Buchgeplauder – Selfpublishing – Wieso ich mich für diesen Weg entschieden habe

Hallo meine Lieben,
es ist Sonntag und damit wieder Zeit für mein Buchgeplauder. Ich hoffe ihr hattet alle eine ruhige Woche, mit nicht allzu viel Stress.
Die vergangenen Tage waren bei mir wirklich aufregend, denn ich hatte meine ersten Fahrstunden in der Maßnahme und habe größtenteils nur Lob bekommen, denn bis aus ein paar Kleinigkeiten lief es ganz gut, sodass ich zufrieden mit mir bin.

Heute geht es in meinem Buchgeplauder um ein Thema, dass wie das Lesen von Büchern ein fester Bestandteil von mir und meinem Leben ist – Das Selfpublishing.
Ich möchte euch in meinem heutigen Buchgeplauder verraten, wieso ich auf diese Art und Weise veröffentlichen möchte und mir gar nicht erst die Mühe mache, nach einem Verlag zu suchen.

Seit Anfang 2011 beschäftige ich mich mit dem Schreiben und dieser Art zu veröffentlichen.
Zu beginn habe ich kurze „Gedichte“ geschrieben, wobei ich das Wort Gedicht in Anführungszeichen setze, weil diese Texte nicht wirklich welche waren. Wenn ich sie mir heute ansehe, dann schäme ich mich wahnsinnig dafür sie ins Internet gestellt zu haben.
Schon bald war mir das Schreiben dieser Texte zu eintönig und ich begann mit meinem ersten Blogroman, den man ebenfalls im Internet lesen konnte und bekam einiges an Zuspruch und so wurde meine Liebe zum Geschriebenen Wort geweckt.
Was als Akt der Langeweile anfing, wurde schnell zu einer Leidenschaft und ich tippte unzählige Wörter in den Computer. Schreiben war also zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden und so musste ich mich ziemlich schnell mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Veröffentlichung auseinandersetzen.

– im Verlag
– DKZV
– Selfpublishing

Auf diese drei Varianten stieß ich, wobei die Möglichkeit des DKZV schnell erledigt war, weil ich zum einen nicht bereit war einige tausend Euro dafür zu bezahlen, dass mein Buch veröffentlich wurde und ich las, dass dies Gauner sind. Man erfährt dies eigentlich recht schnell, wenn man sich mit diesem Thema einmal auseinandersetzt, deshalb verstehe ich es nicht, wieso einige Autoren auf diese Firmen reinfallen. In meinem nächsten Buchgeplauder gehe ich einmal genauer auf diese Druckereien ein.
Im Verlag zu veröffentlichen schien für mich unerreichbar, denn ich wusste, dass meine Schreiberei nicht perfekt war. Doch ich war damals so von mir überzeugt, dass ich den größten Fehler meines Lebens begangen habe. Ich meldete mich bei Neobooks an und veröffentlichte mein Buch, ohne alle nötigen und sinnvollen Schritte. Dafür schäme ich mich heute und ich würde es nie wieder so machen. Nie, nie wieder.
Jeder von uns macht Fehler in seinem Leben und wenn man zu diesen steht, dann denke ich, dass es einem nicht das Genick bricht. Zumindest hoffe ich das für mich und meine Bücher.
Heute bin ich reifer und selbstkritischer und weiß, das ich Fehler gemacht habe und das ich diese nicht wiederholen möchte. Meine Bücher sollen meine Leser begeistern und sie nicht vergraulen und deshalb möchte ich euch in diesem Beitrag erläutern, weshalb ich mich dennoch für den Weg des Selfpublishing entschieden habe.

