5 unausgesprochene Regeln für den Umgang mit meinen Büchern

Hallo meine Lieben,
vor zwei Wochen schrieb ich in meinem Buchgeplauder, dass ich meine Bücher nur ungern verleihe. Weshalb ich es nicht gerne tue, hatte ich ebenfalls in diesem Beitrag erwähnt, ich schrieb aber auch, dass es hin und wieder Ausnahmen geben kann. Das diese Ausnahmen an gewisse Regeln geknüpft sind, ist wahrscheinlich jedem klar.

Ich liebe meine Bücher und sie sind mir wichtig, besonders ihre Unversehrtheit. Es gibt aber immer mal wieder Bücher, die dürfen Rückenbrüche und Knicke haben, doch das ist eher die Ausnahme.
Für den Umgang mit meinen Büchern gibt es deshalb ein paar unausgesprochene Regeln, die zwischen mir und meinem Freund von Anfang an klar waren. Wenn man mit jemandem zusammen ist, der gelernter Buchhändler ist, bedarf es kaum Worten, wenn es um Bücher geht.
Bitte glaubt nicht das meine Bücher in Vitrinen stehen oder so, es ist einfach so, dass ich es mag, wenn sie wie neu aussehen und ich ihre makellose Schönheit betrachten kann.

5 unausgesprochene Regeln für den Umgang mit meinen Büchern

Ich habe schon als kleines Kind gelernt, dass Bücher etwas wertvolles sind. Wir hatten nie viel Geld und da war es eben etwas besonderes, wenn man ein Buch geschenkt bekam. Auch in der nahen Vergangenheit hatte ich wenig Geld und das machte jedes Buch, welches bei mir einziehen durfte zu etwas ganz besonderem. Das man dann darauf besteht, dass diese vorsichtig behandelt werden, sollte verständlich sein.

#1. Regel: V-förmig lesen

Wenn ich euch eines meiner Bücher anvertraue, dann verlange ich vor allem bei den Taschenbüchern, dass diese V-förmig gelesen werden. Durch diese Art des Lesens werden diese unschönen Rückenbrüche vermieden, die mich am meisten an Büchern stören, die man nicht ordentlich behandelt hat. Meine Hardcover dürfen gerne weiter geöffnet werden.

#2. Regel: Schutzumschläge abnehmen

Bei Hardcovern mit Schutzumschlag bitte ich darum, dass dieser abgenommen wird, damit er keine Risse, Flecken oder Knicke bekommt. Schließlich ist der Schutzumschlag das erste, was man von diesem Buch zu sehen bekommt.

#3. Regel: Nicht essen oder trinken

Ich selbst tue dies beim Lesen, aber wenn ich mein Buch jemandem anvertraue, dann mag ich das überhaupt nicht. Wenn mir persönlich etwas dabei passiert, weiß ich, dass ich selber schuld bin, weil ich es ja nicht hätte tun brauchen. Ihr dagegen solltet immer daran denken, dass es nicht euer Eigentum ist, sondern jemand anderem gehört und dann sollte man immer vorsichtiger sein.

#4. Regel: flache Lesezeichen

Ich dulde in meinen Büchern nur Lesezeichen, die den Buchrücken nicht zu stark beanspruchen. Sie sollten also flach sein und das Buch nicht zu sehr öffnen. Ein zusammengefaltetes Taschentuch ist also ein No Go, ebenso wie Eselsohren oder Bleistifte etc.

#5. Regel: Keine Markierungen

Gerade bei Fachbüchern passiert es schnell, dass man etwas im Text markiert und das sollte man auch. Allerdings nicht, wenn man sich das Buch ausgeliehen hat.  Das ist mir schon passiert, als ich eines meiner Fachbücher einem Klassenkameraden aus der Berufsschule geliehen habe. Das geht überhaupt nicht.

Haltet mich bitte nicht für verrückt, weil es ein paar unausgesprochene Regeln gibt, die eigentlich jeder kennen sollte, der sich von einem Freund Bücher ausleiht.
Bücher sind neben dem Bloggen momentan meine einzige Leidenschaft, die zudem noch eine Menge Geld kostet. Und wenn man davon nicht sehr viel hat, dann sind die Dinge die man kauft gleich noch viel wertvoller.
Habt ihr auch Regeln, die eure Freunde beherzigen müssen, wenn sie eure Bücher ausleihen wollen oder ist es euch egal, wie sie mit eurem Eigentum umgehen?

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Follow Friday – Umgang mit Büchern

follow-fridayAuf dem Blog umgeBUCHt von Yvonne, bin ich gerade über die Aktion Follow Friday gestolpert. Funktioniert wie die Montagsfrag und ist damit genau das richtige für mich, um neue Blogs und neue Leute kennenzulernen, denn leider tue ich mich gerade damit ziemlich schwer.
Beim Follow Friday gibt es jeden Freitag eine neue Frage, die man auf seinem Blog beantworten kann, sich mit den anderen austauschen kann und neue Blogs kennenlernt. Da bin ich doch gerne dabei und obwohl heute erst Dienstag und nicht Freitag ist, gibt es heute meinen Beitrag zum Follow Friday.

Wie sieht der Umgang mit deinen Büchern aus? Behandelst du sie eher wie rohe Eier, die man hegen und pflegen muss, oder haben sie Eselsohren, einen gebrochenen Rücken und sonstige Makel, wenn du mit ihnen fertig bist?

Im Hause Parker & Nonn, werden Bücher ausgesprochen pfleglich behandelt, beinahe wie rohe Eier. Taschenbücher werden V-förmig gelesen, damit sie keine Rückenbrüche bekommen, denn diese sind mir ein Graus. Ein Rückenbruch ist nun einmal nicht so schön anzusehen, wie ein glatter Rücken, letzteres macht einfach mehr her. Viele halten mich deshalb für verrückt und argumentieren damit, dass Bücher Gebrauchsgegenstände sind. Mag sein, aber für mich sind sie etwas besonderes. Vielleicht lernt man sie erst richtig zu schätzen, wenn man sich nicht andauernd neue kaufen kann, sondern jeden Cent mehrmals umdrehen muss.
Ich verleihe meine Bücher nicht, außer an meine Mutter und das auch nur sehr selten, dann aber auch nur Hardcover, denn sie kann durch ihre kaputten Handgelenke nicht V-förmig lesen und würde sonst Rückenbrüche reinmachen.
Sie nach dem Lesen verkaufen, kann ich nicht, da kann das Geld auch noch so knapp sein, ich kann mich nicht von meinen Schätzen trennen (und wenn ich aufgrund von Geldnot tun wollen würde, dann würde mein Freund mich daran hindern, der kann es nämlich auch nicht, obwohl er Buchhändler ist).
Bücher sind für mich etwas ausgesprochen wertvolles und neben dem Bloggen mein einziges Hobby und das muss dann auch dementsprechend gehuldigt werden.

Wie geht ihr mit euren Büchern um?

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