2018 wird mein Jahr

Hallo meine Lieben,
lange ist es her, dass ich etwas von mir hören ließ. Viel Zeit ist ins Land gegangen. Zeit, die ich verloren habe und nun aufholen muss. Am 11. Februar ist der siebte Jahrestag meiner Zeit als Schreiberling und wenn ich auf diese sieben Jahre zurückblicke, kann ich nichts erkennen.

Fünf Romane und doch keiner Veröffentlicht

Sieben Jahre sind eine verdammt lange Zeit, vor allem wenn man mit Scham auf sie zurückblickt. Deshalb 2018 wird mein Jahr, muss mein Jahr werden, denn es soll kein achtes Jahr geben, indem ich nicht gebacken bekommen habe.
In den vergangenen sieben Jahren habe ich die Rohfassungen für fünf Romane geschrieben, doch davon existiert keine einzige mehr. Ich habe sie gelöscht, weil mich die größten Selbstzweifel quälen, die man sich vorstellen kann. Nie bin ich mit auch nur einem Text zufrieden gewesen, sodass er nach den Überarbeitungsgängen hätte veröffentlicht werden können. Fünf Romane, die ihr hättet lesen können, sind in den Tiefen meines Papierkorbs verschwunden, weil ich mich nicht zusammenreißen kann. Fünf Chancen zu veröffentlichen und keine einzige ergriffen. Fünfmal alles dem Erdboden gleichgemacht und nichts beendet.

Ich schäme mich dafür…

Also, wo ist das Loch, in dem ich versinken darf?
Ich möchte nicht veröffentlichen, weil ich vom Schreiben leben möchte, sondern weil ich meine Geschichten mit euch teilen möchte. Klar wäre es toll, wenn ich mit dem Schreiben meine Brötchen verdienen könnte und vielleicht passiert dies irgendwann, man kann ja nie wissen, aber das ist nicht das primäre Ziel meiner Reise.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie neidisch ich auf andere Autoren bin, die etwa zur selben Zeit mit dem Schreiben angefangen haben wie ich und nun ihr fünftes oder sechstes Buch auf den Markt werfen. Ich frage mich dann immer, wie machen die das? Haben die keine Selbstzweifel oder ist es ihnen egal, was ihr Kritiker zu ihnen sagt? Klar, ich könnte sie fragen, aber das habe ich mich bisher nicht getraut.
Oft habe ich in den letzten Jahren darüber nachgedacht den Traum vom Schreiben aufzugeben und zu vergessen, doch ich kann das nicht. Der Drang zu schreiben ist einfach zu groß, ebenso wie der Drang alles wieder zu löschen, weil es ohnehin keiner lesen möchte. Es ist ein Teufelskreis, aus dem ich alleine nicht mehr herauskomme, weshalb ich mich nun als „Schützling“ bei Authorwing beworben habe. Meine vielleicht letzte Chance endlich diesen elendigen Kritiker ruhigzustellen und an meinem Traum vom Schreiben und Veröffentlichen zu arbeiten.

Ob ich aufgenommen werde oder nicht, werden die nächsten Tage zeigen, aber ich hoffe auf eine positive Nachricht, denn ich habe einiges vor in diesem Jahr. Sehr viel, auch wenn nicht alles mit dem Schreiben zu tun hat. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden meine Lieben und wenn ihr Tipps zum Besiegendes Kritikers habt, dann würde ich mich freuen, wenn ihr es mich wissen lasst.

www.pdf24.org    Send article as PDF   

Buchgeplauder – Die Rezension – Wieso sie so wichtig ist und jeder welche schreiben sollte

Guten Morgen meine Lieben,
es ist Sonntag  und damit wieder Zeit für mein Buchgeplauder. Ich hoffe eure erste Januarwoche hat euch nicht den letzten Nerv gekostet und ihr konntet einiger Maßen entspannt in das neue Jahr starten, denn das heutige Thema liegt mir sehr am Herzen.

