Was mich an Blogs nervt

Hallo meine Lieben,
heute geht es um die Dinge, die mich an Blogs nerven. Inspiriert wurde ich zu diesem Beitrag von Nicci, die auf ihrem Blog Trallafittibooks darüber schrieb, was sie auf anderen Blogs stört und sie dazu bewegt schnell wieder zu verschwinden.

Mir ist klar, dass jeder Mensch einen anderen Geschmack hat. Deshalb spreche ich in diesem Beitrag auch nur die Dinge an, die mich persönlich strören. Diese Einschätzung muss nicht auf euch zutreffen, es würde mich aber brennend interessieren was euch stört und abschreckt.

Was mich an Blogs nervt

Diese Liste könnte ziemlich lang werden, deshalb grenze ich sie nur auf die sieben Punkte ein, die mich ganz besonders stören.
Da es für mich sehr schwer ist einzuschätzen, wie ihr meinen Blog empfindet, würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Kritik äußert und mir Feedback gebt, damit ich mich verbessern kann und meinen Blog auf die Bedürfnisse meiner Leser ausrichten kann.

#1. zu kleine Schrift

Meine eigene Schrift finde ich schon etwas zu klein und suche schon nach seit einer Ewigkeit nach der Einstellung, in der ich die Größe andern kann.
Kleine Schrift stört mich, weil sie am Computer sehr schwer zu lesen ist. Je länger der Text ist, umso anstrengender ist es ihn zu lesen. Oft verschwinde ich ziemlich schnell wieder von einem Blog, wenn die Schrift vor meinen Augen verschwimmt, weil sie zu klein ist.

#2. weiße Schrift auf schwarzem Grund

Geht gar nicht, denn es gefällt meinen Augen überhaupt nicht. Nach dem Lesen eines Beitrags mit weißer Schrift auf schwarzen Grund bleiben unschöne Streifen auf der Netzhaut, die es erschweren im Anschluss Beiträge auf Seiten mit weißem Hintergrund zu lesen. Deshalb lese ich solche Blogs ungern, vermeide es sogar, außer der Beitrag interessiert mich sehr.

#3. zu bunt

Bunt ist toll, besser als nur schwarz und weiß. Aber viel hilft nicht immer viel. Gerade bei Blogger-Blogs ist mir dies bisher aufgefallen. Viele davon haben bunte Hintergründe, die extrem ablenken und vom eigentlichen Text abschweifen lassen.

#4. schnörkelige Schrift

Ich mag schnörkelige Schrift, aber nicht auf Blogs. Lässt sich am Bildschirm nicht gut lesen und stört damit den Lesefluss. Im Blogheader beim Blognamen vollkommen okay, aber bitte nicht in den Beiträgen.

#5. zu viele Fotos

Jeder Beitrag braucht Fotos, sogar unbedingt. Aber bitte nicht zu viele, vor allem sollten sie den Beitrag nicht auseinander reißen, da dies den Lesefluss enorm beeinflusst. Also ihr lieben Blogger da draußen, zeigt mir eure besten Bilder in euren Beiträgen, aber bitte übertreibt es nicht.

#6. die Rezensionen

Leider ist es schon so oft vorgekommen, dass ich durch eine Rezension entweder gespoilert oder nicht ausreichend informiert wurde.
Es scheint vielen Bloggern schwer zu fallen eine Kritik zu verfassen, die dem Leser des Beitrags dabei hilft sich für oder gegen ein Buch zu entscheiden. Umgangssprache geht überhaupt nicht und nur zwei oder drei Sätze reichen bei weitem nicht aus, um ein Buch zu empfehlen oder davon abzuraten. Meine eigenen Rezensionen sind bei weitem nicht perfekt, aber ich versuche mich weiterzuentwickeln und mich zu verbessern. Das scheint auf dem einen oder anderen Blog nicht der Fall zu sein. Schade eigentlich, denn Rezensionen sind gerade auf Buchblogs etwas ganz wichtiges.

#7. zu wenig Informationen

Eine geile Überschrift bringt niemandem etwas, wenn der Beitrag an sich eher mau ist und keine Informationen liefert. Das stört mich immer wahnsinnig, wenn mich jemand mit einer guten Überschrift ködert, aber der Beitrag an sich nicht halten kann, was einem versprochen wurde…

Der Beitrag „Was mich an Blogs nervt“ soll auf keinen Fall die Arbeit anderer Blogger schlecht machen, sondern sie auf die Dinge hinweisen, die mich als Leser stören. Der Beitrag „Was mich an Blogs nervt“ kann damit durchaus dazu beitragen sich selbst und seinen Blog zu verbessern.