Wer im Selbstverlag veröffentlicht, trägt die gesamte Verantwortung. Man ist sein eigener Chef, dass hat zwar viele Vorteile, aber auch einige Nachteile.
Der größte Vorteil ist, dass man sein Tempo selbst bestimmt. Niemand drängt einen endlich fertig zu werden, außer vielleicht die Leser, die sehnsüchtig auf das neue Buch warten, wobei man diesen Druck nicht mit dem vergleichen kann, der von einem Verlag ausgeübt wird. Die Forderung der Leser nach einem neuen Buch beflügelt, wogegen der Druck des Verlages lähmen könnte. Diesen Stress möchte ich mir nicht machen, also der erste Pluspunkt fürs Selfpublishing.
Ein weiterer positiver Punkt ist, dass ich mir aussuchen kann, mit wem ich zusammenarbeiten möchte. Ich kann mir den Lektor, die Testleser, den Coverdesigner etc. nach Sympathie oder anderen Kriterien aussuchen und bekomme nicht einfach irgendjemanden vor die Nase gesetzt. Ich bin ehrlich mit euch, ich kann nicht auf Dauer mit Menschen zusammenarbeiten, die mir nicht sympathisch sind. Vor allem dann nicht, wenn es um ein Herzensprojekt geht und darunter fallen alle meine Bücher.
Soll ich noch einen positiven Punkt nennen? Das Marketing ist für mich selbst ebenfalls ein positiver Punkt. Mir macht das Vermarkten Spaß und bei seinen eigenen Büchern kann man als Autor selbst entscheiden, welchen Weg man gehen möchte. Man sucht sich seine Testleser und Rezensenten selbst aus und hat es in der Hand wie intensiv das Marketing ist und wie man sein Buch präsentieren möchte. In einem Verlag hat man selten ein Mitspracherecht und das würde mir wahrscheinlich nicht gefallen.
Wo Vorteile sind, da sind auch Nachteile. Wie es im Leben nun einmal ist. Einer der größten Minuspunkte beim Selfpublishing ist, das es teuer ist. Wer einen Lektor beauftragt wird tief in die eigene Tasche greifen müssen. Ein Satz von 5€ pro Normseite ist nicht selten, wobei es auch einige Lektoren gibt, die günstiger sind. Als Selfpublisher sollte man etwas Geld auf der Hohen Kante haben oder mit guten Testlesern zusammenarbeiten und selbst eine gute Rechtschreibung und Grammatik an den Tag legen. Schön ist es nicht, aber zur Not geht es auch ohne Lektor. Wie? Das verrate ich euch in einem eigenen Artikel, zumindest würde ich diesen Weg gerne bei einem meiner zukünftigen Romane testen und dann berichten.
Mir fallen gerade keine negativen Punkte mehr ein… liegt bestimmt daran, dass ich sosehr von diesem Weg überzeugt bin…. Sollte mir noch etwas einfallen, dann werde ich es ergänzen.

Um ein Buch zu schreiben braucht man Zeit, viel Zeit, denn der erste Entwurf ist immer scheiße. Bitte entschuldigt meine Wortwahl, aber es ist nun einmal so.
Bis ein Buch soweit ist es einen Leser zuzumuten, vergehen Wochen, Monate, manchmal sogar Jahre. Aber ich bin davon überzeugt, dass es mit Büchern wie mit einem guten Wein ist. Die wirklich guten reifen lange.
Da es Zeit braucht ein Buch zu schreiben, sollte man eine Menge Geduld mitbringen und ich spreche in diesem Punkt aus Erfahrung, weil ich diesen Fehler bereits einmal gemacht habe. Seitdem steht mir auch meine selbstkritische Ader im Weg, die manchmal nützlich, meist eher ein Fluch ist. Ich hoffe, dass ich sie bei meinem neuen Projekt zu meinen Gunsten nutzen kann und nicht wieder alles in die Tonne drücke, weil die Stimme zu laut schreit. Wollt ihr mich dabei unterstützen? Wenn ja, dann würde ich mich freuen, wenn ihr meine Artikelreihe Ein Roman auf dem Weg zur Veröffentlichung verfolgen würdet. 🙂

Obwohl ich vom Selfpublishing überzeugt bin, möchte ich mit meinem aktuellen Projekt den Versuch wagen in einem Verlag zu veröffentlichen. In der Gruppe Nanowriyeah sind verschiedene Verlage mit ihren Imprints vertreten und geben Autoren die Chance eines ihrer Projekte unterzubringen.
Und da ich in diesem Jahr an einer Fantasy Dilogie arbeite und Bastei Lübbes Imprint BEYOND mit von der Partie ist, möchte ich einfach mal mein Glück versuchen. Wenn es nicht klappt, dann bringe ich den Roman im Selbstverlag auf die Welt. Aber versuchen kann man es mal, vielleicht klappt es.

