Blogparade: Das Buch, der Autor und Du

Hallo meine Lieben,
Blogparaden sind etwas feines, denn ähnlich wie die Montagsfrage und der Follow Friday, kann man während einer Blogparade viele neue Blogger und ihre Blogs etwas besser kennenlernen. Deshalb schätze ich diese Möglichkeiten wahnsinnig, weil ich jedes Mal aufs neue auf einen bisher unbekannten Blog stoße.
Entdeckt habe ich die Blogparade Das Buch, der Autor und Du auf dem Blog NichtohnemeinBuch, ins Leben gerufen wurde sie aber von Sarah auf ihrem Blog Bookprincess. Wer teilnehmen möchte, hat dazu noch bis zum 01. März Zeit und kann seinen Blogbeitrag in den Kommentaren zum Blogparadenpost auf Sarahs Blog hinterlassen. Sie freut sich natürlich darüber, wenn ihr sie in euren Beiträgen verlinkt.

Das Buch

Es geht gleich mit einer ziemlich kniffeligen Frage los, denn ich kann sie nicht mit ein paar Worten beantworten.
Jedes Buch hat seinen Reiz, sei es nun ein ansprechendes Cover, welches meine Aufmerksamkeit erregt oder das Wissen, dass dieses Buch eine ganz besondere Geschichte für seine Leser parat hat. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber ich spreche hin und wieder Leute die in der Bahn lesen an und komme so mit ihnen ins Gespräch. Das tue ich aber nur, wenn ich abschätzen kann, ob diese Person überhaupt gestört werden möchte, denn die meisten Leser in der Bahn sind dermaßen von ihren Büchern gefesselt, dass sie überhaupt nicht mehr mitbekommen, was um sie herum passiert.
Ich selbst freue mich immer sehr darüber, wenn ein anderer Leser mich anspricht und man sich dann über das wohl beste Thema der Welt austauscht – Bücher.

Noch so eine knifflige Frage, über die ich erstmal eine Weile nachdenken muss. Ehrlich gesagt, kann ich mich für jede Art von Schauplatz begeistern, wenn die Geschichte spannend ist und mich nicht mehr loslässt. Was ich besonders toll finde, sind aber Geschichten, die in fernen Ländern spielen und die Umgebung so gut beschrieben wird, dass ich nach dem Lesen das Gefühl habe diesen Ort bereist zu haben.
Aber wirklich außergewöhnliche Schauplätze sind für mich Schiffe. Ich kann mich gerade an kein Buch erinnern, welches ich gelesen habe, dessen Geschichte auf einem Schiff spielt. Mir fallen natürlich zwei Bücher ein, aber diese habe ich noch nicht gelesen. Wird dann wohl langsam mal Zeit dafür.

Der Autor

Momentan habe ich drei Lieblingsautorinnen, zu denen ich euch erzählen kann, wie ich sie gefunden habe.
Angefangen hat meine Leidenschaft fürs Lesen mit der Tintenwelt-Reihe von Cornelia Funke, deshalb zählt sie auch zu meinen drei Lieblingsautorinnen, obwohl ich bisher kein weiteres Buch von ihr gelesen habe. Tintenherz zählt aktuell zu den Büchern in meinem Regal, welches ich am häufigsten gelesen habe. Fünfmal habe ich es bereits gelesen und werde es sicherlich noch einige weitere Male tun.
Neben Cornelia Funke, liebe ich die Bücher von Anne Freytag. Auf ihr Buch Mein bester letzter Sommer bin ich über eine Leserunde von der Bloggergemeinschaft Blogs for Blogs gestoßen und habe mich sofort in ihren Schreibstil verliebt. Auch ihr Buch New York Diaries Claire hat mir sehr gut gefallen. Da fällt mir doch glatt auf, dass ich dazu noch keine Rezension geschrieben habe, sollte ich mal tun.
Außerdem schätze ich die Autorin Adriana Popescu, durch ihr Buch Paris, du & ich bin ich auf sie aufmerksam geworden und ähnlich wie bei Anne Freytag, liebe ich ihren Schreibstil und ihre Art zu erzählen. Ihr Buch New York Diaries Sarah wartet noch darauf gelesen zu werden.