Die Rezension ist mit der wichtigste Lohn eines Künstlers und vor allem für uns Autoren sind sie besonders wichtig.
Jedes Buch, welches Rezensionen sammeln konnte, könnte sich dadurch zum einen besser verkaufen oder schlechter, aber sie liefern vor allem wichtige Informationen, die wir Autoren dringend benötigen, um uns verbessern zu können.
Jeder Leser der sich hinsetzt und eine Rezension verfasst, hilft dem Autor des Buches dabei Schwächen auszumerzen, sich zu verbessern und zu erfahren, was seinen Lesern gefallen hat und was er oder sie im nächsten Buch besser bleiben lassen sollte.
Eine Rezension ist also nicht bloß die Meinung eines Lesers, sondern so viel mehr und deshalb möchte ich euch bitten, die paar Minuten zu investieren, um zum Beispiel auf Amazon eine zu hinterlassen. Sie muss keine zehn Seiten lang sein, ein paar aussagekräftige Worte reichen bereits aus, um einen Autor glücklich zu machen. Meist reicht es bereits, wenn folgende Punkte erwähnt werden:

– Worum geht es in dem Buch?
– Wie hat dir die Geschichte gefallen?
– Was hat dir nicht gefallen?
– Wie ist der Schreibstill?
– Lässt sich das Buch gut lesen?

Wenn du magst kannst du auch noch die eine oder andere Anmerkung einstreuen, aber bedenke das eine Rezension immer sachlich verfasst sein sollte und keine Plattform für Beleidigungen ist.
Schreib deine subjektive Meinung auf. Die muss nicht mit den anderen Rezensionen übereinstimmen, denn es geht um deine persönliche Meinung und Erfahrung mit dem Buch und nicht darum, dem Autor den Bauch zu pinseln.

Wenn du mehr Informationen haben möchtest, wie man eine gute Rezension verfasst, dann möchte ich dir an dieser Stelle meinen Beitrag Rezensionen, Lohn eines jeden Künstlers, Last eines jeden Lesers empfehlen.

Es kostet oft nur ein paar Minuten seine Meinung aufzuschreiben, hilft aber unglaublich vielen Menschen, denn nicht nur der Autor ist froh darüber deine Meinung zu erfahren. Sondern auch potentielle Leser, die sich noch nicht ganz sicher sind, ob sie ein Buch lesen sollen.
Probiere es einfach mal aus und du wirst schnell merken das es dir leichter fällt deine Anmerkungen auszuformulieren und Spaß daran finden. 🙂

Schreibst du bereits Rezensionen? Dann würde mich interessieren wo 🙂 ich suche nämlich noch immer nach Plattformen auf denen ich meine Rezensionen teilen kann.

www.pdf24.org    Send article as PDF   

Exposé – Was gehört rein, was besser nicht?

write-1292839Wenn du diesen Beitrag gerade voller Vorfreude vor dir auf dem Bildschirm hast, dann gehe ich davon aus, dass du dein Manuskript fertig hast und dich nun auf der Suche nach einem Verlag befindest.
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Abschluss eines der größeren Etappenziele und viel Glück für diesen nächsten Schritt, der gut durchdacht sein sollte.
Damit es mit der Verlagssuche klappt, muss das Exposé einfach der Burner sein, es muss den Lektor vom Hocker hauen und dabei möchte dir dieser Artikel behilflich sein.

Schritt für Schritt wird dieser Beitrag das Thema aufdröseln, um dir möglichst verständlich alle nötigen Informationen zu liefern, die du für ein aussagekräftiges Exposé benötigst.

Was ist eigentlich ein Exposé?

Das Wort stammt aus dem Französischen und bedeutet Darstellung/Übersicht. Es soll also dein Manuskript darstellen und eine Übersicht über das Geschriebene geben. Mit dieser Information kann man gut arbeiten, deshalb werden wir uns im nächsten Schritt mit dem Inhalt deiner Darstellung beschäftigen.
Bedenke: Ein gutes Exposé kann ein schlechtes Manuskript nicht retten. Im Klartext bedeutet dies, dass ein gutes Exposé am ersten Tag der Arbeit an deinem Manuskript beginnt und erst nach dem Schreibprozess sichtbar wird. Gib dir immer Mühe, egal wie anstrengend und nervenaufreibend das Ganze auch sein mag. Ansonsten kannst du es gleich bleiben lassen.