Für mich ist das Selfpublishing der richtige Weg, weil ich frei in meinen Entscheidungen bin und mein Tempo selbst bestimmen kann. Wäre dieser Veröffentlichungsweg auch etwas für dich oder lieber doch klassisch im

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Exposé – Was gehört rein, was besser nicht?

write-1292839Wenn du diesen Beitrag gerade voller Vorfreude vor dir auf dem Bildschirm hast, dann gehe ich davon aus, dass du dein Manuskript fertig hast und dich nun auf der Suche nach einem Verlag befindest.
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Abschluss eines der größeren Etappenziele und viel Glück für diesen nächsten Schritt, der gut durchdacht sein sollte.
Damit es mit der Verlagssuche klappt, muss das Exposé einfach der Burner sein, es muss den Lektor vom Hocker hauen und dabei möchte dir dieser Artikel behilflich sein.

Schritt für Schritt wird dieser Beitrag das Thema aufdröseln, um dir möglichst verständlich alle nötigen Informationen zu liefern, die du für ein aussagekräftiges Exposé benötigst.

Was ist eigentlich ein Exposé?

Das Wort stammt aus dem Französischen und bedeutet Darstellung/Übersicht. Es soll also dein Manuskript darstellen und eine Übersicht über das Geschriebene geben. Mit dieser Information kann man gut arbeiten, deshalb werden wir uns im nächsten Schritt mit dem Inhalt deiner Darstellung beschäftigen.
Bedenke: Ein gutes Exposé kann ein schlechtes Manuskript nicht retten. Im Klartext bedeutet dies, dass ein gutes Exposé am ersten Tag der Arbeit an deinem Manuskript beginnt und erst nach dem Schreibprozess sichtbar wird. Gib dir immer Mühe, egal wie anstrengend und nervenaufreibend das Ganze auch sein mag. Ansonsten kannst du es gleich bleiben lassen.

Bestandteile eines Exposés

Ein Exposé ist keine Inhaltsangabe, nicht das wir uns da falsch verstehen. Die Inhaltsangabe ist zwar ein Teil der Darstellung deines Manuskriptes, aber eben nicht das Exposé.
Nachfolgend zähle ich nun stichpunktartig auf, was dein Exposé alles beinhalten sollte. Sicherlich wirst du im Netz unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema finden, deshalb ist es ratsam sich mit Schreiberkollegen auszutauschen und ggf. Verlagsautoren zu fragen, wie sie ihr Exposé verfasst haben.

Kontaktinformationen
Dieser Punkt umschließt deinen Namen, deine Adresse, Mailadresse und Telefonnummern, damit der Verlag mit dir in Verbindung treten kann, sollte es Nachfragen oder eine Zu- oder Absage geben.
Diese Informationen sollten auf deiner Leseprobe und der Darstellung zu finden sein, damit dir diese Daten zugeordnet werden können, sollten sie einmal getrennt von einander bearbeitet werden.

(Arbeits-)Titel deines Romans
Sicherlich hast du dir während des Entstehungsprozesses Gedanken über den Titel deines Romans gemacht. Schreib ihn auf, aber beiß dich nicht an ihm fest. In vielen Fällen ist es nämlich so, dass der Verlag einen vollkommen anderen Titel für dein Werk aussucht.

ggf. Pseudonym
Wenn du nicht unter deinem Klarnamen veröffentlichen möchtest, dann nenne dein Pseudonym im Exposé.

Genre
Ganz wichtig, denn durch diese Information kann ein Lektor bereits zu Beginn sagen, ob dein Manuskript von Interesse sein könnte oder ob es überhaupt nicht ins Programm passt. Letzteren Punkt solltest du allerdings abklären bevor du einem Verlag deine Unterlagen zukommen lässt.

Umfang
Wie viele Normseiten umfasst dein Manuskript oder sind geplant?

