7 Facebookgruppen für Buchblogger

Hallo meine Lieben,
vor ein paar Tagen habe ich euch verraten, welches meine fünf liebsten Facebookgruppen für Buchmenschen sind. Dieses mal möchte ich euch meine sieben liebsten Facebookgruppen für Buchblogger zeigen.

Wer bloggt möchte gelesen werden, denn bloggen ist das Gegenteil von alles für sich behalten. Deshalb kann mir niemand erzählen, dass es ihm gänzlich egal ist, ob seine Beiträge gelesen werden oder sich kein Schwein dafür interessiert.
Und Facebook eignet sich hervorragend, um auf neue Blogbeiträge, Buchvorstellungen, Rezensionen, etc. aufmerksam zu machen. Vor allem in Buchgruppen kann man als Buchblogger einige potentielle Leser finden. Aber nicht nur Buchgruppen sind dafür geeignet, sondern auch Bloggergruppen.

7 Facebookgruppen für Buchblogger

Gerade Buchblogger haben es schwer, wenn es darum geht Aufmerksamkeit zu bekommen. Zumindest habe ich es bisher so wahrgenommen. Gerade wenn man sich in den großen Bloggergruppen umsieht, sieht man dort meinst Food-, Fashion, Lifestyle-, Test-, Beauty- oder Reiseblogs. Buchblogs sind eher wenige vertreten. Was wahrscheinlich daran liegt, dass man es als Buchblogger schwer hat zwischen Blogs mit wahnsinnig viel Potenzial für Aufmerksamkeit hervorzustechen.
Ich finde, dass Buchblogs sich nicht verstecken müssen und gerne auch in themenfremden Gruppen nach Lesern suchen dürfen. Blogger sind doch auch eine Zielgruppe, oder irre ich mich da? Deshalb hier meine liebsten Gruppen, in denen Buchblogger ihr Glück versuchen können.

Bloggeria

Eine meiner absoluten Lieblingsbloggergruppen, weil man dort nicht nur seine Artikel promoten, sondern auch Fragen stellen kann, wenn es irgendwo brennt oder man ein Problem hat.
Neben wunderbaren und interessanten Diskussionen, findet man auch eine Vielzahl an Beiträgen und neuen Blogs. Das macht die Gruppe sehr abwechslungsreich. Ich stöbere gerne durch die Timeline der Gruppe und bin immer auf der Suche nach neuen Artikeln, die mich interessieren. Außerdem sprechen mehr als 13.000 Nutzer für sich.

Blogger Mädels

Die meisten Buchblogger sind weiblich, deshalb bietet es sich meiner Meinung nach an, in einer Gruppe vertreten zu sein, die nur für weibliche Blogger gedacht ist. er bei den Blogger Mädels dabei sein möchte, muss nicht nur weiblich, sondern auch einen Blog haben, der mindestens sechs Monate alt ist und über ein gültiges Impressum verfügt. Letzteres sollte ohnehin jeder Blog besitzen.
Hier kann man nicht nur seine Blogbeiträge bekannter machen, sondern auch Fragen stellen. Mir ist es besonders bei Bloggergruppen wichtig, dass man auch Fragen stellen darf und die Community darauf reagiert. Bloggen sollte nämlich keine Einbahnstraße sein.

Buchblogs – Infos über Livestream / Gewinnspiele / Rezensionen

Diese Gruppe dient in erster Linie nicht dazu eure Blogbeiträge zu bewerben, sondern um Leser auf Livestreams und Gewinnspiele aufmerksam zu machen. Rezensionen können in den Kommentaren eines Beitrages verlinkt werden und hin und wieder werden einzelne Rezensionen von den Admins hervorgehoben.
Indirekt macht man natürlich auch auf diese Art und Weise Werbung für sich und seinen Blog, aber es ist nicht so offensichtlich, wie in anderen Gruppen.

Buchblogger teilen Beiträge

Eine Facebookgruppe nur für Buchblogger, hier könnt ihr eure Beiträge teilen und mit anderen diskutieren. Hier wird es euch nicht passieren, dass andere Blogger euch und euren Blogs die Show stehlen. Manchmal muss man eben doch unter sich bleiben.

Zeilenspringer-Blogger

Eine Gruppe, die wie der Name schon sagt, zu den Zeilenspringern gehört. Der Großteil der Zeilenspringer-Blogger ist hier zu finden und versucht seine Beiträge bekannt zu machen. Jede Art von Beiträgen ist hier erlaubt, euch sind also keine Grenzen gesetzt.

Käsekuchenland der Blogger

Hier muss man ein bisschen aufpassen, was man in die Gruppe postet, denn Rezensionen sind nicht erwünscht. Ansonsten sind die Käsekuchenländler ein nettes Völkchen, bei dem man sich einfach wohlfühlen muss. Außerdem kann man hier super nach Teilnehmern für eine Blogtour suchen und wird sicherlich fündig werden.

Buchblogger

Diese Gruppe gehört zum Käsekuchenland der Blogger und ist nur für Rezensionen da. Andere Beiträge sind dort nicht erwünscht, also ein guter Ort, um Leser für diese Beitragsart zu finden.