Da ich von meinen drei Lieblingsautorinnen noch nicht alle bisher erschienenen Bücher gelesen habe, gefallen mir natürlich die am besten, die ich bisher gelesen habe. Das wären Tintenherz, Mein bester letzter Sommer und Paris, du & ich.
Alle drei Bücher empfehle ich gerne weiter, weil sie mir nicht nur gut gefallen haben, sondern einfach grandios sind. Ihr solltet mal in sie reinlesen und euch selbst davon überzeugen.

Du

Ich liebe jedes einzelne meiner Bücher und deshalb fällt es mir gerade wahnsinnig schwer, mich für eines davon zu entscheiden. Da ich aber ein riesiger Game of Thrones Fan bin, fällt meine Wahl auf das Buch Westeros, in dem man alles mögliche über die Welt, die Figuren und die Geschichte der Sieben Königslande erfährt. Es ist eines meiner teuersten Bücher und deshalb schätze ich es sehr.

Eine schöne Frage, finde ich. Auf die ich gerne etwas ausführlicher eingehen möchte.
Als Bücherwurm zeichnet mich unter anderem die Fähigkeit aus, stundenlang lesen zu können ohne eine Pause einzulegen. Wenn mich ein Buch wirklich fesselt, kann es schon mal passieren, dass ich es in einem Rutsch durchlese und danach in eine Art Loch falle. Ich habe mich dann nämlich so sehr in dem Buch festgesogen, dass ich es nicht fassen kann, dass es zu Ende sein soll.
Außerdem zeichne ich mich als Bücherwurm aus, dass ich fast immer ein Buch dabei habe. Egal wo ich hingehe, es ist immer ein Buch dabei, damit ich meine Nase darin vergraben kann.
Ich kann immer und überall lesen, sei es im Auto, in der Bahn oder dem Bus, im Wartezimmer beim Arzt, im Bett, im Garten oder in der Schlange am Schalter des Ortsamtes. Dadurch, dass ich immer ein Buch dabei habe, kann ich immer und in jeder Situation lesen und mir damit Leerlauf- und Wartezeiten verkürzen.
Ich kann mich nicht von Büchern trennen. Es fällt mir unglaublich schwer auszusortieren, deshalb mache ich es gar nicht erst. Nur Bücher, die wirklich grottig waren kann ich weggeben, alles andere muss ich einfach behalten.
Und meine letzte Eigenschaft, die mich als Bücherwurm auszeichnet ist, dass ich nicht NEIN zu Büchern sagen kann. Mängelexemplarkisten sind der Horror für meinen SuB und meinen Geldbeutel, dennoch liebe ich es in ihnen zu stöbern und nach Schätzen zu suchen.

Das war mein Beitrag zu Sarahs Blogparade, wenn ihr die Fragen ebenfalls beantworten wollt, dann ran an die Tasten. Bis zum 01. März habt ihr noch Zeit und denkt daran, verlinkt Sarahs Blog, sie wird sich freuen.

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Montagsfrage: Welche 5 Eigenarten zeichnen dich – vom Lesen abgesehen – als Bücherwurm aus?

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Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr seid gut in die neue Woche gestartet und hattet ein schönes Wochenende. Ward ihr auf der Buchmesser oder habt ihr es euch zu Hause gemütlich gemacht?
Ich wäre gern auf der Messe gewesen, nur leider hat das nicht geklappt, dafür habe ich aber ein ganz tolles Hörbuch entdeckt, von dem ich euch aber ein anderes Mal berichten werden, denn jetzt geht es erst einmal um die aktuelle Montagsfrage vom Buchfresserchen.

Welche 5 Eigenarten/Verhaltensweisen zeichnen dich – vom Lesen abgesehen – als Bücherwurm aus?

1. Eselohren & andere Markierungen
Ich mag es nicht, wenn die Seiten meiner Bücher Knicke haben, deshalb würde es mir nicht einmal im Traum einfallen eine Seite mit einem Eselsohr zu markieren anstatt ein Lesezeichen zu benutzen. Leute die so etwas tun sind mir suspekt.
Wenn ich eine Stelle im Buch markieren möchte, dann tue ich dies mit einem Post it, denn selbst bei Fachbüchern fällt es mir schwer Markierungen ins Buch zu machen. Nur einige wenige Bücher bekommen von mir farbig markierte Textstellen. Es ist echt komisch, denn manche Bücher brauchen dies einfach, um mir zu gehören, während ich dies bei meinen Romanschätzchen nie tun würde.

