Warum Bloggen keine Einbahnstraße ist

one-way-street-1113973Es gibt eine Menge Blogger und damit auch eine Menge unterschiedlicher Blogs auf diesem Planeten und das ist auch gut so. Diese Vielfalt gefällt mir und zeigt doch, dass wir alle ganz individuell sind, denn kein Blog gleicht dem anderen, es sei denn, er wurde kopiert. Eigentlich sollten wir alle eines gemeinsam haben – die Leidenschaft zum Bloggen.
Doch die Realität ist häufig eine andere. Erst heute wieder bin ich auf Facebook auf einen Beitrag in einer Gruppe für Blogger gestoßen und musste mit entsetzen feststellen, dass der Großteil der Kommentare nur so vor Arroganz und Missgunst triefte. Gefragt waren Hilfestellungen für jemanden der mit dem Bloggen anfangen möchte, aber noch keinen genauen Plan hat, der Fragesteller wollte bei den Basics Hilfe haben und ein paar Tipps bekommen. In meinen Augen nichts verwerfliches, denn haben wir nicht alle einmal klein angefangen?
Es gab ein paar hilfreiche Kommentare, doch aus dem Großteil der Antworten konnte man pure Arroganz herauslesen, denn wenn Antworten mit dem Wortlaut „Google? Kennst du das?„, „Wenn er nicht googlen kann, dann sollte er nicht bloggen“ und welcher mich ganz besonders wütend gemacht hat „Aus meiner Sicht tut es dann doch eine normale Website die ach so leidenschaftlich gefüllt wird! Der Sinn eines Blogs ist und bleibt für mich ein anderer…“ Sag mal geht’s noch? Mit welcher Berechtigung werden solche Antworten verfasst? Da ist jemand der nach Hilfe fragt und was bekommt er? Dumme Kommentare und Galle, nicht mehr und nicht weniger, wobei auch der eine oder andere hilfreiche Kommentar dabei war.

An die Blogger, die diesen Beitrag jetzt vielleicht lesen: Ihr habt das Bloggen nicht für euch gepachtet. Jeder darf einen Blog eröffnen und bloggen, nicht nur ihr, denn ihr seid nicht die Könige der Blogosphäre, auch wenn ihr euch gerne dafür haltet. Ihr habt auch mal klein angefangen und hattet Fragen auf die ihr Antworten haben wolltet und froh ward, wenn ihr welche bekommen habt. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn euch jemand mit so viel Arroganz im Ton antwortet und euch das Recht auf eure Leidenschaft absprechen will?

Warum Bloggen keine Einbahnstraße ist…

… man ist mit Leidenschaft dabei und möchte seinen Lesern etwas bieten. Im besten Fall bekommt man Stammleser, die schon gierig auf den nächsten Beitrag warten. Sie fangen an zu agieren und durchbrechen die Einbahnstraße.

… weil das Vernetzen im Vordergrund steht. Jeder von uns möchte gelesen werden und nicht nur für sich selbst schreiben, doch wenn man auf einer Einbahnstraße unterwegs ist, dann kann man nicht auf Augenhöhe kommunizieren und steht ziemlich schnell alleine da.

… man ist nicht alleine, denn es gibt unendlich viele Blogs dort draußen mit denen man sich zusammentun kann, gemeinsame Aktionen starten kann, Links und Beiträge tauschen kann – Gastartikel sind der Schlüssel zum Erfolg – aber dafür muss man die Einbahnstraße verlassen und andere neben sich dulden.

… gemeinsam statt einsam. Eine Leidenschaft zu teilen macht viel mehr Spaß, als sich alleine durch die Wirren des Internets und des Bloggens zu kämpfen. Also habt Spaß zusammen, doch dafür müsst ihr eure Einbahnstraße verlassen.

Warum Bloggen keine Einbahnstraße ist? Weil es etwas ist, dass man mit anderen teilen kann, gemeinsam gestalten und erleben kann.
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Fehler, die du vermeiden solltest, wenn du als Autor Erfolg haben willst – Teil 1

Hallo meine Lieben,
jeder Mensch wünscht sich, Erfolg im Leben zu haben, doch die wenigsten schaffen es. Gerade Autoren haben es schwer, denn nicht nur die wachsende Konkurrenz macht es ihnen zusehends schwerer, sondern auch die Stolpersteine, die sie überwinden müssen auf ihrem Weg zum Erfolg.