Das waren meine liebsten Facebookgruppen für Buchblogger, nun seid ihr an der Reihe. Welche Gruppen findet ihr besonders gut und könnt sie mir empfehlen?

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Was hat mein Buch davon, auf einem Blog besprochen zu werden?

balls-1015627_1920Nachdem mein Beitrag „Wie finde ich den richtigen Blogger für mein Buch?“ so viel Anklang gefunden hat und immer wieder Rückfragen dazu kamen, was Blogger überhaupt für einen Nutzen für ein Buch haben können, kommt hier nun der zweite Teil.
Eigentlich wollte ich nur den einen Beitrag schreiben, doch nach all den Nachfragen war mir klar, dass es in dieser Hinsicht wirklich noch Klärungsbedarf gibt, denn was kann ein Blogger schon für ein Buch tun. Leider kann ich hier nur aus der Sicht eines Bloggers und meinen Vorstellungen berichten, denn selbst getestet habe ich es bisher noch mit keinem meiner Bücher. Nicht weil sie schlecht wären, sondern, weil ich bisher einfach Angst vor der Meinung von anderen hatte. Doch diese Phase ist lange vorbei und ich hoffe, schon bald mit vielen netten Bloggern zusammenarbeiten zu können.

Wieso sollte mein Buch, auf unterschiedlichen Blogs besprochen werden?

Viele Autoren fragen sich, was es ihren Büchern und ihnen selbst bringt, auf einem Blog besprochen zu werden. Zurecht? Nicht unbedingt, denn an dieser Stelle wäre wichtig zu wissen, welche Ziele ein Autor verfolgt. Will er, dass sein Buch ein Bestseller wird? Dann ist er bei uns Bloggern an der falschen Adresse, denn Blogger machen keine Bestseller und das sollte jeder Autor wissen und verinnerlichen, wir Blogger können nur unterstützend tätig werden, damit der Autor dieses Ziel erreichen kann. Aber was bringt es einem Autor dann überhaupt auf einem Blog besprochen zu werden?

1. Aufmerksamkeit
Der wichtigste Punkt von allen. Jeder Autor möchte Aufmerksamkeit für sich, aber vor allem sein Buch und dies können Blogger leisten. Je größer die Leserschaft des Blogs, umso größer die Reichweite und umso mehr Menschen werden erreicht, bekommen also das Buch zu sehen. Je besser der Artikel des Bloggers ist, desto besser für den Autor.
Wichtig an dieser Stelle, viele Blogleser bedeuten noch lange nicht, dass ein Buch sich im Anschluss an die Besprechung besser verkauft. Es bedeutet nur, dass viele Menschen das Buch gesehen, neu entdeckt oder zum wiederholten Mal zu Gesicht bekommen.

2. Marketing wird dem Autor abgenommen
Wenn ein Blogger ein Buch auf seinem Blog bespricht, sei es nur eine Rezension oder sogar ein Interview oder Buchbesprechung, dann nimmt er damit dem Autor ein Teil seines Marketings ab.
Der Autor muss weniger intensiv werben (das soll nicht heißen, dass er nichts mehr zu tun braucht, sondern das er nicht spamt und niemanden nervt, weil alles von ihm kommt) und hat mehr Zeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren, wie mit seinen Lesern ins Gespräch kommen, Leserunden zu betreuen usw.

3. Immer präsent sein
Wenn ein Buch auf einem Blog besprochen wird, dann ist es immer präsent. Jedes Mal, wenn ein Blogleser den Blog besucht besteht die Chance, dass er über den Beitrag stolpert und so auf das Buch aufmerksam wird. Es gibt wohl kaum einen Blogger, der seine Beiträge nach einer bestimmten Zeit löscht.
Außerdem wird ein Blogger das Buch immer wieder mal empfehlen, wenn es ihm wirklich gefallen hat und einer seiner Leser oder Kontakte auf Facebook und Co eine Empfehlung wollen.

Diese drei Punkte können schon Anreiz genug sein, um sich dafür zu entscheiden Blogger ins Boot zu holen. Wobei der erste Punkt der wichtigste von allen ist und um diesen wirklich auskosten zu können, ist es wichtig, sich den vorangegangenen Artikel „Wie finde ich den richtigen Blogger für mein Buch?“ zu herzen zu nehmen, um am Ende das beste aus dem Vorhaben herauszuholen.
Gibt es noch Fragen? Dann immer her damit, entweder in die Kommentare oder als Mail an kontakt@jeanparkersworld.de ich würde mich freuen von dir zu hören.

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Das Selfpublishing – Fluch und Segen zugleich

Hallo meine Lieben,
für viele Autoren ist das Selfpublishing ein Segen, während er für andere eher einen Fluch darstellt. In diesem Beitrag möchte ich mich deshalb mit einer Frage auseinandersetzen, mit der schon viele Autoren konfrontiert wurden.
Die meisten meiner Kollegen werden wahrscheinlich nur noch mit einem genervten Augenrollen reagieren und diese Frage mit einer kurzen Gegenfrage beantworten.