Zielgruppe
Ein wichtiger Punkt: Welche Zielgruppe spricht dein Roman an? Bei diesem Punkt solltest du dir besonders viele Gedanken machen und deine Zielgruppe so genau wie möglich benennen.

Erzählstimme (bei Belletristik) Atmosphäre des Romans

Perspektive
Aus welcher Perspektive ist dein Roman verfasst?
Ich-Erzähler?
Auktorialer Erzähler?

Abstrakt
Eine Ein-Satz-Zusammenfassung deines Romans (maximal drei Sätze)

Inhaltsangabe
Erzähl kurz und knackig worum es in deinem Roman geht. Dafür maximal eine Normseite. Ist wenig ich weiß, aber manchmal liegt in der Kürze die Würze.

Hauptfiguren und ihre Entwicklungen
Erzähl ein wenig über deine Hauptfiguren. Wie entwickeln sie sich im Laufe der Geschichte? Was treibt sie an? Wieso handeln sie so, wie sie handeln?

Was ein Exposé nicht ist

1. Es ist kein Klappentext.
Du sollst keinen Werbetext für dein Buch schreiben, sondern eine Übersicht über den Inhalt liefern.

2. Es ist keine Nacherzählung.
Du sollst nicht die Handlung deines Romans nacherzählen, sondern ihn einem Lektor schmackhaft machen.

3. Es ist keine philosophische Abhandlung.
Verwechsel das Exposé bitte nicht mit dem Essay.

4. Es ist keine Interpretation des eigenen Werkes.
Oder ist dein Werk so unverständlich?

5. Es ist keine Absichtserklärung.
Entweder bewirkt deine Geschichte etwas oder sie tut es nicht.

Merkmale eines aussagekräftigen Exposés

  1. Ein Exposé ist ein knapper, sachlicher Abriss der Handlung
  2. Ein Exposé beinhaltet das Thema und das Genre
  3. Ein Exposé gibt falls nötig eine knappe Hintergrundinformation
  4. Ein Exposé geht auf die Zielgruppe ein und beweist Marktkenntnisse des Autors
  5. Ein Exposé wird im Präsens geschrieben
  6. Ein Exposé ist nicht länger als zwei DIN A4 Seiten

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Fehler, die du vermeiden solltest, wenn du als Autor Erfolg haben willst – Teil 1

Hallo meine Lieben,
jeder Mensch wünscht sich, Erfolg im Leben zu haben, doch die wenigsten schaffen es. Gerade Autoren haben es schwer, denn nicht nur die wachsende Konkurrenz macht es ihnen zusehends schwerer, sondern auch die Stolpersteine, die sie überwinden müssen auf ihrem Weg zum Erfolg.

Man kann beim Schreiben und Veröffentlichen eines Buches unglaublich viel falsch machen. Einige dieser Fehler fallen euch vielleicht auf Anhieb selbst ein, die anderen verrate ich euch. Ich möchte euch mit diesem Beitrag helfen, die fünf häufigsten Fehler von Jungautoren zu vermeiden.
Und ihr könnt mir glauben, ich weiß wovon ich spreche, denn die meisten dieser Fehler habe ich selbst begangen und hasse mich nun ein wenig dafür.

5 Fehler, die du als angehender Autor unbedingt vermeiden solltest

Es liegt immer nur an dir, niemals an den anderen. Wenn du keinen Erfolg hast und deine Ziele nicht erreichst, dann liegt das an dir. Das solltest du dir merken, denn du bist für dein Handeln verantwortlich und somit auch für den Erfolg oder Misserfolg deiner Karriere.

Die erste Todsünde – Ungeduld

Als Autor darf man nicht ungeduldig sein, auch wenn es schwerfällt. Ungeduld kann einem alles kaputt machen und zerstört kleine Erfolge, die ihr euch vielleicht schon erarbeitet habt.
Meine Ungeduld hat dazu geführt, dass ich meine ersten beiden Bücher viel zu früh veröffentlich habe. Dieser Fehler hätte mir alles kaputt machen können, deshalb kann ich von Glück reden, dass kaum jemand diese beiden Bücher gekauft hat und sie mit zwei unterschiedlichen Namen erschienen sind. Ansonsten könnte ich das Schreiben wahrscheinlich komplett bleiben lassen und bräuchte es nicht noch einmal probieren.
Ich glaube mittlerweile sogar, dass meine Schreibblockade mit der ich zu kämpfen habe, sich auf der Angst gründet, wieder diesen Fehler zu machen und ein Buch zu früh auf den Markt zu bringen. Ich hoffe sehr, dass ich diese Angst irgendwann besiegen kann.