Man kann beim Schreiben und Veröffentlichen eines Buches unglaublich viel falsch machen. Einige dieser Fehler fallen euch vielleicht auf Anhieb selbst ein, die anderen verrate ich euch. Ich möchte euch mit diesem Beitrag helfen, die fünf häufigsten Fehler von Jungautoren zu vermeiden.
Und ihr könnt mir glauben, ich weiß wovon ich spreche, denn die meisten dieser Fehler habe ich selbst begangen und hasse mich nun ein wenig dafür.

5 Fehler, die du als angehender Autor unbedingt vermeiden solltest

Es liegt immer nur an dir, niemals an den anderen. Wenn du keinen Erfolg hast und deine Ziele nicht erreichst, dann liegt das an dir. Das solltest du dir merken, denn du bist für dein Handeln verantwortlich und somit auch für den Erfolg oder Misserfolg deiner Karriere.

Die erste Todsünde – Ungeduld

Als Autor darf man nicht ungeduldig sein, auch wenn es schwerfällt. Ungeduld kann einem alles kaputt machen und zerstört kleine Erfolge, die ihr euch vielleicht schon erarbeitet habt.
Meine Ungeduld hat dazu geführt, dass ich meine ersten beiden Bücher viel zu früh veröffentlich habe. Dieser Fehler hätte mir alles kaputt machen können, deshalb kann ich von Glück reden, dass kaum jemand diese beiden Bücher gekauft hat und sie mit zwei unterschiedlichen Namen erschienen sind. Ansonsten könnte ich das Schreiben wahrscheinlich komplett bleiben lassen und bräuchte es nicht noch einmal probieren.
Ich glaube mittlerweile sogar, dass meine Schreibblockade mit der ich zu kämpfen habe, sich auf der Angst gründet, wieder diesen Fehler zu machen und ein Buch zu früh auf den Markt zu bringen. Ich hoffe sehr, dass ich diese Angst irgendwann besiegen kann.

Die zweite Todsünde – Selbstvertrauen

Selbstvertrauen, dass ist so eine Sache. Einige Autoren besitzen viel zu viel davon, während andere mit zu wenig durchs Leben gehen. Man darf etwas von sich halten, sollte es aber nicht übertreiben, dass kommt nämlich nie gut an. Allerdings sollte man sich auch mal etwas zu trauen, ansonsten wird man nur ein kleiner Fleck auf dem Markt sein und niemand nimmt einen wahr.
Es ist wichtig einen gesunden Mittelweg zu finden. Einen Weg sich Aufmerksamkeit zu verschaffen, ohne die potentiellen Leser zu verschrecken und ein schlechtes Bild von sich zu zeichnen. Niemand mag arrogante Leute, also willst du wie so jemand rüberkommen? Ich denke nicht, also such nach dem für dich richtigen Weg. Das ist nicht einfach, aber du kannst es schaffen.

Die dritte Todsünde – Durchhaltevermögen

Eigentlich gehört diese Todsünde ein stückweit mir zur ersten, denn wer ungeduldig ist, hat in den meisten Fällen kein Durchhaltevermögen.
Wer ein Buch schreiben und irgendwann einmal veröffentlichen möchte, muss viel Sitzfleisch haben. Und damit meine ich jetzt nicht die Fähigkeit stundenlang irgendwo zu sitzen, sondern den Willen etwas bis zum Ende durchzuziehen und nicht aufzugeben, egal wie steinig der Weg auch sein mag.
Glaubt mir, wenn euer Buch fertig ist, sind alle Strapazen vergessen und wenn erst einmal positive Rückmeldungen kommen, könnt ihr nicht mehr aufhören – Versprochen – ihr werdet Blut geleckt haben. Das Schreiben wird zu einer Droge, wird zu einem festen Bestandteil eures Lebens werden.

Die vierte Todsünde – Geld

Ein Buch schreiben kann ziemlich teuer werden, vor allem wenn man keinen Verlag findet oder sich von Anfang an dagegen entscheidet.
Als Selfpublisher muss man entweder eine Menge Geld in die Hand nehmen oder einen anderen Weg finden, um das Buch zu lektorieren, ihm ein Gewand zu verpassen und es zu vermarkten.
Niemand sagt, dass ein Buch unbedingt von einem professionellen Lektor bearbeitet werden muss. Es wird nur dazu geraten, denn ein gut durchdachtes und bearbeitetes Buch, ist ein gutes Buch. Ihr könnt es auch selber dazu machen, entweder ganz alleine oder mit der Hilfe von Freunden und euren Autorenkollegen.