Bücher schreiben die Menschen schon seit Generationen, doch durch das Selfpublishing ist es heute jedem möglich, sein Buch auf den Markt zu werfen.
Auf der einen Seite feiere ich diese Entwicklung, denn sie ermöglicht es den Menschen ihre Träume zu leben. Aber man muss bedenken, dass jeder Vorteil, auch einen Nachteil mit sich bringt. Und beim Selfpublishing gibt es einen gewaltigen Nachteil, der den gesamten Buchmarkt ins Wanken bringen könnte.

Qualität statt Quantität

Es gibt Menschen, die haben unglaublich viele Ideen und Geschichten im Kopf. Ideen und Geschichten, die sie einfach aufschreiben müssen, weil sie sonst das Gefühl haben zu platzen. Diese Menschen tun dies meist, in dem sie mit dem Schreiben beginnen. Und hier beginnt der Fluch des Selfpublishings.

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich schätze meine Kollegen sehr und unterstütze gerne Jungautoren, die sich an ihr ersten Buch wagen. Allerdings sollten diese sich bewusst machen, dass das Veröffentlichen eines Buches viel Arbeit ist und diese nicht nach dem Schreiben der Rohfassung endet, sondern genau da erst richtig beginnt.

Gerade Jungautoren, die ihr ersten Buch schreiben, unterschätzen den Arbeitsaufwand und veröffentlichen ihr Buch viel zu früh. Diesen Fehler habe ich auch gemacht und ich bereue ihn jeden Tag aufs neue. Ein Buch zu schreiben braucht Zeit, Geduld und vor allem Durchhaltevermögen.
Wer diese Eigenschaften nicht besitzt oder sie sich nicht aneignen möchte, sollte nicht mit dem Wunsch zu veröffentlichen schreiben. Ich sage das nicht, weil ich mich für etwas besseres halte, sondern weil ich es wirklich besser weiß. Schließlich habe ich diesen Fehler selbst gemacht.
Leser verzeihen nicht, deshalb sollte jedes Buch sorgfältig geschrieben und bearbeitet werden, bevor man es auf den Markt wirft. Mit meinem Blog will ich zukünftigen Autoren unter die Arme greifen und immer wieder Tipps geben. Denn vor allem diejenigen, die kein dickes Bankkonto haben, brauchen alle Hilfe die sie bekommen können.

Die Qualität jedes einzelnen Buches muss stimmen, sie ist wichtiger, als die Anzahl der geschriebenen Seiten oder der Geschichten, die ihr geschrieben habt oder noch schreiben wollt.
Eure Leser werden euch nicht hassen, weil sie drei Monate länger auf ein Buch warten müssen, wenn dessen Qualität sie überzeugt. Die Geschichte muss stimmen und die Umsetzung muss gut sein, ansonsten schießt ihr euch nur ins eigene Bein. Schreiben ist ein Prozess der viel Zeit in Anspruch nimmt. Zeit die man sich nehmen sollte. Deshalb immer Qualität vor Quantität.

Durchhaltevermögen und Sitzfleisch sind das A und O beim Schreiben

Ungeduld – eine Eigenschaft, die kein Autor haben möchte. Meine Kollegen werden bestätigen, dass sie einen schier wahnsinnig machen kann. Sie treibt einen dazu an Dinge zu tun, die einem schaden können, wenn man nicht aufpasst. Zu früh veröffentlichen zum Beispiel.
Es ist eure Pflicht euch diese Eigenschaft abzutrainieren, wenn ihr ein gutes Buch veröffentlichen wollt. Ein Buch ist wie ein guter Wein. Beide brauchen Zeit zum Reifen und diese sollten wir ihnen geben.
Lasst euch niemals dazu verleiten euer Buch zu früh zu veröffentlichen und damit alles kaputt zu machen. Ein Leser der einmal ein schlechtes Buch von euch gelesen hat, wird wahrscheinlich nie wieder eines von euch kaufen. Deshalb macht es euch zum Mantra

„Erst das Buch vollständig überarbeiten und dann veröffentlichen“

Wenn ihr das beherzigt, dann kann eigentlich kaum noch etwas schief gehen. Das Selfpublishing macht es uns einfach viel zu leicht. Es ist viel zu leicht ein Buch auf diesem Weg zu veröffentlichen und deshalb ist es ein Fluch. Es verleitet uns, unserer Ungeduld nachzugeben und viel zu früh ein Buch auf den Markt zu werfen, welches vielleicht noch ein wenig liebevolle Strenge benötigt hätte.
Bitte gebt euch diesem Drang nicht hin, es wird euch nichts bringen, sondern macht euch ggf. alles kaputt. Es werden weitere Beiträge folgen, in denen ich euch Tipps geben werde, mit denen ihr das Beste aus euren Geschichten holen könnt, aber auch Tipps & Tricks gegen die Ungeduld und andere Eigenschaften, die kein Autor gebrauchen kann.

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