Bestandteile eines Exposés

Ein Exposé ist keine Inhaltsangabe, nicht das wir uns da falsch verstehen. Die Inhaltsangabe ist zwar ein Teil der Darstellung deines Manuskriptes, aber eben nicht das Exposé.
Nachfolgend zähle ich nun stichpunktartig auf, was dein Exposé alles beinhalten sollte. Sicherlich wirst du im Netz unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema finden, deshalb ist es ratsam sich mit Schreiberkollegen auszutauschen und ggf. Verlagsautoren zu fragen, wie sie ihr Exposé verfasst haben.

Kontaktinformationen
Dieser Punkt umschließt deinen Namen, deine Adresse, Mailadresse und Telefonnummern, damit der Verlag mit dir in Verbindung treten kann, sollte es Nachfragen oder eine Zu- oder Absage geben.
Diese Informationen sollten auf deiner Leseprobe und der Darstellung zu finden sein, damit dir diese Daten zugeordnet werden können, sollten sie einmal getrennt von einander bearbeitet werden.

(Arbeits-)Titel deines Romans
Sicherlich hast du dir während des Entstehungsprozesses Gedanken über den Titel deines Romans gemacht. Schreib ihn auf, aber beiß dich nicht an ihm fest. In vielen Fällen ist es nämlich so, dass der Verlag einen vollkommen anderen Titel für dein Werk aussucht.

ggf. Pseudonym
Wenn du nicht unter deinem Klarnamen veröffentlichen möchtest, dann nenne dein Pseudonym im Exposé.

Genre
Ganz wichtig, denn durch diese Information kann ein Lektor bereits zu Beginn sagen, ob dein Manuskript von Interesse sein könnte oder ob es überhaupt nicht ins Programm passt. Letzteren Punkt solltest du allerdings abklären bevor du einem Verlag deine Unterlagen zukommen lässt.

Umfang
Wie viele Normseiten umfasst dein Manuskript oder sind geplant?

Zielgruppe
Ein wichtiger Punkt: Welche Zielgruppe spricht dein Roman an? Bei diesem Punkt solltest du dir besonders viele Gedanken machen und deine Zielgruppe so genau wie möglich benennen.

Erzählstimme (bei Belletristik) Atmosphäre des Romans

Perspektive
Aus welcher Perspektive ist dein Roman verfasst?
Ich-Erzähler?
Auktorialer Erzähler?

Abstrakt
Eine Ein-Satz-Zusammenfassung deines Romans (maximal drei Sätze)

Inhaltsangabe
Erzähl kurz und knackig worum es in deinem Roman geht. Dafür maximal eine Normseite. Ist wenig ich weiß, aber manchmal liegt in der Kürze die Würze.

Hauptfiguren und ihre Entwicklungen
Erzähl ein wenig über deine Hauptfiguren. Wie entwickeln sie sich im Laufe der Geschichte? Was treibt sie an? Wieso handeln sie so, wie sie handeln?

Was ein Exposé nicht ist

1. Es ist kein Klappentext.
Du sollst keinen Werbetext für dein Buch schreiben, sondern eine Übersicht über den Inhalt liefern.

2. Es ist keine Nacherzählung.
Du sollst nicht die Handlung deines Romans nacherzählen, sondern ihn einem Lektor schmackhaft machen.

3. Es ist keine philosophische Abhandlung.
Verwechsel das Exposé bitte nicht mit dem Essay.

4. Es ist keine Interpretation des eigenen Werkes.
Oder ist dein Werk so unverständlich?

5. Es ist keine Absichtserklärung.
Entweder bewirkt deine Geschichte etwas oder sie tut es nicht.

Merkmale eines aussagekräftigen Exposés

  1. Ein Exposé ist ein knapper, sachlicher Abriss der Handlung
  2. Ein Exposé beinhaltet das Thema und das Genre
  3. Ein Exposé gibt falls nötig eine knappe Hintergrundinformation
  4. Ein Exposé geht auf die Zielgruppe ein und beweist Marktkenntnisse des Autors
  5. Ein Exposé wird im Präsens geschrieben
  6. Ein Exposé ist nicht länger als zwei DIN A4 Seiten

www.pdf24.org    Send article as PDF   
%d Bloggern gefällt das: