ein paar Fragen, zu denen man sich unbedingt Notizen machen sollte. Für Frage Nr. 4 kann man sich auch Textstellen aus dem Buch notieren, um sie später zu zitieren. Nun können wir dazu übergehen, eine Rezension aufzuschlüsseln und deren Aufbau näher zu beleuchten.
Vorneweg sollte gesagt sein, dass eine ausführliche Rezension um die 1-1 1/2 Seiten hat auf denen man sich über das Buch auslässt und es von allen Seiten beleuchtet.


Aufbau einer Rezension:

1. Die Überschrift

Wie jeder gute Text, hat auch eine Rezension eine Überschrift. Am besten wählt man dazu einen aussagekräftigen Satz, der möglichst einen Bezug zum Text hat.

2. Einführung/ Aufhänger:

Nun kommen wir zur eigentlichen Rezension, die mit der Identifizierung des Werkes und seines Autors beginnt. Im ersten Absatz soll deutlich werden, in welche Richtung die Besprechung gehen soll, damit der Leser sofort weiß, worum es geht.
Die ersten Sätze sind besonders wichtig, wenn man seinen Leser fesseln möchte und will das er die Rezension auch liest. Fängt die Bewertung bereits langweilig an, kann man schon einmal davon ausgehen, dass niemand sie lesen wird. Also sollte man sich bei den Formulierungen besonders viel Mühe geben, denn ansonsten kann man es auch bleiben lassen.
Man kann hier auch seine Leitmotive dieses Buch gelesen zu haben einbringen, die man am Schluss noch einmal beleuchten kann.

3. Wiedergabe der wesentlichen Inhalte:

In diesem Teil der Rezension geht es darum den Inhalt des Werkes zusammengefasst wiederzugeben, ohne dabei zu viel zu verraten.
Um Passagen anschaulicher zu machen, kann man in diesem Teil der Bewertung auf Zitate zurückgreifen, die als solche gekennzeichnet sein sollten, um Missverständnissen zuvorzukommen. Dieser Ausschnitt sollte kurz gehalten werden und sich möglichst auf die Schwerpunkte des Buches beschränken, um nicht zu viel zu verraten. Außerdem sollte man in diesem Abschnitt folgende Fragen beantworten:

1. Welche Intention verfolgt der Autor mit seinem Buch?
2. An welche Zielgruppe richtet sich das Werk?

4. Die kritische Analyse:

Dieser Teil ist der wichtigste Bestandteil der Rezension und besonders hier sollte man sich als Rezensent besonders viel Mühe geben. Denn dieser Abschnitt beleuchtet die Qualität des Werkes und ob es die Ansprüche der Zielgruppe erfüllt. Deshalb ist es besonders wichtig zu wissen, an welche Lesergruppe sich das Buch richtet. Dabei spielen die Fragen aus Abschnitt 3. eine wichtige Rolle.
Ebenfalls sollte man daran denken, dass die kritische Analyse eine subjektive Meinung darstellt und den entscheidenden Part darstellt. Denn spätestens an dieser Stelle wird dem Leser klar, ob das Buch seinen Bedarf befriedigen kann.

5. Bewertung des Werkes:

Hier geht es darum die Stärken und Schwächen des Werkes herauszuarbeiten und sachlich wiederzugeben.

6. Schluss:

Hier kommt die Schlussbewertung, sprich das Fazit das man nach dem Lesen zieht, die nochmals aufzeigt für welche Zielgruppe das Buch geeignet ist und aus welchen Gründen das Buch besonders wertvoll ist.
Außerdem kann man die eigenen Leitmotive der Rezension (aus der Einleitung) noch einmal aufgreifen.


Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Verfassen eurer Rezensionen. Wenn ihr mögt, verlinkt sie mir gerne in den Kommentaren.

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Rezensionen, Lohn der Künstler und Last der Leser – Teil I

Hallo meine Lieben,
sicherlich habt ihr schon gehört, dass Rezensionen für uns Autoren unglaublich wichtig sind. Allerdings werden immer weniger geschrieben, deshalb möchte ich mit diesem Beitrag noch einmal auf dieses Thema aufmerksam machen.

Warum sollte ich Rezensionen schreiben?

Rezensionen sind eine wichtige Entscheidungshilfe für potentielle Leser. Sie erhalten durch die bereits vorhandenen Bewertungen einen Einblick in das Buch, dessen Qualität, dem Aufbau der Geschichte und anderen Punkten. Dabei ist die Anzahl der Sterne meist unerheblich, wenn die Begründung schlüssig und verständlich ist. Eine Zwei-Sterne-Rezension kann also genauso gut sein, wie eine Vier- oder Fünf-Sterne-Rezension, wenn für den Leser erkenntlich ist, was genau bemängelt wurde.

Wenn man so will, dann sind die Rezensionen neben den Tantiemen aus den Verkäufen unser Lohn für die harte Arbeit am Buch. Ich liebe es mir die Rezensionen meiner Bücher durchzulesen, auch wenn es momentan leider keines auf dem Markt gibt.
Und weil ich weiß, wie wichtig diese Bewertungen sind, sind diese ein Grund dafür, weshalb ich mit dem Bloggen angefangen habe. Ich finde es wichtig, dass man auch als Autor seine Kollegen unterstützt, ihre Bücher liest und eine Bewertung dazu abgibt, um weitere Leser auf dieses Buch aufmerksam zu machen.

Wann sollte ich eine Rezension schreiben?

Mein Rat ist es, es gleich nach dem Lesen des Buches zu tun oder das Gelesene vorher noch ein paar Stunden sacken zu lassen, bevor du dich an die Bewertung setzt. Vielen Lesern fällt es unglaublich schwer objektiv zu bewerten, wenn sie gleich ein anderes Buch lesen und die Rezension vor sich herschieben. Ein weiterer Vorteil ist, dass du nicht vergisst sie zu schreiben.
Das sind aber nur meine eigenen Erfahrungen. Am besten probiert ihr für euch selbst aus, wie es am besten klappt. In der Hauptsache geht es auch nur darum, ein Verständnis dafür zu bekommen, sich mit diesem durchaus wichtigen Thema auseinanderzusetzen.

Die Rezension ist geschrieben, wo soll sie veröffentlicht werden?

Gute Frage. Am besten auf Amazon, aber auch bei Thalia und anderen Onlineshops, damit die Kunden dort sie ebenfalls lesen können. Wenn du einen eigenen Blog hast, dann freut sich jeder Autor, wenn du sie dort veröffentlichst.
Ansonsten bietet sich noch Facebook an oder Google+, wenn du dort vertreten bist. Instagram wäre auch noch eine Möglichkeit. Du siehst, es gibt viele Orte an denen man seine Bewertung platzieren kann, um damit dem Autor unterstützend unter die Arme zu greifen.

Das waren nun die Gründe, weshalb ihr eine Rezension verfassen solltet. Im nächsten Beitrag geht es dann darum, wie man sie am besten verfasst. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch diesen Artikel lesen würdet.

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