Was hat mein Buch davon, auf einem Blog besprochen zu werden?

balls-1015627_1920Nachdem mein Beitrag „Wie finde ich den richtigen Blogger für mein Buch?“ so viel Anklang gefunden hat und immer wieder Rückfragen dazu kamen, was Blogger überhaupt für einen Nutzen für ein Buch haben können, kommt hier nun der zweite Teil.
Eigentlich wollte ich nur den einen Beitrag schreiben, doch nach all den Nachfragen war mir klar, dass es in dieser Hinsicht wirklich noch Klärungsbedarf gibt, denn was kann ein Blogger schon für ein Buch tun. Leider kann ich hier nur aus der Sicht eines Bloggers und meinen Vorstellungen berichten, denn selbst getestet habe ich es bisher noch mit keinem meiner Bücher. Nicht weil sie schlecht wären, sondern, weil ich bisher einfach Angst vor der Meinung von anderen hatte. Doch diese Phase ist lange vorbei und ich hoffe, schon bald mit vielen netten Bloggern zusammenarbeiten zu können.

Wieso sollte mein Buch, auf unterschiedlichen Blogs besprochen werden?

Viele Autoren fragen sich, was es ihren Büchern und ihnen selbst bringt, auf einem Blog besprochen zu werden. Zurecht? Nicht unbedingt, denn an dieser Stelle wäre wichtig zu wissen, welche Ziele ein Autor verfolgt. Will er, dass sein Buch ein Bestseller wird? Dann ist er bei uns Bloggern an der falschen Adresse, denn Blogger machen keine Bestseller und das sollte jeder Autor wissen und verinnerlichen, wir Blogger können nur unterstützend tätig werden, damit der Autor dieses Ziel erreichen kann. Aber was bringt es einem Autor dann überhaupt auf einem Blog besprochen zu werden?

1. Aufmerksamkeit
Der wichtigste Punkt von allen. Jeder Autor möchte Aufmerksamkeit für sich, aber vor allem sein Buch und dies können Blogger leisten. Je größer die Leserschaft des Blogs, umso größer die Reichweite und umso mehr Menschen werden erreicht, bekommen also das Buch zu sehen. Je besser der Artikel des Bloggers ist, desto besser für den Autor.
Wichtig an dieser Stelle, viele Blogleser bedeuten noch lange nicht, dass ein Buch sich im Anschluss an die Besprechung besser verkauft. Es bedeutet nur, dass viele Menschen das Buch gesehen, neu entdeckt oder zum wiederholten Mal zu Gesicht bekommen.

2. Marketing wird dem Autor abgenommen
Wenn ein Blogger ein Buch auf seinem Blog bespricht, sei es nur eine Rezension oder sogar ein Interview oder Buchbesprechung, dann nimmt er damit dem Autor ein Teil seines Marketings ab.
Der Autor muss weniger intensiv werben (das soll nicht heißen, dass er nichts mehr zu tun braucht, sondern das er nicht spamt und niemanden nervt, weil alles von ihm kommt) und hat mehr Zeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren, wie mit seinen Lesern ins Gespräch kommen, Leserunden zu betreuen usw.

3. Immer präsent sein
Wenn ein Buch auf einem Blog besprochen wird, dann ist es immer präsent. Jedes Mal, wenn ein Blogleser den Blog besucht besteht die Chance, dass er über den Beitrag stolpert und so auf das Buch aufmerksam wird. Es gibt wohl kaum einen Blogger, der seine Beiträge nach einer bestimmten Zeit löscht.
Außerdem wird ein Blogger das Buch immer wieder mal empfehlen, wenn es ihm wirklich gefallen hat und einer seiner Leser oder Kontakte auf Facebook und Co eine Empfehlung wollen.

Diese drei Punkte können schon Anreiz genug sein, um sich dafür zu entscheiden Blogger ins Boot zu holen. Wobei der erste Punkt der wichtigste von allen ist und um diesen wirklich auskosten zu können, ist es wichtig, sich den vorangegangenen Artikel „Wie finde ich den richtigen Blogger für mein Buch?“ zu herzen zu nehmen, um am Ende das beste aus dem Vorhaben herauszuholen.
Gibt es noch Fragen? Dann immer her damit, entweder in die Kommentare oder als Mail an kontakt@jeanparkersworld.de ich würde mich freuen von dir zu hören.

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2 comments

  1. FashionqueensDiary says:

    Kann ich nur so unterschreiben. Auch über mein Buch wurde gebloggt und dies hat mir deutlich mehr gebracht als kostenintensive Werbeanzeigen! Ich finde ohnehin, dass Blogger mehr Menschen erreichen als irgendwelche Anzeigen… mal ehrlich, die schaut sich doch eh kaum noch einer an.

    • Jean Parker says:

      Da gebe ich dir vollkommen recht, entweder klicke ich sie weg, ohne sie angesehen zu haben oder ich blockiere die Dauerposter von Werbeanzeigen und Postings auf Facebook, weil es nervt die Beiträge mehrere duzend Mal zu Gesicht zu bekommen.

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