Wie ihr effizient Werbung macht ohne jemanden auf die Nerven zu gehen

Hallo meine Lieben,
– Werbung ist nicht gleich Werbung – ein schon ziemlich durchgekauter Spruch, dennoch ist er aktuell wie nie zuvor.
Diejenigen von euch, die in diversen Facebookgruppen unterwegs sind werden sie kennen – die Werbespammer. Meist Autoren oder Blogger, die ihren neusten Erguss teilen und der Welt präsentieren wollen.
Es spricht nichts dagegen seine Beiträge oder Bücher zu bewerben, aber es kommt auf die Art und Weise an, mit der man dies tut. Den selben Beitrag mit dem gleichen Text innerhalb von Minuten in 25 Gruppen teilen, kann man machen, sollte man aber nicht.
Spammer sind nicht gerne gesehen, denn sie nerven und meist werden die Beiträge dieser Leute ignoriert und finden kaum interessierte Leser. Von einigen meiner Facebook-Freunde weiß ich, dass sie diese Leute blockieren, weil sie sich belästigt fühlen und damit wären wir auch beim eigentlichen Thema dieses Beitrags.

Wie werbe ich richtig für meinen Blogbeitrag oder mein Buch?

Wie so oft gibt es dafür nicht DEN EINEN WEG mit dem man sein Ziel erreicht, denn bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Du musst dich nicht für einen entscheiden, sondern kannst gerne mehrere nutzen, aber dabei solltest du darauf achten deine potentiellen Leser nicht zu nerven.

Auf sich aufmerksam machen ist wichtig, aber in unserer schnelllebigen Zeit nicht gerade einfach. Vermutlich gibt es deshalb auch so viele Spammer. Die Leute haben Angst nicht wahrgenommen zu werden, also verteilen sie ihre Links großzügig in möglichst vielen Gruppen. Das sie damit meist den Gegenteiligen Effekt erzielen, merken sie erst viel zu spät oder überhaupt nicht.

Doch wie macht man es richtig?

Im vergangenen Jahr habe ich einiges ausprobiert, dabei musste ich einige Schlappen einstecken, konnte aber auch viel lernen. Unter anderem: Was bei anderen funktioniert, muss bei mir nicht zwangsläufig auch funktionieren. Wenn man das beherzigt, hat man schon einen großen Schritt in die richtige Richtung getan.
Den richtigen Weg beim Thema Werbung für sich zu finden setzt voraus, dass man sich mit diesem auseinandersetzt und das man seine Zielgruppe kennt. Meine ist recht groß, denn bisher habe ich mich noch nicht konkret festgelegt. Aktuell blogge ich für Blogger, Leser und Autoren, dementsprechend viele Möglichkeiten habe ich, um meine Beiträge zu bewerben.

Beiträge dort teilen, wo die Zielgruppe präsent ist

Werbung für meinen Blogroman funktioniert nur in Gruppen, in denen Leser vertreten sind. Buchgruppen sind also ideal, wobei Bloggergruppen auch ganz gut gehen.
Beiträge, die sich mit dem Schreibhandwerk beschäftigen, eignen sich für Autoren- und Bloggergruppen. Hier sind Buchgruppen nur bedingt geeignet, auch wenn sich dort Autoren befinden.
Es ist also wichtig seine Zielgruppe zu kennen und zu wissen, in welchen Gruppen diese anzutreffen sind. Es bringt also nichts wild in diverse Gruppen zu teilen.

Die Gruppenbeschreibung und die Regeln lesen

Wenn du erfolgreich für deine Inhalte werben möchtest, dann musst du dich mit den Gruppen und ihren Regeln auseinandersetzen. Nicht jede Gruppe erlaubt Werbung, manche nur an bestimmten Tagen und wieder andere wünschen nur Werbung zu bestimmten Themen.
Diese Regeln solltest du beherzigen, ansonsten bist du schneller aus der Gruppe geflogen, als du Werbung sagen kannst.

Aktiv in der Gruppe mitwirken

Wer nur seine Werbung ablädt und ansonsten nichts von sich hören lässt, wird sich schnell unbeliebt machen. Deshalb sammle nicht zu viele Gruppen an, sondern nur so viele, dass du in allen aktiv sein kannst.
Es verlangt keiner, dass du sofort reagierst, wenn jemand etwas postet. Aber wenn jemand eine Fragestellung postet, dann solltest du dich an der Beantwortung beteiligen und sie nicht ignorieren.

Ansprechende Werbetexte wählen

Wenn du deine Runde drehst und deine Links verteilst, dann solltest du dir vorher ein paar ansprechende Werbetexte für deinen Link überlegen.
Du musst nicht in jeder Gruppe das Rad neu erfinden, aber Copy+Paste sieht niemand gern. Außerdem ist das langweilig und wer klickt schon einen Link an dessen Beschreibung zum Gähnen ist?

Nicht zu viel auf einmal

Innerhalb von Minuten in 25 Gruppen teilen ist nicht sonderlich effizient. Verteile deine Werbeintervalle und bediene immer nur drei bis fünf Gruppen am Tag. Dadurch wirst du besser wahrgenommen, als wenn du alles auf einmal raushaust. Außerdem bist du so jeden Tag in der Pflicht dich um deine Werbung zu kümmern.

Guter Content

Das ist eigentlich das wichtigste. Eine knackige Überschrift und dann ein informativer Text, der deinen Lesern Mehrwert bietet und schon kann es passieren, dass dein Beitrag geteilt wird.

Nutze Pinterest

Pinterest ist eine wahre Schatzkammer. Deine Leser haben die Möglichkeit deine Texte auf ihren Pinnwänden zu verlinken und von dort können sie anderen widerrum auf die eigene Pinnwand pinnen. Deine Werbung wird also zum Selbstläufer, wenn du es richtig machst.

Das waren meine sieben besten Tipps, aber keiner davon funktioniert ohne eine gut durchdachte Strategie. Nun wünsche ich dir viel Spaß dabei eine zu entwerfen und viel Erfolg beim Bewerben deiner Inhalte.

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4 comments

    • Jean Parker says:

      Jede Art von Beitrag ist schon X-Mal im Netz vertreten… das ist ja das Problem, mit dem Blogger zu kämpfen haben. Niemand wird das Rad neu erfinden…
      Als ich den Beitrag vor einem Jahr schrieb, ging es mir hauptsächlich darum, dass gespamt wird ohne Rücksicht auf Verluste. Erst bei der kürzlichen Überarbeitung kamen dann die Tipps dazu. Wahrscheinlich nicht einmal hilfreich, weil sie 0815 sind…

    • Jean Parker says:

      Ich kenne deine Art zu werben nicht, aber nur weil man viel Werbung macht, ist man nicht gleich ein Spammer. 🙂
      Wurde dir schon einmal von jemandem gesagt, dass deine Werbung nervt?
      Oder steigen deine Zugriffszahlen durch die Werbung? Wenn dies der Fall ist, fühlt sich sicherlich niemand belästigt. Ansonsten würde der Link nämlich nicht angeklickt werden.

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