Die fünfte Todsünde – Konkurrenzdenken

In erster Linie glaubt ihr wahrscheinlich, dass andere Autoren eure Konkurrenz sind. Das mag stimmen, aber sie können so viel mehr sein, doch das muss man erst einmal erkennen.
Der Großteil der Autoren ist wahnsinnig hilfsbereit. Sie beantworten Fragen, helfen dabei ein Buch zu lektorieren, empfehlen Lektoren und Grafikdesigner ohne darüber nachzudenken, dass sie gerade einem Konkurrenten geholfen haben. Für sie seid ihr Kollegen. Lernt das zu schätzen und werdet ebenfalls so, damit erreicht ihr mehr, als wenn ihr nur für euch alleine kämpft.
Gemeinsam sind wir stark – das ist nicht nur ein blöder Spruch, sondern Realität. Denkt mal darüber nach was ihr erreichen wollt. Eine große Leserschaft und gute Kontakte oder eine große Leserschaft und den Hass der anderen Autoren. Es lohnt sich immer auf andere zuzugehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

 

 

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Camp NaNo – die beste Gelegenheit zum Schreiben

Hallo ihr Lieben,
die Autoren unter euch werden diese Situation sicherlich kennen.
Ihr wollt schreiben, aber irgendetwas kommt immer dazwischen. Entweder fehlt euch die Zeit zum Schreiben, weil ihr irgendetwas anderes erledigen müsst oder ihr habt einfach keine Lust zum Schreiben, könnt euch einfach nicht dazu aufraffen es zu tun, dabei müsstet ihr unbedingt mal wieder.
Was also tun? Irgendeine Möglichkeit muss es doch geben, um endlich ein paar Worte zum Papier zu bringen? Gibt es vielleicht ein noch unbekanntes Wundermittel, mit dem wir Autoren, die gerne zum Prokrastinieren neigen, was bisher noch niemand entdeckt hat?
Nicht so ganz, aber es ist eine wirklich tolle Gelegenheit, um endlich den Hintern hochzubekommen und etwas an seinem Projekt zu tun. Endlich wieder ein paar Worte zu schreiben und das Projekt voranzutreiben. Aber worum geht es?

Camp NaNo – die Gelegenheit zum Schreiben

Camp NaNo – Was das ist und was es uns Autoren bringt, die es nicht schaffen ihren Hintern hoch zu bekommen? Darum soll es in diesem Beitrag gehen.

Camp NaNo, der kleine Bruder des NaNoWriMo

Jedes Jahr im November findet der National Novel Writing Month (NaNoWriMo) statt und vereint weltweit Autoren. Sie verfolgen alle ein Ziel: 50.000 Wörter in nur einem Monat schreiben und damit ihr jeweiliges Projekt voranzutreiben.
Beim NaNoWriMo geht es aber nicht nur darum 50.000 Wörter zu schreiben, sondern auch dieses Ziel gemeinsam zu erreichen. Niemand wird allein gelassen und muss alleine mit sich kämpfen, um das Projekt voranzutreiben. Sie sammeln sich in Facebookgruppen, auf der NaNoWriMo-Seite oder per Whats App, veranstalten Challenges und pushen sich gegenseitig. Keiner muss alleine schreiben und das schätze ich so sehr am NaNoWriMo.

Camp NaNo ist der kleine Bruder des NaNoWriMo, es geht ebenfalls darum gemeinsam zu schreiben und sich zu animieren. Anders als beim NaNoWriMo geht es nicht darum eine bestimmte Anzahl an Worten zu erreichen, sondern hauptsächlich darum zu schreiben und sich gegenseitig zu motivieren.
Anders als beim NaNoWriMo gilt während des Camp NaNo auch das Überarbeiten und Recherchieren, mit dem Umrechnungsschlüssel eine Stunde sind gleichzusetzen mit 1.000 Wörtern. Man kann diese Zeit also umrechnen und kann damit seinen Wortspiegel in die Höhe treiben.

Drei Termine pro Jahr

Drei Mal im Jahr haben Autoren die Gelegenheit sich im Rahmen dieser Veranstaltung gegenseitig zu helfen und an ihren Projekten zu arbeiten.
Der NaNoWriMo im November und das Camp NaNo im April und Juli. Drei Monate, 91 Tage, in denen Autoren an ihren Manuskripten arbeiten, sich mit Kollegen austauschen und sich gegenseitig unterstützen können

Es ist wieder soweit, gestern startete der erste von zwei Camp NaNo für dieses Jahr. Ich bin nicht dabei, wünsche aber allen Autoren viel Erfolg. Schreibt viel und seid lieb zu einander, dass mir bloß keine Klagen kommen.

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