Die zweite Todsünde – Selbstvertrauen

Selbstvertrauen, dass ist so eine Sache. Einige Autoren besitzen viel zu viel davon, während andere mit zu wenig durchs Leben gehen. Man darf etwas von sich halten, sollte es aber nicht übertreiben, dass kommt nämlich nie gut an. Allerdings sollte man sich auch mal etwas zu trauen, ansonsten wird man nur ein kleiner Fleck auf dem Markt sein und niemand nimmt einen wahr.
Es ist wichtig einen gesunden Mittelweg zu finden. Einen Weg sich Aufmerksamkeit zu verschaffen, ohne die potentiellen Leser zu verschrecken und ein schlechtes Bild von sich zu zeichnen. Niemand mag arrogante Leute, also willst du wie so jemand rüberkommen? Ich denke nicht, also such nach dem für dich richtigen Weg. Das ist nicht einfach, aber du kannst es schaffen.

Die dritte Todsünde – Durchhaltevermögen

Eigentlich gehört diese Todsünde ein stückweit mir zur ersten, denn wer ungeduldig ist, hat in den meisten Fällen kein Durchhaltevermögen.
Wer ein Buch schreiben und irgendwann einmal veröffentlichen möchte, muss viel Sitzfleisch haben. Und damit meine ich jetzt nicht die Fähigkeit stundenlang irgendwo zu sitzen, sondern den Willen etwas bis zum Ende durchzuziehen und nicht aufzugeben, egal wie steinig der Weg auch sein mag.
Glaubt mir, wenn euer Buch fertig ist, sind alle Strapazen vergessen und wenn erst einmal positive Rückmeldungen kommen, könnt ihr nicht mehr aufhören – Versprochen – ihr werdet Blut geleckt haben. Das Schreiben wird zu einer Droge, wird zu einem festen Bestandteil eures Lebens werden.

Die vierte Todsünde – Geld

Ein Buch schreiben kann ziemlich teuer werden, vor allem wenn man keinen Verlag findet oder sich von Anfang an dagegen entscheidet.
Als Selfpublisher muss man entweder eine Menge Geld in die Hand nehmen oder einen anderen Weg finden, um das Buch zu lektorieren, ihm ein Gewand zu verpassen und es zu vermarkten.
Niemand sagt, dass ein Buch unbedingt von einem professionellen Lektor bearbeitet werden muss. Es wird nur dazu geraten, denn ein gut durchdachtes und bearbeitetes Buch, ist ein gutes Buch. Ihr könnt es auch selber dazu machen, entweder ganz alleine oder mit der Hilfe von Freunden und euren Autorenkollegen.

Die fünfte Todsünde – Konkurrenzdenken

In erster Linie glaubt ihr wahrscheinlich, dass andere Autoren eure Konkurrenz sind. Das mag stimmen, aber sie können so viel mehr sein, doch das muss man erst einmal erkennen.
Der Großteil der Autoren ist wahnsinnig hilfsbereit. Sie beantworten Fragen, helfen dabei ein Buch zu lektorieren, empfehlen Lektoren und Grafikdesigner ohne darüber nachzudenken, dass sie gerade einem Konkurrenten geholfen haben. Für sie seid ihr Kollegen. Lernt das zu schätzen und werdet ebenfalls so, damit erreicht ihr mehr, als wenn ihr nur für euch alleine kämpft.
Gemeinsam sind wir stark – das ist nicht nur ein blöder Spruch, sondern Realität. Denkt mal darüber nach was ihr erreichen wollt. Eine große Leserschaft und gute Kontakte oder eine große Leserschaft und den Hass der anderen Autoren. Es lohnt sich immer auf andere zuzugehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

 

 

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