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6 comments

  1. Claudia says:

    Was Schrift und Buntheit angeht, bin ich ganz bei dir. Ein wenig Farbe hier und da, okay, aber bitte kein buntes Hintergrundbild mit transparentem Textfeld, sodass man das Muster noch durchsieht.

    Ich ergänze noch unübersichtliche Navigation. Ich will schnell wissen, wo ich was finde. Wenn ich erst ewig suchen muss, verliere ich die Lust.

    • Jean Parker says:

      Ein durchscheinender Hintergrund ist wirklich nicht Leserfreundlich und sollte wirklich nicht genutzt werden.
      Bei der Navigation bin ich ebenfalls bei dir, da versuche ich momentan auch noch besser zu werden.
      Liebe Grüße
      Jean

  2. Daniela says:

    Hallo Jean,
    du hast mit allem Recht, finde ich. Ich bin von Beruf Technische Redakteurin und weiß schon von Berufs wegen, dass das Layout das Lesen unterstützen muss. Die Basics sind eine lesbare Schrift. Das Design sollte nicht vom Text ablenken.
    Auch die Gliederung selbst versuche ich, logisch und nachvollziehbar – und möglichst immer gleich in jedem Blog, zu gestalten.
    Die Rezension selbst, wie du schreibst – nicht zu kurz, aber auch nicht spoilern. Ich habe einmal eine Rezension gelesen, die eigentlich den kompletten Inhalt wiedergab und als Fazit stand nur da: Hat mir nicht gefallen. Zum Glück kannte ich das Buch schon…
    Ich versuche immer, meine Meinung zu begründen und das Buch in möglichst vielen Aspekten zu besprechen, genau zu sagen, was gut war, was umwerfend, was ok usw. Also eine hilfreiche Rezension im Sinne meiner Leser. Meine Zielgruppe sind zwei Personenmengen: die einen kennen das Buch. Mit denen möchte ich mich gerne austauschen. Die anderen kennen das Buch nicht. Sie sollen herausfinden, ob sie es gerne lesen mögen. Das ist mein Ziel und meine Zielgruppe – und dafür schreibe ich.

    • Jean Parker says:

      Mit dieser Ausbildung bist du den meisten Bloggern weit voraus, was deinen Blog an sich gleich noch viel interessanter macht.
      Was ich schade finde ist, dass viele Blogger mit der Ausrede kommen, dass das Bloggen nur ein Hobby für sie ist. Denn ich bin der Meinung, sobald man Rezensionsexemplare von Autoren und Bloggern annimmt ist es kein bloßes Hobby mehr. Es sollte dann geschäftsmäßig mit der richtigen Sorgfalt gemacht werden. Schließlich verlassen Autoren und Verlage sich auf uns.
      Liebe Grüße
      Jean

  3. Nicky says:

    Hast alles gesagt, da brauche ich nichts zufügen .. Oder doch, ich brauche es Übersichtig & nicht vollgepackt mit neben Infos. Lieber ein paar Unterseiten mehr als alles auf der Hauptseite oder Navi zu packen.

    Lg Nicky

  4. Kate says:

    Hallöchen,
    den Beitrag hab ich schon bei Trallafittibooks gelesen und fand ihn wirklich toll. Deshalb schau ich mir jetzt auch deinen an 🙂

    Zu kleine Schrift auf einem Blog finde ich auch grausig. Ich will mich nicht anstrengen müssen, einen Beitrag, den ich eigentlich aus Spaß lese, auch lesen zu können. Da frag ich mich immer, ob die Blogger ihren Blog nicht selbst mal anschauen.
    Deine Schrift geht für mich gerade noch so 🙂

    Weiße Schrift auf schwarzem Untergrund mag ich auch gar nicht. Generell schwarzes Hintergrund ist nicht so meins. Noch toller wird es dann ja, wenn noch ein paar Neonfarben mit reinkommen.

    Ich finde geschwungene Schrift in Beiträgen okay. Hab ich selbst auch, aber nur als Überschriften, um die Beiträge zu strukturieren. Den gesamten Text in geschwungener Schrift mag ich auch nicht. Das finde ich ebenfalls anstrengend.

    Also bei einigen Punkten stimme ich dir voll und ganz zu, bei anderen nur so ein bisschen 😀
    Liebste Grüße
    Kate ♥

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