2. Rückenbrüche
Alle meine Bücher lese ich V-förmig, damit sie keine Rückenbrüche bekommen. Diese Art zu lesen ist besonders bei dicken Büchern ausgesprochen anstrengend, aber ich fühle mich schlecht wenn ich es nicht tue…
Manch einer findet dieses Vorgehen vielleicht etwas übertrieben, aber für mich sind Bücher etwas besonderes, denn es gab bei uns früher nicht oft ein Buch, weil meine Eltern es sich einfach nicht leisten konnten und so wurden Bücher zu etwas ganz besonderem, dass ich pfleglich behandle, um mich sehr lange daran erfreuen zu können. Außerdem lassen sich Bücher mit einem ordentlichen Erscheinungsbild besser verkaufen… wobei wir bei Punkt 3 wären.

3. Bücher verkaufen
Es fällt mir unglaublich schwer meine Bücher nach dem Lesen zu verkaufen oder in einen Bücherschrank zu stellen oder sie gar zu verschenken.
Wenn es mir überhaupt nicht gefallen hat, ich es sogar abgebrochen habe, dann ist die Schwelle die es zu überwinden gilt deutlich kleiner und es fällt mir leichter das Buch in ein neues Zuhause zu entlassen. Habe ich aber Gefallen an der Geschichte gefunden, dann kann ich es nicht wieder hergeben.

4. Bücher verleihen
Nein niemals! Ich kann das einfach nicht, denn wie bereits unter einem der anderen Punkte preisgegeben sind Bücher für mich etwas besonderes und deshalb kann ich sie nicht verleihen.

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5. SuB
Eigentlich kann man bei mir schon nicht mehr von einem SuB sprechen, sondern muss es RuB’s nennen. Ich habe unzählige ungelesene Bücher, aber nicht alle davon habe ich gekauft. Ein Großteil der Bücher habe ich geschenkt bekommen und zwar in so einer großen Anzahl, dass ich einfach nicht mehr mit dem Lesen hinterher komme. Stört mich aber nicht, denn ich umgebe mich gerne mit Bücher. Ich liebe das Knistern der Seiten und den Duft nach Druckerschwäre und Papier, der bei jedem Buch ein kleines bisschen anders ist.

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Montagsfrage – Wie bist du zum Bücherwurm geworden?

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Hallo meine Lieben,
letzte Woche hatte ich angekündigt, dass ich nun regelmäßig an der Montagsfrage vom Buchfresserchen teilnehme und hier ist mein nächster Beitrag. Wie schnell eine Woche doch vergehen kann, wenn man sich auf etwas freut. Der Montag ist für mich nun nicht mehr ganz so schlimm und ich hoffe, dass es euch genauso geht.

Wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Der Weg zum Bücherwurm war lang und voller Qualen. Damals hätte ich mir nie erträumt irgendwann einmal gerne zu lesen oder gar einen Blog zu führen, der sich mit dem Thema Büchern, geschweige denn dem Schreiben dieser auseinandersetzt.
Gerade meine Grundschulzeit war die Hölle, deshalb denke ich nicht gerne daran. Aber die Entwicklung zum Bücherwurm hat einiges für mich verändert und ich hoffe, dass ihr euren Kindern helft Spaß am Lesen zu finden, denn es gibt wirklich nichts besseres, um zu lernen und sich zu verbessern.
Meine Lehrerin hat wohl alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann, wenn es darum geht Kinder zu unterrichten. Die guten Schüler platzierte sie immer nah am Pult und die, die etwas länger brauchten um etwas zu verstehen, wie ich, die mussten ganz hinten sitzen. Das man da als Kind irgendwann keine Lust mehr auf Schule hat, ist wahrscheinlich für jeden von euch nachvollziehbar.

Das änderte sich erst, als ich mitten im Schuljahr eine Klasse zurückgestuft wurde und das Lernklima auf einmal ein vollkommen anderes war. Man nahm mich auf einmal ernst und half mir solange, bis ich es alleine konnte. Dann sollten wir zuhause ein Buch lesen, um es vorzustellen. Ich habe mich für „Tintenherz“ von Cornelia Funke entschieden und habe durch dieses Buch meine Liebe zum Gedruckten Wort entdeckt.

Bis heute habe ich dieses Buch bereits fünf oder sechs Mal gelesen und werde es bestimmt noch einige Male tun. Ich bin so froh, dass ich damals die Klasse wechseln durfte und sich dadurch alles für mich verändert hat. Aber vor allem, dass mich ein einziges Buch zum Bücherwurm machte.

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